Ein bisschen Geschichte

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum mein Blog „Von Äpfel und Rittern“ heißt. Das möchte ich euch erklären und ein paar Worte zur Stadt verlieren.

Macedo de Cavaleiros, gelegen im Nordosten Portugals, findet erstmals 1258 Erwähnung, mit dem jetzigen Namen 1320. Mittlerweile bezeichnet Macedo de Cavaleiros sowohl eine Stadt als auch einen Kreis, bestehend aus 30 Gemeinden.

Der rote Fleck ist der Kreis Macedo de Cavaleiros.

Der Name hat mehrere Ursprünge. Das portugiesische Wort „maçã“ für „Apfel“ steckt im Namen, da die Böden in der Region fruchtbar und so für die Landwirtschaft geeignet sind.

Neben Wein und Olivenöl wird Honig produziert:) Er ist dickflüssig und sehr, sehr dunkel. Auf den ersten Blick fast schon schwarz.

Die „Ritter“ (portug. „cavaleiros“) im Namen haben wahrscheinlich ihren Ursprung in einem Erbfolgekrieg zwischen Portugal und Spanien. Am 14. August 1385 fand die Schlacht von Aljubarrota zwischen Portugal und Kastilien statt. Der zukünftige König João I wurde von dem Ritter Martim Gonçalves de Macedo vor einem spanischen Angreifer gerettet. Das Familienwappen des Ritters führt seitdem eine blaue Schärpe und silberne Äpfel. Hier gibt es also die Verbindung von Ritter+Apfel. Zuerst dachte ich, dass die Schlacht auch auf dem heutigen Stadtgebiet stattgefunden hat, aber dem ist nicht so. In Erinnerung an die Schlacht wurde die Stadt Batalha (zu dt. Schlacht) gegründet, die eher Richtung Küste zwischen Porto und Lissabon liegt. Also eher nicht so in der Nähe… 😀

In der Region findet man Spuren von Kelten, Visigothen, Römern und Arabern. Bei meinem Besuch des Archäologischen Museums konnte ich Überbleibsel sehen. Beispielsweise liegen dort Fiebeln, um Stoffe zusammenzuhalten, oder Steine als Gewichte zum Spinnen von Wolle, römische Stelen als Straßenmarkierungen oder auch ein wirklich komplett erhaltenes Tongefäß. Das ist schon etwas Besonderes und das Museum ist, denke ich, auch zu recht stolz auf dieses Exponat. Wenn ich mich recht erinnere, wurde es unter einem Haus gefunden. Auf der Gefäßöffnung lag eine Dachschindel. Dadurch muss sich der Druck so gut verteilt haben, dass das Gefäß unversehrt blieb.

Wie ich jetzt die Kurve zu klimatischen Bedingungen oder Geographie bekomme, weiß ich nicht. Das kommt später. Daher gibt es zum Abschluss einen Blick in den Azibo 🙂

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