post

Tag 179 – Beach Bar

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Oder wie in unserem Fall: Was du gestern nicht konntest besorgen, das mache eben heute. Denn auch wenn uns die Müdigkeit langsam aber sicher in die Knochen kriecht, die letzten drei Tage wird noch einmal Vollgas gegeben (außer bei Christian 😉 )!

Und so ging es mit routiniert gepacktem Auto Richtung Papuk Naturpark. Zugegeben – auch heute mussten wir ein wenig umplanen, denn der direkte Weg zu unserem Ziel erwieß sich als Schotterpiste. Doch Option numero deux war nicht nur asphaltiert, sondern führte uns darüber hinaus auch an all den Orten vorbei, die wir gestern nicht besuchen konnten. Zwei Fliegen mit einer Klappe – bzw. eigentlich vier: Ein Schloss mit Zwiebeldächchen, ein Kloster, eine Burgruine im Wald und zum Abschluss die Wanderung im Papuk Naturpark.

Während für Helen und Arne letzteres ein absolutes Highlight war, fand ich unseren Stopp bei der Ruzica-Ruine am Schönsten. Denn dort kam das Kind in uns zum Vorschein und wir hatten einen Heidenspaß dabei, Verstecken zu spielen. Außerdem setzten wir uns danach für eine Kaffeepause in die Beach Bar am Feuerwehrsee alias Dorfschwimmbad. In der prallen Mittagssonne schleckten wir unser Eis und alles war perfekt.

Papuk selbst hatte allerdings auch etwas: Türkisblaue klare Seen, kleine Tropfsteinhöhlen plus einen 35 Meter hohen Wasserfall. Und durch die geschützte Lage im Schoß einer Bergkette, fanden wir sogar noch ein paar Flecken Schnee. Der Frühling, so scheint es, lässt sich hier noch ein wenig bitten.

Als die Sonne schließlich hinter den Bergen verschwand, taten wir es ihr gleich und machten uns auf den Weg nach Daruvar. Dort hatten wir für heute eigentlich einen Spa-Aufenthalt geplant, der sich jedoch nach eingehender Recherche als etwas zu teuer herausstellte.

Aber auch ohne Spa ist das Städtchen einen Besuch allemal wert: Denn als wir nach einer wunderbar entspannenden Fahrt dort ankommen, schließe ich die hübschen Fassaden und kleinen Parks direkt ins Herz. Alle anderen haben jedoch erstmal ein dringenderes Bedürfnis, welches durch unsere Suche nach der richtigen Hausnummer nicht gerade besser wird. Und auch als wir das Haus schließlich gefunden haben, lässt der Vermieter nicht locker, bis er uns lang und breit von den vielen (etwas speziellen) Sehenswürdigkeiten und Essenmöglichkeiten Daruvars erzählt hat.

A propos: Zeit für den Nachtisch 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.