Neue Städte, neues Land

Hey zusammen!

Seitdem wir euch das letzte Mal geschrieben haben, haben wir nicht nur ein neues Land sondern auch gleich drei neue Städte entdecken dürfen.

Am Halloween-Wochenende waren wir, wie bereits angekündigt, in Bratislava. Mit dem Auto sind wir knapp drei Stunden gefahren. Davon sind wir in der Slowakei allerdings nur maximal 20 Minuten gefahren, weil Bratislava sehr nah an der Grenze zu Ungarn und Österreich liegt. Daher haben wir es genossen, endlich mal wieder Radio auf Deutsch zu hören.

Unbekannte Stadt, bekannter Fluss – die Donau begleitet uns auf unseren Reisen

In Bratislava haben wir insgesamt drei Nächte verbracht, da wir am Montag wegen Allerheiligen frei hatten und uns am Dienstag frei genommen haben.

Als wir vor der Reise Allen erzählt haben, dass wir nach Bratislava (welches übrigens früher auch zu Ungarn gehörte) fahren, haben viele die Stadt als eher nicht sehr schön bzw. sehenswert beschrieben. Allerdings müssen wir dies an dieser Stelle hinterfragen, denn uns persönlich hat die Altstadt und das Schloss sehr gut gefallen! Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall.

In Bratislava haben wir auch wieder Freiwillige getroffen. Einige leben dort, andere waren auch zu Besuch aus der Slowakei. Daher haben wir gleich mehrere Insider-Tipps zum Entdecken der Stadt und natürlich zum lecker-Essen gehen bekommen. Selbstverständlich durften wir uns es auch nicht entgehen lassen Halloween zu feiern. Geschlafen haben wir in einem Airbnb direkt neben dem Schloss. Das war für uns eine kleine Luxus-Auszeit, da wir eine Spülmaschine hatten und kein Feuer zum Heizen oder Duschen notwendig war.

Auf dem Rückweg kommt man genau an Györ vorbei. Györ hat ca. 130 000 Einwohner und auf Grund der Nähe einen engen Bezug zu Österreich. Viele Menschen denen wir begegnet, sind konnten Deutsch. Auch dort haben wir von einer anderen Kulturweit-Freiwilligen eine kleine Stadtführung bekommen und sind mit ihr auf Adventskalendersuche gegangen. Györ ist uns als eher reich und hübsch in Erinnerung geblieben.

Letzte Woche hatten wir also nur noch drei Arbeitstage übrig von denen wir zwei Tage invasive Pflanzen entfernt haben und einen Tag mehr oder weniger vom Regen durchnässt worden sind, bevor wir uns dann am Ofen getrocknet haben.

Dafür hatten wir am Wochenende wieder Programm, da uns @frida03l, eine Freiwillige aus dem Norden Ungarns besucht hat und wir mit ihr zusammen Szeged erkundet haben. Szeged ist die dritt größte Stadt Ungarns (mit ca. 160 000 Einwohnern). Es liegt ganz im Süden Ungarns, nah an der Grenze zu Serbien und Rumänien. Die Altstadt ist relativ groß und wir hatten eine unglaubliche Sicht vom Turm des Doms auf die Theiß und die Stadt.

Frida ist bis Sonntag geblieben und hat noch eine kleine Führung durch unseren Nationalpark bekommen. Heute kam dann ein staatlicher Radiosender und hat unsere Ansprechperson und einige andere Ranger interviewt. Wir haben versucht zuzuhören, aber leider eher weniger verstanden. Dafür wurden wir heute von unserer Ansprechperson zu sich nach Hause eingeladen und durften einen schönen Abend verbringen!

Diese Woche werden wir vermutlich auch die zweitgrößte Stadt Ungarns kennenlernen und somit ganz in den Osten fahren. Was uns dort erwartet, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Also seid gespannt!

Eure Stella und Helene

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