Der Austausch zwischen Puszta und Gebirge

Hey zusammen!

Heute möchten wir euch von einem ganz besonderen Projekt von uns erzählen. In der letzten Woche haben wir einen Austausch zwischen dem Bükk und dem Kiskunság Nationalpark gemacht. Im Bükk Nationalpark arbeitet Cosima, sie ist auch eine Freiwillige von Kulturweit und die einzige weitere Freiwillige hier in Ungarn, welche auch wie wir in einen ökologischen Freiwilligendienst absolviert. Den ersten Teil der Woche haben wir hier bei uns im Wald verbracht und den zweiten Teil dann bei ihr.

Am Samstag Mittag haben wir Cosima vom Bahnhof in Dabas abgeholt und sind direkt zum Förster Haus gefahren. Dort ging es dann mit unserem Programm los. Wir haben zunächst eine Wanderung mit unserer Ansprechperson Csaba gemacht. So konnten wir Cosima den südlichen Teil unseres Waldes mit seinen Besonderheiten zeigen, auch wenn es auf dem halben Weg bereits dunkel geworden ist. Getroffen haben wir nur einen Jäger, welcher auf seinem Hochsitz kaum zu erkennen war und uns Mädels ganz schön erschrocken hat. Die anderen Waldbewohner haben wir vermutlich durch unsere Geräusche und Taschenlampen verscheucht.

Den zweiten Advent haben wir mit einem gemütlichen Frühstück und einer Fahrt nach Kecskemét verbracht. In der von uns aus nächsten größeren Stadt haben wir das Museum für Musikinstrumente besucht. Es handelt sich um eine Sammlung von mehreren hundert Instrumenten aus aller Welt. Viele davon waren uns unbekannt. Nach einer Führung und Einweisung durften wir diese sogar selber ausprobieren. Unsere musikalischen Talente haben sich allerdings im Rahmen gehalten…

Viele der Instrumente waren neu für uns

Die Woche hat schließlich mit einem Besuch des Sees mit dem Namen Kolon begonnen. Dieser liegt in einem etwas südlicheren Teil unseres Nationalparks und ist nahezu überall mit Schilf bedeckt. Ziemlich in der Mitte wurde jedoch ein Teil freigeschnitten, um Platz für mehrere Vögel- und weitere Tierarten zu schaffen. Genau dort haben wir eine Bootstour gemacht. Leider war unter unseren Entdeckungen auch eine tote Gans dabei. Sie wurde vermutlich durch den Schuss eines Jägers getötet, obwohl das Jagen in diesen streng geschützten Bereichen verboten ist.

Cosima hat natürlich auch unsere Hauptaufgabe hier im Nationalpark kennengelernt. Invasive Pflanzenarten kennt sie aus ihrem Nationalpark noch eher weniger, da der Befall dort noch nicht vergleichbar stark ist. Daher waren die Arten für sie zwar neu, aber nach kurzer Zeit konnte sie diese bereits erkennen. Jetzt bleibt nur noch die Frage: Lag der schnelle Lernfortschritt an den Lehrerinnen oder der Schülerin? Am Dienstag haben wir aber nicht nur Pflanzen entfernt, sondern auch unsere bereits von invasiven Pflanzen entfernten Gebiete mithilfe unseres Fieldbooks per GPS aufgezeichnet. Daher kennen wir jetzt auch die genaue Größe und räumliche Lage der Gebiete.

Perfektes Wetter für unsere Arbeit im Wald

Dienstag Abend ging es dann nach Eger, der Stadt in welcher das Direktorat des Bükk Nationalparks liegt und somit auch Cosimas zu Hause für ihre sechs Monate in Ungarn ist. Unsere Tätigkeitsbereiche sind eher verschieden. So arbeitet Cosima deutlich mehr im Büro an verschiedenen Aufgaben wie zum Beispiel Übersetzungen, Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen sowie die Entwicklung eines Masskottchen des Geoparks. Wir dagegen sind eher selten im Direktorat und haben unseren Wald anstelle eines Büros.

