El Paísito

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Grau und Regen

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Die letzten fünf Tage hat es hier nur geregnet. Mit dem Regen senkt sich auch eine sehr ruhige Stimmung auf den Ort. Ich habe in den vergangenen Tagen fast 2 Bücher durchgelesen (Terror von Schirach und ein Buch über die Fabrik hier), eine Stafel einer Serie durchgeguckt und aufgeräumt. Auf der Arbeit habe ich viel Zeit mit dem Projekt zugebracht bzw. mit der Planung und Zielsetzung.

Heute ist nun endlich die Sonne wieder da, was wirklich gut tut nach dieser knappen Woche unter der grauen Regendecke, denn mit der Sonne kommt auch die Freude und das Leben zurück in den Ort. Während der Regentage habe ich wie gesagt viel Zeit drinnen verbracht und habe mein kleines Häusschen so ganz für mich allein schon ziemlich zu schätzen gelernt. Einen Tag habe ich mich mit Freunden verabredet und wir haben Hotcakes gemacht und MIB International geguckt. Manchmal hatte ich das Gefühl den Hamburger Herbst mitzuerleben, obwohl hier eigentlich der Frühling anfängt und es wärmer und sonniger werden sollte.

Heute ist er endlich wieder zurück, der Frühling, die Sonne strahlt und man merkt schon beim Aufstehen wie die Vögel fröhlich zwitschern und der Ort wieder Leben eingehaucht bekommt. Heute war ich außerdem mit Miguel unserem dienstältesten Kollegen noch ein wenig auf Erkundungstour. Er lädt mich immer wenn er Zeit hat ein, ein wenig die verborgenen Orte dieser riesigen Welterbestätte zu erkunden, begonnen haben wir schon vor Wochen, als wir auf das 30 Meter hohe dach des riesigen Kühlschranks gestiegen sind und die wunderbare Aussicht genossen haben. Heute waren wir in dem ehemaligen Fettverarbeitungstrakt, keine Sorge von dem Fett war nichts mehr zu sehen, lediglich die riesigen Behälter in denen es verarbeitet wurde, mein Highlight war aber ein Uhu, den wir gesehen haben, der ganz friedlich im Aufzugschacht saß und uns einfach nur anstarte, so nach dem Motto was wir den hier in ihrem Territorium suchen würden. Leider hatte ich mein Handy nicht dabei und konnte kein Foto machen, aber die Erinnerung bleibt und da wir jetzt wissen, wo er sass werden wir versuchen ihn nochmal zu besuchen. Ansonsten haben wir heute mit meinem Chef das Kooperationsprojekt angeschoben, jetzt liegt es bei der Intendencia, es freizugeben, sodass wir die erste Kontaktaufnahme starten können. Eine engere Auswahl für den Namen haben wir auch schon  „The forgotten connection between Hamburg and Fray Bentos“ oder „A journey from Hamburg to Fray Bentos“  wir sind uns noch nicht ganz sicher, könnt ja gerne mal kommentieren,welchen ihr besser findet! Ab Sonntag werde ich für zwei Wochen in Montevideo sein um den obligatorischen Sprachkurs zu absolvieren, ich werde berichten wie es mir ergeht als Muttersprachler vorgeführt zu bekommen, dass man die Sprache doch nicht immer so gut beherrscht wie man denkt 😉 Außerdem wurden Max, einer der Freiwilligen aus Trinidad und ich zur Eröffnung sowie Preview der vierten Bienale Montevideo eingeladen, wir hatten den Co-Kurator bei unserem ersten Trip nach Montevideo im Hostel kennengelernt und er hat uns eingeladen. Das war’s erstmal soweit, ich melde mich bestimmt nochmal aus Montevideo

4 Kommentare

  1. Me gusta mas la “ forgotten connection“…. le da un toque mas interesante. Pero el journey suena tambien muy lindo. Q bueno lo de la Bienale!!!! Q te diviertas mucho…

  2. Ich finde „The forgotten connection…“ ganz gut!

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