Abenteuer Ecuador – Von der tödlichen Angst vor Orangen

Liebe Leser, dieser Artikel ist leider nicht sehr ausführlich. Ich weiß, ich sollte hier jetzt einen großartigen Bericht über die ecuadorianische Kultur, eine Analyse der unterschiedlichen Lebensweise der Bewohner in Quito, im Cuyabeno-Reservat, in den Berghütten bei Quilotoa und in Surferstädten wie Montañita und eine Meinung zum amerikanischen Dollar als offizielle Währung hinlegen. Um ehrlich zu sein habe ich aber diesmal wenig mitbekommen. 3 Wochen für ein Land sind einfach zu wenig, um fundierte Kenntnisse zu erlangen. Natürlich war ich auf meiner Jungletour in einem Einheimischen-Dorf und wir haben mit einer Familie zusammen Yuka-Brot gemacht und Geld für die örtliche Schule gespendet, und auf dem Quilotoa-Loop waren wir die einzigen Ausländer in dem einen Ort, wo wir übernachtet haben, aber effektiv war es trotzdem zu oberflächlich. Also, eine kurze Beschreibung meiner Reise und mehr nicht.

 

In drei Wochen von Quito: Mitte der Welt, Vulkan im Teleferiquo, Altstadt und Carette

zum

Reservo de Cuyabeno : Kanufahren, Jungle, Taranteln, Flussdelfine, Yukabrotmachen, Mosquitos erfolglos abwehren

zurück in die Berge, wandern nach

Quilotoa : einsame Touristinnen, viel wandern, per Anhalter fahren, von riesiger Vulkanlagune beeindruckt sein, Temperaturschwankungen von 30 bis 5°C

weiter nach

Baños: Chillen, Mountainbiken, Raften, Coktails trinken, stundenlang auf Essen im Restaurant warten, guter Kaffee, Vulkanfluchtrouten ausprobieren

über

Cuenca: Regen, Shrek in 3D, strenge Ausgehgesetze, Koloniale Gebäude, kolumbianische Küche

durch den

Parque National Cajas: mit dem Bus durchkreuzt, atemberaubend

nach

Montañita: Vive con Sabor, Sonne, Strand und Surfen (mehr unter als über Wasser), viele Cocktails, Merenguefestival, Fiesta und wenig Schlaf

bis nach

Gyuaquil: heiß, heißer, am heißesten, gefährlich, zu groß, schöne Hafenpromenade

Und dann zurück nach Chile…

Was habe ich gelernt?

  • Man sollte manchmal über das nachdenken, was man so sagt. Ich habe augenscheinlich die Wörter „arañas“ (Spinnen) und „naranjas“ (Orangen) öfter mal verwechselt und somit ungewollt meine Phobie vor Orangen entdeckt
  • Ich habe trotzdem Angst vor Tarantel, vor allem, wenn eine im Haupthaus der Jungle-Lodge lebt und man abends nicht hochgucken darf, um diese nicht sehen zu müssen. Schlaflose Nächte, dafür durfte mein Zimmernachbar sich über eine Bettgemeinschaft freuen. Natürlich nur rein platonisch.
  • Die Tiere im Jungle haben praktischerweise verschiedene Geschmäcker angenommen, so gibt es Zitronenameisen und Kokosmaden.
  • Man sollte nicht Mountainbiken wenn es nach Regen aussieht.
  • Immer Sonnencreme auftragen, auch wenn Wolken da sind. Ich bin jetzt dreifarbig, je nach Sonnenintensität, die meine Haut ertragen musste.
  • Auch in Ecuador kostet 3D-Kino ganz schön viel Geld.
  • Surfbretter sind böse und hinterhältig und können nach einem Sturz aus jeder Richtung wieder auftauchen und dich attackieren.
  • Auch immer brav den Mund zu machen, Salzwasser schmeckt nicht.
  • Ich mag es warm.
  • Die Gesetze, dass man nach 22Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken, und nach 2 Uhr keine Discos mehr offen haben darf, gelten nicht in Montañita.
  • Ich spreche mehr chilenisch als ich dachte. So wurde herzlich über mein „Sipo“ und „Nopo“ , „Pollollo“ und „Huahua“, „huevon“ und „cachai“ gelacht.
  • Llamas!!! Und sie gucken immer noch so wie meine Katze.

 

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  • Kommentare (1)
  1. Boah Sonja bist du geil! 😀

    Klingt als hättest du ne schöne Zeit gehabt – freut mich!

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