Unser Aufenthalt im Bükk hat mit einer Privatführung in der Sankt Stephan Tropfsteinhöhle begonnen. Auch die Ortschaft in welcher die Höhle liegt haben wir durch einen kleinen Spaziergang entdecken können. Lillafüred ist umrahmt vom Bükkgebirge und als Ferienort sehr beliebt. So lernten wir gleich am ersten Tag den größten Unterschied unserer Nationalparks kennen – die Geographie. Während wir bei uns weit und breit keine einzigen Hügel haben, sondern einfach nur flache und weite Puszta, kann Cosima auf bis zu 960 Meter über dem Meeresspiegel wandern. Nach unserer Tour durch Lillafüred sind wir schließlich noch zu einer einzigartigen Apfelwiese gefahren. Unsere Mission und die der rund 15 anderen Helfer: Die Apfelwiese vor dem Verwuchern schützen und sämtliche Büsche entfernen und schließlich auf Haufen sammeln.

Am Donnerstag haben wir das Besucherzentrum Ipolytarnóc, welches auch zum Bükk Nationalpark gehört, erkundet. Neben versteinerten Bäumen und Haifischzähnen wurden hier auch Fußspuren von vor mehreren Millionen Jahren lebenden Tieren gefunden. Es gibt mehrere Erlebnispfade zu entdecken. Wir haben eine private Führung bekommen, da das Besucherzentrum eigentlich zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen hat. Umso schöner, dass wir dort sein durften und auch die digitale Ausstattung wie zum Beispiel das 4D Kino und die VR Brille ausprobieren durften. Danach ging es noch zu IKEA, da der Nationalpark auch an Weihnachten an seine Mitarbeitern denkt. Wir haben also 200 Brotdosen aus Glas gekauft. Erst mit zwei Einkaufswägen und dann mit dem typischen Ranger Pick-Up haben es aber alle heile nach Eger geschafft!

Zum Ende der Woche haben wir schließlich noch eine Stadtführung von Cosimas Ansprechperson Nelly bekommen. Diese spricht sehr gut deutsch und konnte uns alle Fragen zur Geschichte von Eger beantworten. Cosima und Helene haben außerdem nach einigem hin und her schließlich problemlos ihre Booster Impfung hier in Ungarn erhalten. Wir waren super glücklich endlich diese 0,3 Milliliter voller Ribonukleinsäuren im Körper zu haben! Stellas Impfschutz ist noch ausreichend, daher war eine Booster Impfung bei ihr noch nicht notwendig. Mit einem Weihnachtsshopping hat der Freitag schließlich auch sein Ende gefunden.

Samstag stand dann eine Wanderung an. Letztendlich war es allerdings eine Mischung aus von-Stein-zu-Stein-hüpfen und versuchen-nicht-in-den-Fluss-zu-fallen, da wir ein Flussbett stromaufwärts „gehüpft“ sind. Nicht nur die Kulisse sondern auch der ein oder andere Sprung ins Wasser von den anderen Teilnehmern waren spektakulär. Verletzt hat sich aber niemand verletzt, nur nasse Hosen kamen hin und wieder vor. Stolz, dass wir nicht in den Fluss gefallen sind und gleichzeitig erschöpft von der Impfung und der präzisen Platzierung unserer Schritte, sind wir schließlich wieder zu Cosimas Heimat gefahren. Auf dem Rückweg hatten wir noch die Chance die Burgruine von Kisnána zu besichtigen.

Am dritten Advent haben wir uns mit ein paar anderen Freiwilligen aus Ungarn (natürlich Corona-konform mit negativem Selbsttest und Abstand) zum Plätzchen backen in Budapest getroffen. Neben den klassischen Butterplätzchen gab es auch Vanillekipferl, Nussplätzchen sowie Kokosmakronen. Dadurch dass Stella und ich keinen Ofen besitzen, konnten wir gar nicht genug Plätzchen backen und haben so unseren Plätzchenmangel definitiv behoben. Nach der Back-Aktion haben wir die Woche schließlich mit unserem wöchentlichen Einkauf und einem Abendessen auf dem Weihnachtsmarkt in Budapest ausklingen lassen.

Die Woche war super interessant und lehrreich für alle von uns. Wir sind froh dieses Projekt durch die Unterstützung unserer Nationalparks durchführen zu dürfen und hoffen auch euch zu neuen Erfahrungen und Perspektivwechseln inspiriert zu haben.

