Woche 1 – Vorbereitung und Ankunft

Zitat der Woche: Vielleicht hat der Pessimist am Ende des Weges Recht, doch auf dem Weg hat es der Optimist deutlich einfacher!

Hallihallo,

In der letzen Woche ist viel passiert. Noch bis Mittwoch hatte ich Online-Vorbereitungsseminar von kulturweit, ich konnte dort echt Einiges mitnehmen! Aber das Highlight der Woche geschah schon am Dienstag! Als um 13:15 Uhr endlich meine Freundin Jannine aus dem ICE stieg, war ich nämlich wieder komplett. In den darauffolgenden Tagen gab es dann ein/zwei letzte Begegnungen und am Donnerstag Abend (circa 36 Stunden vor Abflug) begann ich dann mit Jannine´s Hilfe oder eigentlich Jannine mit meiner Hilfe den Koffer zu packen. Erstmal Klamotten und am Freitag dann alle anderen Dinge.

Der letzte Tag in Berlin verging dann schneller als mir lieb war. Ich erledigte letzte Besorgungen, erhielt ein letztes Paket (Gymshark-Klamotten) und trank einen letzten Bubble-Tea. Dann sah ich noch meinen Kumpel Jordan kurz und verbrachte dann den Abend mit Jannine, meiner Familie und meinem besten Bro Basti. Erst spät waren dann Jannine und ich alleine und wir packten dann noch die letzten Sachen und verbrachten eine wirklich schöne, persönliche Zeit. Man sollte vielleicht wissen, dass Jannine und ich sowieso schon eine Fernbeziehung führen und meine Reise uns somit keine weiteren Probleme bereiten. Wir gingen spät schlafen (Mario Kart raubte uns noch ein wenig Zeit) und nach zu kurzer Schlafenszeit klingelte dann der Wecker zur Abreise.

Mein Flug ging um 10:45 Uhr und so erreichten meine Familie, Jannine und ich mit meinem Gepäck (Rucksack, Yogamatte und vollgepackter Koffer) um 8:45 den neugebauten BER-Flughafen. Die Anderen besorgten sich ein wenig Frühstück und ich wartete in der Check-In Schlange. Dann redeten wir alle noch ein wenig und ich nahm dann von meiner Familie Abschied. Jannine brachte mich dann noch zur Sicherheitskontrolle und dann nahmen auch wir (vielleicht mit ein paar Tränen) Abschied.

Dann ging Alles etwas schneller und kurze Zeit später saß ich im verspäteten Flug nach Frankfurt am Main. Dort stieg ich dann unter Hetze um und irgendwie landete ich dann echt schnell in Bukarest (zugegeben habe ich auch die meiste Zeit geschlafen). Die Flüge waren, obwohl sie ausgebucht waren (danke sagt Corona), sehr angenehm, war ja auch Lufthansa.

Die Einreise lief vollkommen problemlos und dann saß ich auch schon im Auto nach Brasov (die Stadt liegt 2,5 Stunden über Bukarest) mit meinem kulturweit-Verantwortlichen Carol. Die Fahrt war aufgrund der Länge und der Serpentinen ein wenig anstrengend, aber damit kam ich klar. In Brasov angekommen kauften wir schonmal die ersten Dinge für mein Zimmer und holten die Schlüssel ab. Ich wohne hier im Studentenwohnheim und bin trotz der eigentlich eher mangelhaften Küche sehr zufrieden. Ich habe ein warmes Bett, einen großen Arbeitsplatz und genügend Schränke Der Preis ist sowieso legendär und es ist gut angebunden, soviel auch erstmal zu meiner Wohnsituation.

Der letzte Stop des Tages (es war bereits 21:00 Uhr in Rumänien, welches eine Stunde vor Deutschland liegt) war dann Carols Wohnung, wo wir noch etwas aßen. Lustigerweise war mein erstes Gericht in Rumänien eine Pizza mit ungarischer Wurst. Um 22 Uhr (dann ist hier in Brasov Ausgangssperre) war ich dann im Wohnheim und nach einem schönen Telefonat mit Jannine ging ich dann das erste Mal alleine wohnend und erschöpft schlafen.

Mein erstes Erwachen in Rumänien erfolgte morgens um 8:45 Uhr durch Durst und Sonnenschein. Doch ich schlief wieder ein und dann war es schon 12:00 Uhr. Ich stand auf und machte mich auf den Weg zu Kaufland, um (eigentlich nur um die grundlegendsten Sachen zu Kaufen) einzukaufen.

Der Laden war, obwohl es Sonntag war, echt voll und zum Glück hatte ich eine FFP2 Maske auf. Aus dem geplanten „kleinen Einkauf“ wurde schnell ein Großeinkauf, da es dort auch eigentlich alles, was ich eh noch brauchte, gab. Beispiele hierfür sind: Waschmittel, Shampoo, Fön, Pfanne, Klopapier und Zewa. Am Ende ging ich mit einem verhältnismäßig Top-Preis raus und trug Alles nach Hause, um Sport zu machen.

Daraufhin quatschte ich wieder mit Jannine und bestellte mir essen (Lieferando funktioniert). Das Duschen ging auch total klar, obwohl es Gemeinschaftsduschen sind, und mein Essen war sehr lecker (Hähnchen mit Salat). Eigentlich wollte ich noch in die Altstadt, aber als ich hörte diese sei sehr voll, blieb ich hier und entspannte ein wenig. Aufgrund der Höhenluft (Brasov liegt in den Bergen) war ich eh eher erschöpft. Ich plante noch den morgigen Tag und telefonierte dann noch mit meinen Eltern und Jannine, bevor ich anfing dies hier zu schreiben.

Abschließend schildere ich kurz und stichpunktartig meine ersten Gedanken zur Rumänien/Brasov:                                                                                                                                     Das Land ist außerhalb der Städte eher verarmt und es gibt einige Straßenhunde; das Verkehrssystem ist ein pures Chaos; Rumänen scheinen ein nettes und einfaches Volk zu sein; Brasov an sich ist trotz der Industrie in den Randgebieten sehr schön; die Corona-Maßnahmen in Deutschland sind ein wenig besser; ich freue mich, obwohl ich mich hier sehr fremd fühle auf viele tolle Erfahrungen.

In der nächsten Woche werde ich die Stadt und meine Freiwilligen-Kolleginnen kennenlernen und beginnen mich hier einzuleben. Die letzten Besorgungen werden dann auch gemacht und die Behördengänge auch absolviert.

Das wars aber erstmal für heute. Ich hoffe dir oder euch hat dieser Eintrag gefallen und ich bedanke mich fürs lesen. Lass gerne einen Kommentar da und folge mir auch auf Instagram (@luca_ccr3), falls du das noch nicht tust. Bis nächste Woche und mach’s gut!

Luca

2 Gedanken zu „Woche 1 – Vorbereitung und Ankunft

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