Die ersten Tage in Santiago de Chile

Wie die Zeit doch vergeht.. Mittlerweile bin ich schon eine meiner 23 Wochen hier in Santiago und ich habe versucht, schon Einiges hier zu erleben. Arbeiten musste ich dank der Feierlichkeiten anlässlich Chiles Unabhängigkeit noch nicht und konnte somit meine neue Heimat erkunden.

Nachdem ich in meinem Zimmer angekommen war, versuchte ich mich erstmal ein wenig einzurichten, damit ich mich auch so richtig zuhause fühle. Der Koffer wurde ausgepackt, meine mitgebrachten Lichterketten sowie Fotos wurden aufgehangen und danach mal alles ausgekundschaftet. Ich wohne hier mit einer älteren Dame in einer Wohnung, teile mir also mit ihr ein Bad und eine Küche. Momentan ist es leider, zumindest abends, nachts und morgens noch recht kalt hier im Haus, da die Häuser hier nicht soo top isoliert sind und der Frühling ja auch gerade erst anfängt. Somit sind es auch nachts nur 4 Grad und ich freue mich doch sehr über meine Wärmflasche und mein kleines Heizlüftchen, welches mit Gas betrieben wird.

Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet und ausgeruht hatten, trafen Mona und ich uns mit einer weiteren Freiwilligen, Paulin, die aus Berlin schon einen Tag eher angereist war, zum Einkaufen und quatschen. Direkt aßen wir unsere ersten Empanadas und setzten uns auf die Dachterrasse des Hauses, in dem Mona wohnt. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und kann sogar die Anden sehen. Wir haben schon ausgemacht, dass wir hier den ein oder anderen Abend im Sommer verbringen werden – es gibt nämlich sogar auch mehrere Grillstellen hier.

Der Ausblick vom Hochhaus

Am nächsten Tag nutzte ich die noch vorhandene Freiheit, um auszuschlafen und nachmittags eine Stadttour zu machen. Sie war super, um mir mal einen Eindruck der Stadt zu verschaffen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Gesehen haben wir z.B.

La Corte Suprema de Chile

La Calle Nueva York

Street Art

In den nächsten Tage habe ich das Viertel, in dem ich wohne, Ñuñoa, erkundet und Zeit mit den anderen Freiwilligen verbracht. Ich war z.B. mit Paulin auf dem Cerro Santa Lucia, ein wunderschöner Ort, um der Großstadt zu entfliehen. Nach ca. 10 Minuten Berge auf, gibt es viel Platz zum Entspannen. Wir haben einfach dort gelegen und entspannt und schon der Weg den Hügel hinauf ist wunderschön.

Der Ausflug zum Cerro Santa Lucia

Da es hier mittlerweile auch schon fast 1 Uhr nachts ist, ist auch meine Zeit gekommen, jetzt zu entspannen und mich hinzulegen. Also adiós, amigos y buenas noches, ihr hört von mir! 🙂

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