Es war einmal…

Es ist soweit: der erste Trail steht auf dem Programm! Im Geopark gibt es 24 Wanderwege oder Trails und einen davon bin ich am Samstag mit einer Kollegin gegangen. Da es sehr warm war, haben wir uns erst am späten Nachmittag getroffen. Ca. 8 oder 9 km warteten auf uns. Auf dem Weg zum Treffpunkt bin ich einmal über meine Füße gestolpert und habe meine (neue) Uhr geschrottet. Silly me! Zum Glück habe ich in Deutschland Ersatzteile. Geärgert habe ich mich trotzdem! Der Ärger ist aber recht schnell verflogen, weil der Trail sehr schön ist! Auf dem Weg liegen das Heiligtum von St. Ambrosio, zwei römische Brücken und ein verlassenes Dorf (Banreses).

Hierzu möchte ich euch die Legende erzählen, die ich erzählt bekommen habe. Die verlassenen Ruinen liegen an einer der römischen Brücken, die man auf dem Weg passiert. Es ist ein malerisches Ufer. Ich meinte schon die Feen und Nixen zu sehen und Glühwürmchen, die träge durch die Luft segeln. Irgendwie so.

Jedenfalls erzählt man sich, dass eine Krankheit in dem Dorf umherging. Die Menschen wurden zunächst in Särge gebettet, aber letztlich nur in einem Tuch begraben. Die Bewohner waren eher arm und man sagt, sie haben die Särge im Fluss ausgewaschen und erneut benutzt. Durch das Auswaschen wurde das Wasser verseucht und immer mehr Bewohner wurden krank und starben. Daraufhin haben die letzten Bewohner aus Angst ihre Häuser verlassen. Wie groß der Wahrheitsgehalt ist, weiß niemand, aber die Geschichte passt so gut in die Szenerie!

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