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Tag 33 – See-/Erdbeben

Heute Nacht gab es zwei kleine Erdbeben. Ihr Epizentrum war Kastav, ein kleines Städtchen westlich von Rijaka. Das Beben hatte eine Stärke von 2,1. Gemerkt habe ich davon nichts. Aber Katharina, die ich heute dort besuche, erzählt, ihre Fensterscheiben hätten gewackelt.
Um nach Kastav zu kommen nehme ich den Bus. Und der lässt sich einiges an Zeit. Ich genieße also die mittäglichen Sonnenstrahlen. In Kastav angekommen werde ich von Katharina und ihrem kleinen Sohn im Garten begrüßt. Erst gibt es lecker Mittagessen, danach frische ich meine Kroatisch-Kentnisse mit den herumliegenden Kinderbüchern auf. Noch schnell den frisch-verlegten Rasen mähen, dann geht es hoch zum Aussichtspunkt. Eine dicke, graue Wolkendecke hängt über der Bucht. Kurz: Die Aussicht ist wunderschön. Wir trinken Tee und essen selbstgebackene Plätzchen. Als es schließlich dunkel wird, laufen wir noch ein wenig durch die verwinkelten Gassen des Örtchens. Wir entdecken die Ruinen einer Kirche. Und daneben Überreste einer kleinen Festung. Schön spazieren gehen kann man hier, erzählt mir Katharina. Und das nehme ich mir auch fest vor. Nur leider ist es dafür heute schon zu spät. Ein andermal also.

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