Und wieder eine Stadt mit B

(M)ein »kulturweit« Blog

Mein Reisepapa 7. August 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 15:46

Reist man als Frau allein durch den Balkan, wird man häufiger mit mitleidigen Blicken bedacht, die fragen: Hast du keinen Freund bzw. eher Mann? oder: Wo ist denn deine Familie? Scheinbar erscheint es hier vielen, vor allem männlichen Wesen, merkwürdig, wenn man als weibliches Wesen allein unterwegs ist, frei nach dem Motto: da stimmt doch was nicht. Gelegentlich passiert es dann auch, dass ein älterer Herr die junge Frau für die Zeit der Reise in seine Obhut nimmt.

Nichtsahnend stieg ich also in den Bus, der mich innerhalb von 18 Stunden von Belgrad nach Leipzig bringen sollte, damit ich dort meine Mama zu ihrem 50. Geburtstag überraschen konnte. Sogleich wurde mir von einem älteren Herrn ein Platz am Fenster Angeboten, direkt in der Reihe vor der mittleren Tür – ein perfekter Platz, da es keinen stört, wenn man den Sitz nach hinten verstellt. Gewisser Herr erklärte sich dann quasi als mein Reisepapa, denn ich war ja mutterseelenallein unterwegs… Das bedeutete: wenn wir halt machten, gingen wir eine Runde um uns die Beine zu vertreten, oder er gab mir was zum Trinken aus, am Morgen dann auch einen Kaffee. Das ist ja auch alles sehr nett, aber der Smalltalk darf auch irgendwann mal ein Ende haben. Der Höhepunkt war schließlich, dass er mir auch noch unbedingt die 30 Cent für die Raststättentoilette geben musste…

Naja, auf jeden Fall bin ich wohlbehalten in Leipzig angekommen. 😉

 

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer… 5. Juli 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 14:09

… fragt man sich seit Jahren in Deutschland. Nur selten klettert bei uns das Thermometer über 30 Grad… Hier bin ich froh, wenn es nachts mal unter die 30 Grad-Marke fällt… Seit drei Wochen hält sich die Temperatur tagsüber konstant bei über 30 Grad. Zum Beipiel gestern:

  • morgens halb 9 auf dem Weg zur Arbeit – 33 Grad
  • in der Mittagshitze – keine Ahnung, aber bestimmt fast 40 Grad (was allerdings nirgendwo angezeigt wird und auch nicht in den Nachrichten kommt, denn ab 38 Grad müsste die Regierung kürzere Arbeitszeiten anordnen…)
  • nach 5 auf dem Heimweg – bestimmt immernoch mindestens 36 Grad
  • abends halb 10 – die Anzeige am Hauptplatz verkündet 31 Grad
  • nachts um halb 12 – endlich, eine Abkühlung, die Temperatur ist unter 30 Grad gesunken, jetzt sind es 29 Grad

So viel habe ich in meinem Leben noch nicht geschwitzt, auch ohne mich zu bewegen. Naja, vielleicht hilfts und nebenbei verbrenne ich etwas Fett… 🙂

Man denkt: an sowas ist man doch als quasi Nordeuropäer überhaupt nicht gewöhnt und die Leute hier können bestimmt damit umgehen… Naja, die schwitzen auch und beschweren sich… haben allerdings häufig einen Fächer dabei, den ich mir auch endlich mal zulegen sollte. So ziemlich alles ist klimatisiert – Büros, Restaurants, Cafes… in der Post bin ich fast erfroren, als ich 20 Minuten anstehen musste. Das führt hier im Sommer allerdings auch dazu, dass das System ab und an mal überlastet ist und der Strom ausfällt. Selbst die Busse haben meist eine Klimaanlage, die allerdings nicht viel hilft, wenn man zwischen all der schweißbedeckten nackten Haut eingequetscht ist und einfach nur raus will… Noch etwas Neues für mich: Außensitze der Cafes haben Ventilatoren, die gleichzeitig einen leichten Sprühregen auf die Gäste verteilen.