Seid gespannt auf unseren nächsten Beitrag, denn auch wir kennen dieses Mal noch nicht sein Thema!

Eure Stella, Helene und dieses Mal auch Cosima

PS: Die Unterstrichenen Orte könnt ihr anklicken. Über den Link kommt ihr dann zu den jeweiligen Webseiten mit mehr Informationen und vor allem Bildern. Nicht überall gibt es eine englische Übersetzung, aber Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.

Urlaub mit Zwischenseminar

Hey zusammen,

Seit vorletzter Woche Donnerstag wohnen wir offiziell in Ungarn. Die aktuelle Corona-Situation in Verbindung mit unserem Wunsch über Weihnachten die Familie in Deutschland zu besuchen und danach auch wieder ohne Probleme nach Ungarn zurück zu reisen, haben uns darin bestätigt uns hier registrieren zu lassen. Jetzt haben wir also eine offizielle Adresse sowie eine Art Personalausweis, welcher allerdings nur in Verbindung mit unserem deutschen Ausweis gültig ist.

Das letzte Wochenende haben wir in Budapest verbracht, da uns die Mama von Helene besucht hat und wir ihr Budapest gezeigt haben. Am Samstag haben wir den Tag dann direkt mit einer Free Walking Tour gestartet, bei welcher Stella und ich auch unglaublich viel Neues über die einzelnen Sehenswürdigkeiten und ihre Geschichten dazu lernen konnten. Den Weihnachtsmarkt mit seinen ungarischen Besonderheiten haben wir auch getestet und für sehr hübsch erklärt, obwohl die Auswahl an vegetarischen Gerichten leider doch eher eingeschränkt ist.

Weihnachtsgeschenke haben wir auch schon gefunden und wir sind zum ersten Mal auf den Gellert Berg aufgestiegen. Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Millionenstadt und das Ufer der Pest-Seite.

Die Aussicht vom Gellert Berg auf Budapest

Wie wir euch bereits erzählt haben, hatten wir letzte Woche unser Zwischenseminar. Dieses konnte leider auf Grund von Corona nur online stattfinden. Wir haben aber eine Art Zwischenlösung gefunden und uns mit drei weiteren Freiwilligen ein Airbnb am Balaton gemietet. Nach erfolgreich behobenen WLAN-Schwierigkeiten, haben wir dann am Montag einen großen Wocheneinkauf gemacht. Das war definitiv der größte Einkauf, den wir seitdem wir in Ungarn sind, getätigt haben.

Im Vorbereitungsseminar haben wir jeden Tag ein anderes Thema behandelt. Darunter waren unter anderem die Themen Gadje-Rassismus, Klimagerechtigkeit, Projektmanagement und Selbstreflektion. Der digitale Teil des Seminars hat immer am Vormittag stattgefunden und am Nachmittag konnten wir uns die Aufgaben zur analogen Seminarzeit immer selber einteilen. Deshalb hatten wir nachmittags die Möglichkeit Ausflüge zu machen. Am Dienstag haben wir uns das Schloss von Keszthely von Außen und von Innen angeschaut. Besonders imposant ist die Bibliothek gewesen, aber auch in der Ausstellung über Kutschen konnten wir sowohl alltägliche Kutschen als auch Schlitten sowie Kutschen für die Särge bestaunen.

Am Donnerstag haben wir dann einen kleine Wanderung auf der Halbinsel Tihany gemacht. Eigentlich sind wir auf der Südseite des Balatons, allerdings konnten wir mit der Fähre auf die Halbinsel, welche sich am Nordufer befindet, übersetzen. Am Freitag haben wir dann Adventsbasteln gemacht und haben uns auf die Weihnachtszeit eingestimmt.

An unseren letzten beiden Tagen haben wir uns dann noch Fonyód und Heviz angeschaut und waren natürlich im berühmten Heviz Thermalbad schwimmen.

So geht wieder mal eine wunderschöne Woche zu Ende und eine neue fängt an. Was wir heute und in den nächsten Tagen erleben werden, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Also seid gespannt!

Eure Stella und Helene

Baja & Unsere Arbeit im Nationalpark

Hey zusammen!

