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Zurück in Deutschland, zumindest temporär
Es ist kaum möglich, das alles in Worte zu fassen. Ich sitze im Flieger nach Rom, Laptop aufgeklappt. Über meine Ohren säuselt das Lied „A Nível de“ von João Bosco. Warum erwähne ich das? Es ist dasselbe Lied, das ich beim Landeanflug auf Rio im August 2025 gehört habe. Seit diesem Zeitpunkt lebe ich in […]
Eine Nacht in der Wüste und viel mehr als erwartet
Eine Woche vor meiner ersten Patrouille stand ein Ausflug an. Zusammen mit Hermine und Grit durfte ich eine Nacht in der Wüste verbringen. Gemeinsam mit dem Parkdirektor und einem Fahrer wollten wir Benzin zu den Rangern bringen, die draußen nach Wasser bohren, eine Photovoltaikanlage an einer Wasserstelle austauschen und Schülerinnen und Schüler treffen. Am Freitagnachmittag […]
Großer Stolz und grüner Schal
Vor 8 Jahren begann an der Deutschen Schule in Ruse ein großes Projekt: Eine Flurwand sollte bemalt werden, nicht klassisch eintönig, sondern mit detaillierten Darstellungen der gesamten bulgarischen Geschichte, Volkshelden, Sagen und traditionellen Mustern. Eine Lehrerin nahm sich mithilfe einiger SchülerInnen dieser Aufgabe an, und nach unzähligen Arbeitsstunden, Pinselstrichen und Feinschliffen war das Kunstwerk letzte […]
Gazellen zählen in der Gobi: Meine erste Patrouille
Es war unser zweiter Sonntag in der Einsatzstelle. Den Samstag hatten wir als Ruhetag verbracht, und auch für diesen Tag hatten wir uns nichts vorgenommen. Nachdem alle ausgeschlafen hatten, entschieden wir uns für ein spätes Frühstück. Gegen halb zwölf stand plötzlich Ariunbuyan, genannt Buyna, in unserem Zimmer und fragte, ob wir die Ranger auf ihrer […]
Endstation Altai? Der lange Weg nach Bayantooroi
Nach einer letzten Sprachstunde in Präsenz machten Grit, Hermine und ich uns frühzeitig zusammen mit zwei weiteren Freiwilligen auf den Weg zum New Ulaanbaatar Dragon Terminal. Unser Gepäck in das Taxi (ein Toyota Prius Alpha) zu bekommen war gar nicht so leicht. Grit und ich landeten zugepackt mit meiner dicken Winterjacke, meinem Wanderrucksack, drei Rucksäcken […]
Pfützen und Nostalgie
Nach vier Wochen in Ruse und einem Wochenende in Varna war ein Ausflug nach Sofia genau das, was fehlte, um vollständig zu realisieren, dass ich in Bulgarien bin. Die Meinung vieler Bulgaren scheint von meiner abzuweichen, aber die Hauptstadt ist für mich dann doch der Mittelpunkt des Landes. Als ich hier anfing, mit den Menschen über […]
Einzug und einmonats Eindrücke
Über die letzten 7 Tage erstreckte sich in Ruse ein Literaturfest des Elias-Canetti-Instituts. Die offizielle Eröffnung fand am Samstag statt, und am Wochenende besuchte ich mit grosser Freude die 4 Lesungen deutscher Romane, die erst in der Originalsprache von den AutorInnen und dann auf Bulgarisch vorgelesen wurden. Nicht nur inhaltlich gefiel mir das, es war […]
Eine Woche in UB: Zwischen Großstadttrubel und kleinen Atempausen
UB (wie die Einheimischen Ulaanbaatar nennen) kannte ich vor meiner Ausreise kaum. Nach ein paar Stunden Recherche ahnte ich, dass die Stadt moderner sein würde als das gängige Bild der Mongolei. Trotzdem überraschten mich vor allem die weitläufigen Plätze, wie etwa der Sukhbaatar Platz vor dem Parlament und der Social Pay Park. Die Stadt ist […]
Bibliotheksabenteuer und ein Wochenende am schwarzen Meer
Am Dienstag, den 22. September, war in Bulgarien Tag der Unabhängigkeit. An diesem Tag im Jahr 1908 erklärte Fürst Ferdinand I. Bulgarien offiziell für unabhängig vom Osmanischen Reich. Das Land war zuvor schon weitgehend selbstständig, stand aber formal noch unter osmanischer Oberhoheit. Ferdinand nahm den Titel Zar an, und aus dem Fürstentum wurde ein Königreich. […]
Zwischen Steppe, Smog und harten Betten
Mitte September 2026 bin ich zusammen mit zehn weiteren Kulturweit-Freiwilligen früh am Morgen in Ulaanbaatar gelandet. Vom Flieger aus ging es für einige von uns erstmal zur Visumsbeantragung. Da so früh am Morgen niemand anzutreffen war, mussten wir gute 45 Minuten warten. Anschließend wurden unsere Anträge in aller Ruhe von einer netten Dame bearbeitet und […]