Ich genieße den Sommer auf meinem Balkon, auf dem fast immer ein kleines Lüftchen weht. Endlich werden die Sommersachen wirklich mal gebraucht, denn auch in der Nacht ist eine Strickjacke überflüssig. So laufe ich im Kleidchen durch die Straßen und werde von Tag zu Tag ein kleines bißchen brauner…

 

Mein Laden um die Ecke 11. Juni 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 22:27

Ich muss nur aus dem Haus gehen, um die nächste Ecke biegen und 100 Meter weiter befindet sich der nächste Mini-Supermarkt. Geführt wird er von einem älteren Herren. Eigentlich waren es mal zwei, die sich verdammt ähnlich sahen, aber den anderen habe ich leider schon länger nicht mehr gesehen… er war sehr redselig und fragte mich immer wie es mir geht, was ich hier so mache und warum ich denn wieder weg möchte… ich müsse mir doch nur einen netten Serben suchen. 😉 Zurück zu ersterem. Der hat sich nun auch an mich gewöhnt, fragt nach meinem Wohlbefinden oder gibt mir Komplimente wie elegant ich aussehe, als ich einmal etwas schicker gekleidet war als gewöhnlich beim schnellen Gang zum Supermarkt um etwas zu besorgen, dass noch fehlte. Mittlerweile bedankt er sich auch mal mit einem deutschen „Dankeschön“. 😉 Als ich dann letztens mal wieder einkaufen war, hatte ich mich neben einigen anderen Kleinigkeiten auch für einen Saft entschieden. An der Kasse stellte der Mann fest, dass er den Preis für den Saft nicht wusste, da er neu im Sortiment war. Alles blättern in den Unterlagen half nichts und die Leute hinter mir wurden ungeduldig… Also bezahlte ich zunächst all jene Dinge, von denen er den Preis wusste, damit es weiter gehen konnte. In der Zwischenzeit übergab er den Papierkram seiner Kollegin, die weiter nach dem Preis suchte, bis er dann entschied, das geht auch anders: er gab mir den Saft und meinte, dass ich ihn ja auch morgen bezahlen kann, wenn er gefunden hat wieviel er kostet. 😉

Ein Hoch auf den kleinen Laden um die Ecke!

 

Das größte Gebäude Belgrads – der Palast Serbiens 27. Mai 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 23:07

Schon häufiger bin ich am „Palast Serbiens“ vorbeigefahren, allerdings ohne zu wissen, dass das Gebäude so heißt. Es ist eines dieser überdimensional großen Gebäude, wie man sie in vielen ehemals kommunistischen Ländern findet.Von 1947-1959 erbaut, diente er als Regierungssitz, bzw. Sitz des Bundesexekutivrates (Savezno izvršno veće – weshalb er auch einfach als SIV bekannt ist). Hier begrüßte Tito ausländische Delegationen – das Gebäude wurde schließlich auch zu repräsentativen Zwecken gebaut. Fast jeder Serbe kennt vermutlich Bilder des Palastes aus dem Fernsehen oder der Zeitung, wenn sich vor dem riesengroßen Mosaik in der Eingangshalle Politiker die Hände schütteln. Aber mit den eigenen Augen haben es bisher nicht so viele gesehen, da der Palast für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Die einzige Ausnahme stellt die Belgrader Museumsnacht da. Für eine Nacht im Jahr ist es jedem möglich die repräsentativen Räume in Augenschein zu nehmen – im 15-20-Minuten-Takt werden jeweils Gruppen von ca. 20-25 Personen im Eiltempo durchgeschleust – viel zu wenig Zeit um die geballten Eindrücke aufzunehmen.

