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Reiseplanung+Aufenthaltsgenehmigung=ermüdend, lehrreich und erfahrungsreich

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Ein kleiner Eintrag darüber, was mir durch den Kopf geht und was ich gerade so mache:

Donnerstagnacht geht es los nach Brasilien. Wir verbinden unsere Anreise zum Zwischenseminar mit einem kleinen Aufenthalt in Florianopolis, worauf ich mich schon sehr freue. Danach fahren wir nach Sao Paulo zu unserem Zwischenseminar, wo wir 5 Tage lang mit den anderen Freiwilligen aus Bolivien und Brasilien verbingen werden.

Im Anschluss bleibe ich noch das Wochenende in Sao Paulo und fahre am Sonntag, mit Max, auf die Ilha Grande, wo wir nochmal drei Nächte verbringen werden, bis hierhin haben wir zum Glück auch schon alle Busse sowie Unterkünfte organisiert. Nur noch für unseren Aufenthalt in Rio müssen wir die Anreise, sowie Unterkunft organisieren. Ich freue mich bereits sehr auf die Reise und denke, dass wir eine großartige Zeit haben werden.

Im Vorfeld war es aber ganz schön anstrengend alles zu organisieren, sich abzustimmen und zu buchen. Auch das ist etwas, was ich in meinem Freiwilligendienst schon öfters lernen konnte, manche Dinge, die einem vor dem Freiwilligendienst noch leicht vorkamen oder nicht allzu schwer, fallen hier teilweise enorm schwer und kosten mehr Kraft, ich muss neue Gewohnheiten kennenlernen wie die, dass man Bustickets in Uruguay oft nicht weit im voraus kauft, in Brasilien aber scheinbar schon und man braucht auch oft eine Steuernummer um bei brasilianischen Websites online etwas zu kaufen….All das sind Dinge, die herausfordernd waren, aber ich habe daraus immer etwas lernen können. Hinzu kommt natürlich der Faktor Mensch, die Abstmmung wie viel man nun ausgibt, wo man bleibt, besonders in Rio aufgrund der Sicherheit ein Thema und so vieles mehr, sind Dinge, die man bei den meisten Reisen in Europa (Interrail etc.) nicht so stark hat. Hier haben sie mich aber mit voller Wucht getroffen. Nun bin ich ein ganzes Stück erfahrener, was die Planung solcher Reisen angeht.

Ein weiteres Thema, was wirklich Arbeit bereitet, ähnlich wie ich es bereits aus Argentinien und oft auch aus Deutschland kenne ist die Bürokratie hier unglaublich kompliziert und unverständlich, so muss ich eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung beantragen, angenehm ist, dass das online geht, nicht so angenehm ist, dass ich noch eine Gesundheitsuntersuchung machen muss, meine Einkünfte nachweisen muss und noch ein paar mehr Sachen. Diese Thema ist wirklich dringend und wichtig und ich würde es gerne mit meinem Chef besprechen und hoffe, dass wir bis zu meiner Reise nach Brasilien noch Zeit dafür finden. Das ganze ist ein Thema, was echt ermüdend ist und viel Kraft kostet, aber ich hoffe es bis Weihnachten auf den Weg zu bringen.

Die Arbeit ist in diesen Tagen sehr ruhig, da ich ja nicht wirklich lange hier bin, mache ich nur hier und da mal Kleinigkeiten, gestern habe ich zwei Kanadier mit meiner Kollegin Monica herumgeführt und habe gedolmetscht, was auch sehr viel Spaß gemacht hat. Am Nachmittag habe ich mit Freunden eine 20 km lange Mountainbiketour gemacht, was wirklich gut war und viel Spaß gemacht hat!

Bis bald, vielleicht aus Brasilien…

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