Leben ist wieder da

Nach meiner letzten Klausur entscheide ich mich spontan noch einmal zum Strand zu fahren. Bei winterlichen 14 Grad schmeißen wir uns gemeinsam auf unsere Bretter und tauchen unter der ersten Welle hindurch. Anders als sonst, brennt die Kälte diesmal im Gesicht. Das Meer ist aufgewühlt, die Wellen lassen sich kaum bändigen, zu groß und zu kraftvoll. Jedes mal wenn wir eine Welle anpaddeln wollen, werden wir umhergeschleudert. Ich genieße die Machtlosigkeit, gebe mich der Meereskraft hin. Das Leben ist wieder da.