Beeindruckt von der Größe und der Ausstattung durchquerte ich die Räume mit offenem Mund. Mit den Augen versuchte ich so viel wie möglich aufzunehmen und mit den Ohren die Erklärungen auf Serbisch zu verstehen. Übrig bleiben Bilder, Eindrücke, Wortfetzen… die so schwer zusammenzufassen sind…

Wir waren im mittleren und damit repräsentativen Teil des Gebäudes. Um einen großen Saal in der Mitte, befinden sich mehrere kleinere Säle – jeder Saal wurde einer Teilrepublik Jugoslawiens gewidmet und individuell gestaltet und eingerichtet. Damit ist jeder Raum ein Unikat – designt von Künstlern. Teppiche und Lampen sind immer anders, selbst die Vorhänge oder Sitzgruppen wurden mit Motiven der jeweiligen Teilrepublik verziert, aber seht selbst:

 

 

Korso 20. Mai 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 22:26

Laut Wikipedia kommt der Begriff „Korso“ vom italienischen „corso“, dass soviel wie Lauf, Laufbahn, Hauptstraße bedeutet und womit vor dem 18. Jahrhundert Wettrennen reiterloser Pferde bezeichnet wurden. Weiter bei Wiki: „Später wurde der Begriff auf das langsame Durchfahren der Hauptstraßen einer Stadt in geschmückten Kutschen angewandt.“ Einigen dürfte sonst auch der Autokorso nach gewonnenen Fussballspielen bekannt sein: man fährt hupend im Schritttempo hintererinander durch die Straßen.

Dass das ganze auch ohne irgendeine Art von Fortbewegungsmittel stattfinden kann, konnte ich in Podgorica beobachten. Da wird nämlich jeden Tag ab 17 Uhr eine der Hauptstraßen im Zentrum gesperrt. Und dann beginnt das Spektakel: man flaniert von einem Ende zum Anderen, macht auf dem Absatz kehrt und flaniert wieder zurück… unendliche Wiederholungen möglich. Es ist ein Sehen und Gesehenwerden. Im Hausanzug würde sich hier wohl keiner hin trauen. Hier eine Gruppe von drei jungen Mädels, die in ihren Highheels kaum laufen können, dort eine Gruppe älterer Herren, die den Mädels hinterherschauen, dazwischen zwei junge Männer, die Ausschau halten, ab und zu ein junges Pärchen, die Frau schiebt entweder einen Kinderwagen oder ist schwanger. Man zeigt bzw. präsentiert sich, tauscht Neuigkeiten aus, …

Mittlerweile habe ich erfahren, dass Korso auch in vielen serbischen Städten praktiziert wird, ebenso wie in den meisten Städten Montenegros. Ob dafür immer die Hauptstraße gesperrt wird, weiß ich nicht, aber eins ist laut meiner Mitbewohnerin klar: sowas gibt es nur in kleinen Städten, wo sonst nichts los ist…

Auf jeden Fall eine amüsante Angelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, auch wenn der Lonely Planet sagt, dass man Podgorica bei einer Reise durch Montenegro ruhig links liegen lassen kann.

 

 

Sommer, Sonne, Meer… 12. Mai 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 17:47

Auch das lange Wochenende über den 1. Mai wurde genutzt, denn Feiertage scheinen hier immer paarweise aufzutreten, weshalb auch der 2. Mai frei war. So hieß es für 5 Tage ab ans Meer! 😉 Ihr kennt es schon: es war sooooooooo schön. Und um euch nicht zu langweilen folgen einfach ein paar kurze Momente, die ich gern in Erinnerung behalten möchte und einige Fotos (eine kleine Auswahl im Verlgeich zu der Masse, die ich als gewöhnlicher Massen-Touri geschossen habe…):

(hm… ist jetzt doch ein wenig viel geworden, aber wer nicht so viel lesen möchte, kann sich ja einfach ein paar Punkte aussuchen)

– durch Visegrad an DER Brücke vorbeifahren

– im Bus von Belgrad nach Mostar (Bosnien) einfach so eine sehr leckere Blutorange geschenkt bekommen

– in Monaster wenigstens einen kurzen Blick auf die dortige Brücke erhaschen (nein, es ist nicht DIE Brücke, aber die in Mostar ist wohl auch sehr bekannt 😉 )

– von der Vermieterin des Apartements in Dubrovnik (Kroatien) für mein Serbisch gelobt werden