In der letzten Woche durften wir wieder einmal viel Neues entdecken und lernen. Wir haben unter anderem Daten für unsere Studie gesammelt und die Stadt Baja besucht.

Unser Hauptbestandteil unserer Arbeit in der letzten Woche im Nationalpark war das Sammeln von Zeitmessungen. Wie ihr vielleicht schon wisst, ist unsere Hauptaufgabe als Freiwillige den Nationalpark von invasiven Pflanzenarten zu befreien. Invasive Pflanzen kommen ursprünglich aus anderen Kontinenten und Ländern. Durch die Globalisierung haben sie sich über den See- und Landweg aus ihrem natürlichen Lebensraum auch in neue Lebensräum verbreitet. Das Problem ist, dass sie im neuen Lebensraum keine natürlichen Feinde mehr haben und deshalb den natürlichen Individuen den Lebensraum wegnehmen.

Ein westlicher Zürgelbaum – entfernt von Stella

Zur Entfernung dieser invasiven Arten nutzen wir nicht nur Zangen, sondern auch sogenannte Hebelarme, mit welchen wir auch deutlich größere Pflanzen entfernen können.

Der Stamm wird in das „Maul“ des Hebelarms eingeklemmt und so kann die Pflanze mit Wurzel entfernt werden

Um mehr Informationen über die Dauer des Entfernens der Pflanzen zu sammeln, haben wir mehrere Daten in einer Excel-Tabelle gesammelt. Dabei haben wir immer bestimmte Eigenschaften, z. B. die Größe der Pflanze,  festgehalten. Insgesamt haben wir letzte Woche so über 300 Zeitmessungen gemacht.

Ein Auszug aus unserer Tabelle

Am Wochenende waren wir dann in Baja und haben Hannah, eine Kulturweit-Freiwillige in einem ungarisch-deutschen Kindergarten, besucht.

Der Dreifaltigkeitsplatz von Baja

Nach 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir am Samstagmittag angekommen und haben direkt eine kleine Stadtrundfahrt mit ungarischer Sprachbegleitung gemacht. Ob wir etwas verstanden haben? Nicht wirklich…

Unser Gefährt für die Stadtrundfahrt

Am Abend haben wir dann gemeinsam gekocht und sind mit Steffi, einer deutschen Praktikantin auf dem ungarisch-deutschen Campus, in eine der wenigen Bars in Baja gegangen. Baja hat eigentlich nur ca. 38 000 Einwohner, allerdings lebt die Stadt unter anderem vom Tourismus. Den Sonntag haben wir dann mit einem kleinen Spaziergang begonnen und mit unserer Rückfahrt inklusive unseres wöchentlichen Einkaufs abgeschlossen.

Eine Sternbergia colchiciflora, in Ungarn steht sie unter Naturschutz

Unsere neue Arbeitswoche haben wir mit der Zählung dieser einzigartigen Pflanzenart begonnen. In Deutschland findet man sie nicht und eigentlich kann man sie auch in Ungarn nicht direkt sehen, da sie meistens unter der Oberfläche blüht. Wir hatten aber das Glück und haben in einem bestimmten Waldgebiet insgesamt 48 Individuen entdeckt. Informationen wie diese werden in der Datenbank des Nationalparks gespeichert, um Vergleiche zu vorherigen und darauffolgenden Jahren herstellen zu können.

Ein bisschen wie an Ostern – alle Pflanzen und Früchte wurden gesammelt

Am Dienstag war dann der lokale Kindergarten bei uns. Unglaublich wie begeistert die Kleinen von der einen Pflanze zur Nächsten gelaufen sind. Leider konnten wir uns noch nicht so gut verständigen, allerdings lernen wir seit einiger Zeit Ungarisch und haben zweimal in der Woche Online-Unterricht.

Auf der Suche nach Eicheln…

Gestern und heute haben wir mitgeholfen, Eicheln zu sammeln. Diese werden teilweise bereits in den nächsten Tage gepflanzt. In unserem Teil des Nationalparks gibt es sehr viele Eichen, darunter mehrere hundert Jahre alte. Wir als Freiwillige nehmen daher offiziell auch am Oakeylife Project teil.

