Woche 13 – Das Ende des Heimurlaubs

Zitat der Woche: „Bemitleide nicht die Toten! Bemitleide die Lebenden, besonders diese, die ohne Liebe leben!“ (Professor Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore, Schulleiter der „Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry“ und Träger des Merlin-Ordens erster Klasse)

Ach, was für ein tolles Zitat!

Wie ich auf genau diese Zeile komme? Naja ganz einfach, Jannine und ich haben in drei Tagen alle Harry Potter Filme durchgeschaut :). Nachdem ich euch letzte Woche ein kleines Zwischenfazit zu meinem bisherigen Freiwilligen-Dienst gegeben habe, berichte ich heute wie immer über die Woche und Blicke auf meinen nun hinter mir liegenden Heimurlaub zurück.

Die Woche begann mit einem kleinen Schocker. Als Jannine und ich am Montag-Vormittag gerade auf dem Weg zum Berliner Hauptbahnhof waren, um unsere ICE-Reise in Richtung Heidelberg anzutreten, erhielt ich eine Nachricht. Die Kinder würden auf mich warten, ich hatte offensichtlich Unterricht. Nur zu dumm, dass ich gerade im Auto saß und somit die Chance darauf, einen gescheiten Unterricht zu geben, eher gering war, erklärte ich Frau Greif (eine meiner betreuenden Lehrkräfte), dass ich den Unterricht nicht geben könne. Ihr denkt jetzt vielleicht „LUCA, wie kannst du nur sowas vergessen, bist du blöd?“. Ihr müsst aber dazu wissen, dass am nächsten Tag in Rumänien Feiertag sei (Kindertag) und Carol, Sophia, Johanna und ich dachten, es gäbe einen Brückentag. Das dies nicht der Fall war, wurde erst in der Woche festgelegt, in der ich schon in Deutschland war, und so ging diese Info nicht bei mir ein. Es war aber auch nur halb so schlimm, da wir eh in großen Schritten auf die Sommerferien zu gehen und ich mal vermute, dass so eine Freistunde in Schülerkreisen nicht abgelehnt wird.

Wir kamen nach diesem morgendlichen Schock dann glücklicherweise pünktlich und ziemlich entspannt am Nachmittag in Heidelberg an, wo uns sonnige 26 Grad Celsius erwarteten. Dieses Wetter launte uns direkt gut und wir freuten uns auf unsere gemeinsamen Tage! Wir hatten auch wirklich eine schöne Zeit. Wir gingen an einem Tag essen, kochten, spazierten und guckten Harry Potter. Versüßt wurde die Zeit zusätzlich durch Coco, einen kleinen, weißen Pomeranian-Hund, auf welchen Jannines Mitbewohnerin Luzie im Zuge von „Dogsitting“ aufpasste. Natürlich spielten wir auch mit Coco und das machte großen Spaß. Ich muss aber trotzdem sagen, dass Pomeranians (auf Deutsch „Spitz“) mir schon zu klein wären für einen Hund. Man kann zwar echt süß mit so einer Rasse spielen, aber irgendwie fehlt dabei auch der Pepp. An einem der letzten Abende aßen wir unglaublich leckeren Karottenkuchen und tranken Mojitos, beides selbstgemacht. Leider wechselte das Wetter an den letzten beiden Tagen meines Aufenthalts von angenehm heiß zu drückend-heiß-schwül, was uns ein wenig an die klimatisierte Wohnung band. Wir hatten trotzdem Spaß und ich verlängerte sogar um eine Nacht, eine zwar planerisch schwierig, aber trotzdem richtige Entscheidung. In diesem Sinne möchte ich mich auch nochmal an Jannine persönlich wenden, die jetzt bald ein Jahr lang als meine Freundin mein Leben begleitet und es wirklich jeden Tag bereichert. Danke dir für Alles und ich freue mich dich hoffentlich bald wieder zu sehen <3!

Die kleine Coco…

… und Karottenkuchen mit Mojito.

Zurück zur Woche. Einen Tag später als geplant erreichte ich am Samstag-Mittag wieder Berlin, wo der wohl stressigste Halbtag seit Langem auf mich wartete. Durch meine Verlängerung in Heidelberg, musste ich alle geplanten Aktivitäten auf den Samstag legen und so ging es am Nachmittag über ein letztes Treffen mit Basti und ein wenig Zeit mit meinem Bruder hin zum packen für meinen anstehenden Flug! Am Abend war ich dann noch mit meinen alten Freunden Emily, Jordan und Justus verabredet und wir gingen gemeinsam in die Stadt. Berlin war erschreckender Weise ziemlich gefüllt und das beunruhigte mich trotz niedriger Covid-Zahlen doch ein wenig. Wir hatten an diesem Tag trotzdem echt Spaß und den verkürzte Schlaf war es wert! Grüße auch an euch!

Heute, also Sonntag frühstückte ich dann noch ein letztes Mal lang und genüsslich mit meiner Familie und dann ging es schon zum Flughafen! Die Anfahrt war echt stressig, da die Autobahn aufgrund einer Fahrraddemo gesperrt war und wir uns somit durch die Berliner Kieze schlängeln mussten, um noch pünktlich zu kommen. Es ging aber Alles gut und bald werde ich dann in Bukarest landen, von wo aus ich per Transfer nach Brasov fahre und meinen Heimurlaub somit beende.

Die letzten zwei Wochen waren wirklich schön. Ich habe mich wirklich gefreut, meinen engsten Personenkreis nach 2,5 Monaten endlich wiedersehen zu können. Die guten Erinnerungen von der Konfirmation, Treffen mit Freunden und aus Heidelberg werden mich auf meinem weiteren Weg begleiten und dafür bin ich dankbar. Meine Familie, Jannine und Basti bleiben meine Top-Priorität, irgendwie passt das auch zum Thema Liebe aus dem Zitat der Woche. Trotzdem freue ich mich auch irgendwie zurückzukommen. Deutschland ist zwar wirklich schön, aber eben auch teuer und momentan einfach nicht mein Ort zum Leben. Ich bin mir natürlich sicher, dass ich mich nach Rumänien schnell wieder einleben werde, aber die letzten zwei Wochen waren auch echt stressig. Interessanterweise habe ich aber auch wieder etwas über mich gelernt, dass ist vielleicht etwas für das Thema der nächsten Woche.

Ein nachträgliches Konfirmationsbild.
Von links nach rechts: Jannine, Ich, Felix, Basti

Jetzt verabschiede ich mich aber erstmal von euch hier von über den Wolken. Ich freue mich, dass du/ihr meinen Blog liest und freue mich über jedes Feedback! Bleibt trotz geringer Covid-Zahlen bitte vorsichtig, aber genießt auch den anlaufenden Sommer! Wir sehen uns nächste Woche, ich freue mich darauf! Nur um etwas anzudeuten, es geht wieder auf Reisen!

Bis dahin und herzlichen Glückwunsch an Annika Puls zum Geburtstag (6. Juni)!

Euer Luca

P.S. Danke auch nochmal an meine Schulleiter, Carol und an kulturweit, dass mein Heimurlaub geklappt hat!

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