– die Altstadt von Dubrovnik nach 5 Minuten wieder für eine kurze Pause verlassen, weil es einfach zu viele Leute sind

– in einem Park in der Nähe der Altstadt doch ein sehr ruhiges Plätzchen mit Meerblick finden

– auf der Mauer um die Altstadt entlangspazieren und den fantastischen Ausblick genießen

– den Abend mit einem Bier in der Hollywoodschaukel ausklingen lassen

– sich über Sonnencreme für 10 Euro wundern und deshalb lieber einen Sonnenbrand riskieren…

– einfach mal 12 Stunden durchschlafen

– in Herceg Novi (mittlerweile sind wir in Montenegro) in Ruhe in einem kleinen Restaurant Mittag essen

– ganz allein in einer kleinen katholischen Kirche in Kotor zur Ruhe kommen

– Stolz auf mich selber sein, weil ich es geschafft habe die Festung in Kotor zu erklimmen (1.420 Stufen oder so…)

– mich mit Pasta mit Meeresfrüchten zu belohnen, mit Blick auf die Kathedrale von Kotor und einem Gitarrenspieler im Hintergrund

– mit einem polnischen Pärchen im Hostel endlich mal wieder ein wenig Polnisch sprechen

– auf dem Minibalkon des Hostel mit Blick auf die Festung frühstücken und mich mit dem Mädel aus dem Hostel über Belgrad austauschen

– sich spontan entscheiden einen Abstecher nach Perast zu machen um dort mit einem Taxiboot zu einer winzigen Insel mit Kirche zu fahren

– eine Stunde auf den Bus warten, da mir zwar 5 Minuten vor Abfahrt ein Ticket für den eigentlichen Bus verkauft wurde, der aber dann nicht fährt

– im Sonnenschein auf der Kirchen-Insel sitzen und Eis essen

– erfolglos versuchen zu trampen und schließlich doch noch einen Bus direkt nach Podgorica erwischen

– in Podgorica mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt werden

– ein großes Zimmer und Bad für eine Nacht ganz für mich alleine haben

– Korso gucken (was das ist, erfahrt ihr beim nächsten Mal)

– am nächsten Morgen ein gemütliches Frühstück mit allem drum und dran bekommen (Danke!!! 😉 )

– die wirklich fantastische und beeindruckende montenegrinische Landschaft bei der Zugfahrt von Podgorica nach Belgrad genießen

 

 

Die Brücke! 5. Mai 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 14:59

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag mit einem Zitat anfangen, aber da das Buch bereits wieder in Deutschland ist und ich im Internet nichts finden konnte, muss es auch so gehen… nun endlich, nachdem die Reise schon wieder drei Wochen zurückliegt…

Nachdem ich fast ein halbes Jahr gebraucht habe, um „Die Brücke über die Drina“ von Ivo Adric zu lesen, der dafür den Literaturnobelpreis bekam, ging es dann doch schneller als gedacht, dass ich zum Ort des Geschehens fuhr, an dem die Handlung des Buches spielt: an der Brücke über die Drina in Visegrad, Bosnien. Bisher hatte sich niemand gefunden, der da auch mal unbedingt hin wollte, aber da war Lena auch noch nicht da. 😉 Also nutzten wir das othodoxe Osterwochenende und machten uns auf den Weg. So würde es jetzt weitergehen, aber Lena hat da auch schonmal was zu geschrieben, also wer mehr erfahren möchte, der schaue doch mal in ihrem Blog vorbei.

Außerdem probieren wir uns gerade im Videodrehen und -schneiden aus, natürlich für die Arbeit. 😉 Also hat sich Lena mal die Mühe gemacht, ein kleines Urlaubsvideo zusammenzuschneiden.