In den nächsten Tagen geht es für uns wahrscheinlich wieder nach Budapest und Kesckémet. Was wir dort erleben werden, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Also seid gespannt!

Eure Stella und Helene

Mehr Gegensatz geht nicht…

Hey zusammen!

Wie ihr bereits im letzten Beitrag erfahren habt, waren wir am Wochenende in der Hauptstadt Ungarns – Budapest.

Wir sind bereits am Freitag Abend mit dem Auto zuerst über unsere Sandstraße, dann über die Landstraße und schließlich über die Autobahn in Richtung Budapest aufgebrochen. Die Fahrt hat insgesamt nicht länger als 1 1/2 Stunden gedauert. Nur der Verkehr in der nicht weit entfernten Großstadt unterscheidet sich etwas von dem was wir hier gewohnt sind… Zum Glück haben wir ja ein ausländisches Kennzeichen, da werden plötzliche Spurwechsel oder Ähnliches schnell verziehen.

Budapest bei Nacht – einfach wunderschön

Freitag Abend haben wir dann auch direkt einen Spaziergang an die Donau gemacht und schon mal die Schaufenster von außen bewundert. Wohnen durften wir netterweise bei @budapestjulia, welche auch einen Freiwilligendienst mit Kulturweit macht, allerdings in einem Gymnasium und im Gegensatz zu uns für ein ganzes Jahr. So hatten wir das Glück in einer wunderschönen Altbauwohnung mitten im Zentrum mit Parkplatz direkt vor der Tür unterzukommen.

Ein typischer Innenhof im Herzen Budapests

Am Samstag Morgen ging es dann weiter entlang der Donau in Richtung des Burgviertels. Auf dem Weg dahin durften wir bei prachtvollem Wetter das Parlament sowie die Margaretenbrücke bewundern. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann den Berg hinauf zur Fischerbastei und schließlich zum Burgpalast. Beides befindet sich auf dem Burgberg, von welchem man eine wunderschöne Aussicht auf das Donauufer des Stadtteils Pest hat.

Die Aussicht ist auch bei vielen Brautpaaren für das Fotoshooting beliebt

Danach ging es mit fünf anderen Freiwilligen in den neuen James Bond. Keine Angst, so gut Ungarisch können wir leider noch nicht, deshalb haben wir uns die englische Version angeschaut. Ohne zu spoilern können wir euch aber verraten, dass der neue Teil definitiv sehenswert ist und ganz viele Spekulationen über die Zukunft von 007 aufwirft 😉 . Den Abend haben wir dann im alten jüdischen Viertel mit veganen Burgern und Cocktails ausklingen lassen.

Ein letzter Eindruck vom zu Ende gehenden Samstag

Am nächsten Morgen haben wir uns dazu entschieden in ein sehr nettes Café frühstücken zu gehen, um danach weiter in Richtung Margareteninsel zu laufen.

Ein Frühstück im einem Innenhof eines netten kleinen Cafés sollte man sich nicht entgehen lassen..

Auf dieser haben wir uns mit noch mehr Freiwilligen aus Ungarn getroffen und gemeinsam gepicknickt. Initiiert wurde das Treffen von einer sehr lieben Ansprechperson, welche im Bereich des Auslandsschulwesen tätig ist. Nach zahlreichen Gesprächen, ganz viel gegenseitigem Austausch und dem Versprechen ein solches Treffen zu wiederholen, mussten wir uns dann doch auf den Heimweg dieser wunderschönen Reise machen.

Auf dem Rückweg auf der Margareteninsel in Richtung Straßenbahn

Das Wochenende war also ein voller Erfolg, da wir unsere Freunde vom Vorbereitungsseminar endlich einmal in Echt kennenlernen durften und gleichzeitig die um uns herum herrschende Stille gegen das pulsierende Leben einer Großstadt ausgetauscht haben!

Diese Woche durften wir bereits einige Daten für eine ganz neue Studie, welche sich mit unserer Haupttätigkeit hier im Nationalpark beschäftigt, sammeln und am Wochenende werden wir eine weitere neue Stadt entdecken dürfen. Wohin es geht und was was es mit der Studie auf sich hat, erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen. Also seid gespannt!

Eure Stella und Helene