Winterferien in Costa Rica

Für alle, die es schon wieder vergessen haben: In Argentinien sind die Jahreszeiten umgekehrt. Das bedeutet, dass während alle in Deutschland schwitzen, ich hier mit Wintermantel und Schal herumlaufe.
Dementsprechend hatten wir natürlich auch vor kurzem Winterferien.
In diesen Ferien hatte ich mich dazu entschieden meine beste Freundin in Costa Rica zu besuchen. Sie hatte mich vorher auch in Argentinien besucht und ist dann direkt weiter nach Costa Rica geflogen, um dort ein sechswöchiges Freiwilligenprojekt zu machen. Nun war das Projekt vorbei und sie hatte Zeit um mit mir zureisen.
Wir trafen uns in einem Hostel in der Nähe der Hauptstadt San Jose. Die Hauptstadt besichtigten wir dann aber nur einen Tag, denn viel gab es dort nicht zusehen.
Am nächsten Tag wollten wir dann eigentlich zum Vulkan Irazú. Doch wir fanden die Haltestelle nicht und als wir dann endlich da waren, fuhr bereits kein Bus mehr nach Irazú. Also entschieden wir uns einfach dazu in die kleine Stadt Cartago zufahren und uns dort einige Ruinen und eine schöne Basilika anzusehen. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit unsere Reise genauer zu planen.
Wir waren uns schnell einig, dass unser nächstes Ziel am Meer liegen sollte. Auf dem Weg dahin machten wir jedoch einen kurzen Zwischenstopp in Bahia Rica. Dort nahmen wir an einer Tour teil, bei der man Abends mit dem Kajak rausfuhr um Biolumineszenz zu beobachten. Es war einfach magisch! Das Wasser war Schwarz wie die Nacht. Doch sobald man Bewegungen im Wasser machte, mit der Hand oder dem Paddel zum Beispiel, leuchteten tausende blaue Punkte auf und du fühltest dich wie im Film Avatar! Einfach unglaublich!
Direkt am nächsten Morgen ging es weiter zu dem kleinem Hippiedorf Montezuma, das direkt am Strand lag. Natürlich verbrachten wir dort die gesamte Zeit am Strand.
Ebenso machten wir es auch im nächsten Ort, Sámara.
Erst vier Tage später ging es wieder ins Landesinnere, nach Monteverde. Dort machten wir direkt nach der Ankunft einen kleinen Ausflug in den Wald und sahen uns unglaubliche, hohle Baumstrukturen an. Doch eigentlich sind wir nach Monteverde gefahren um uns dort die Hängebrücken im Regenwald anzugucken. So machten wir am nächsten Tag eine solche Tour und waren wirklich beeindruckt davon, wie sich die Brücken durch den satt grünen Regenwald zogen. Später am Nachmittag ging es, dann auf eine zweite Tour, bei der wir uns ansahen wie Kaffee, Kakao und Zucker produziert werden. Diese machten wir hauptsächlich, weil man zwischendurch von allem einmal probieren durfte! Aber auch sonst war die Tour natürlich sehr interessant.
Nach Monteverde ging es dann nach La Fortuna wo wir in natürlichen, heißen Quellen badeten und anschließend eine kleine Wanderung durch den Nationalpark des Vulkans Arenales machten.
Unsere Reise ließen wir dann wieder in dem Hostel in der Nähe von San Jose ausklingen. Bevor ich dann nach zwei Wochen auch schon wieder zurück nach Buenos Aires fliegen musste. Irgendwann muss man ja schließlich auch mal arbeiten.

Monteverde

Sámara

Sámara

Monteverde

Monteverde

Monteverde

Kaffeetour

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