 

Das rote Ei 22. April 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 20:42

Nun weiß auch ich endlich, was das bemalte Ei in unserer Wohnung zu suchen hatte, dass seit meiner Ankunft im September seinen Platz nicht gewechselt hat. Es gehört zu den serbischen Osterbräuchen. Jedes Jahr wird das erste Ei, dass bemalt wird, mit Zwiebelschalen rot gefärbt und verbleibt das gesamte Jahr als Haushüter zum Schutz von Hasu und Beohnern oder auch Glücksbringer im Haus. Meine Mitbewohnerin meinte, dass es nicht immer das erste Ei und auch nicht unbedingt ein rotes Ei sein muss, sondern einfach das schönste. Also haben wir seit letztem Wochenende ein lila Ei gut sichtbar im Küchenschrank. Auf dass es uns Glück bringt! 😉

das lila Ei als Haushüter

das lila Ei als Haushüter

 

Frohe Ostern! oder „Du bist katholisch???“ 9. April 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 09:54

In Serbien ist zwar erst nächste Woche Ostern, wodurch ich ein verlängertes Wochenende haben werde, dass nur so zum Reisen einlädt, aber auch in Belgrad gibt es ein paar katholische Gemeinde, die an diesem Wochenende Ostern gefeiert haben. Also habe ich mir eine ausgesucht, die bei mir in der Nähe liegt und bin am Samstag Abend in die Osternacht gegangen. Dort angekommen fiel mir sofort der Übertragungswagen des hiesigen Fernsehens ins Auge. Und tatsächlich: den gesamten Gottesdienst über begleiteten 4 Kameras das Geschehen… vermutlich wurde das ganze direkt im Fernsehen übertragen. Na dann war ich jetzt also auch mal im serbischen Fernsehen zu sehn. 😉 Auf der Internetseite des Fernsehsenders hab ich zwar einen ganz kurzen Beitrag gefunden, aber ich bin leider nicht zu sehn, da ich in der letzten Reihe stand… 😉

Außer mir waren vielleicht knapp 200 andere Leute anwesend und so einige Plätze blieben frei, so ganz anders als bei uns, wo an Ostern die Kirche meist ziemlich voll ist. Zu den Anwesenden gehörten auch der serbische Erzbischof, der die Messe hielt, und das serbische Prinzenpaar aus der Königsfamilie der Karadjordjevic, die bis 1945 an der Macht war. Blaublüter mal aus nächster Nähe! 😉 Aber am meisten freute ich mich über zwei bekannte Gesichter, die ich dort nicht vermutet hatte. Kurz vor Beginn der Messe kamen Andrijana und Mirko und waren über meine Anwesenheit ebenso überrascht wie ich über ihre. 😉 Ich sei doch aus Leipzig, wie käme es dann, dass ich katholisch bin… Mirko ließ diese Frage den ganzen Gottesdienst über nicht los und er gestand mir danach, dass er schon Zweifel an seinem Wissen über die deutsche Geschichte hatte. Ich konnte ihn dann aber beruhigen, dass Sachsen tatsächlich nicht besonders katholisch geprägt ist.

Um Ostern für mich komplett zu machen, erklang, für mich völlig unerwartet, das Halleluja aus dem Messias von Georg Friedrich Händel, dass auch in meiner Gemeinde in Leipzig jedes Jahr in der Osternacht gesungen wird. Gestern bekam ich dann von Freunden noch ein Überraschungsei geschenkt und fühlte mich nun doch tatsächlich wie Ostern… 😉

 

Weihnachtsmann bzw. Osterhase :-) 5. April 2012

Filed under: Allgemein — Carola Dierich @ 11:39

Das würde ich am liebsten jeden Tag machen: Weihnachtsmann bzw. besser zur Jahreszeit passend Osterhase spielen. 😉

Heute haben wir im Informationszentrum des DAAD Zusagen für Stipendien verschickt, also einfach Leute glücklich gemacht, die nun die Möglichkeit haben den Sommer für 4 bis 8 Wochen bei einem Sprachkurs in Deutschland zu verbringen. Da hat sich die ganze Arbeit der letzten Monate doch gelohnt. 🙂

So, das musste raus in die Welt und ich freu mich jetzt einfach noch ne Runde bei schönstem Sonnenschein. 🙂

 

 

 
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