Nach einem vor allem witzigen Wochenende, dass meine liebe Mitfreiwillige Katja in ihrem Blog mit vielen Fotos sehr schön beschrieben hat, weshalb ich es an dieser Stelle nicht noch einmal ausgiebig wiedergebe und hiermit auf sie verweise, ist nun wieder der Alttag eingekehrt. Ja, man kann sagen, dass sich innerhalb von drei Wochen ein gewisser Alltag eingestellt hat.
Dass ich hier nun wirklich angekommen bin, scheint sich bereits herumgesprochen zu haben. So wurde ich auch schon von einem Touristen angesprochen, ob ich denn Englisch sprechen würde und wüsste, wen diese Statue hinter mir zeigt. Leider wusste ich es auch nicht… Aber kurz danach wurde mir bewusst: Beograd si ti! (Belgrad bist du!) – eine Aufschrift, an der ich jeden Tag mit dem Bus vorbeifahre. Man kennt diesen Slogan also nicht nur in Deutschland. 😉
Gefreut habe ich mich bei einem Spaziergang auch über den Anblick von älteren Taxifahrern, die sich ihre Wartezeit bis der nächste Kunde kam auf, wie ich finde, sehr schöne Weise vertrieben. Sie standen um den Kofferraum eines Taxis, in dem sich ein großes ausgebreitetes Schachbrett befand und dachten jeweils über ihren nächsten Zug nach. Da ich meine Kamera nicht schnell genug bei der Hand hatte, müsst ihr euch nun selbst im Kopf ein Bild davon machen.