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Tag 114 – Schwimmen, schwimmen, einfach schwimmen

Weiter geht’s im Text! Nachdem seit dieser Woche wieder Präsenzunterricht für den Abiturjahrgang stattfindet, war ich heute endlich wieder in der Schule. Während Dosi den Unterricht für die 4. Klasse hielt, half ich einer Schülerin ihren Zulassungsantrag für die Universität auszufüllen. Denn Hand auf’s Herz: Selbst für Muttersprachler sind solche Formulare in etwa so verständlich wie Fachchinesisch.

Natürlich kann man von Schüler*innen mit C1 gewisse Sprachkenntnisse verlangen. Aber manchmal wird es den Armen doch schwerer gemacht, als nötig. Auch gestern Nachmittag, bei meiner ersten Nachhilfestunde zur Vorbereitung auf das Sprachdiplom ist mir das aufgefallen. Die Prüfungstexte sind teilweise so kompliziert und spröde geschrieben, dass auch ich mir manchmal nicht sicher bin, was genau gefragt ist.

Auf jeden Fall war es schön, Dosi einmal wiederzusehen – und ein paar Lebendexemplare an Schüler*innen. Bei ein, zwei Kaffee im Lehrerzimmer durfte ich auch ein paar neue Kollegen*innen kennenlernen. Würden nicht überall Plexiglas-Visiere rumliegen, man könnte fast vergessen, dass vor der Tür eine Pandemie wütet.

Übrigens habe ich im Deutsch-Klassenzimmer diese Karte entdeckt:

Kulturhauptstädte

Als hätte ich’s gestern geahnt. Jetzt muss ich nur noch ins Eduroam kommen, dann ist sve u redu!

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