Willkommen bei wanderingnotes! Hier nehme ich dich mit auf meine Zeit als kulturweit-Freiwillige. In den kommenden Monaten sammle ich Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken und teile sie hier mit dir.
Hi, ich bin Saskia, Anfang 20, zu Hause in der Gegend um Aachen und für eine Weile ziemlich weit weg davon.
Eigentlich wollte ich nach dem Abitur ins Ausland. Dann kam Corona und aus „eigentlich“ wurde „später“. Es wäre nicht dasselbe gewesen. Also habe ich erst studiert. Das Ausland habe ich nie aus den Augen verloren und so habe ich mich im Januar 2026 spontan dazu entschieden, mich bei kulturweit zu bewerben.
Für mich stand von Anfang an fest: Egal für welches Land eine Zusage kommt, ich nehme sie an. Als ich dann den Anruf erhielt und die Mongolei auf dem Zettel stand, war die Freude riesig.
Warum das Ganze? Für mich ist kulturweit die Chance, rauszukommen, Neues zu lernen und meinen Horizont zu weiten (ja, ich weiß, wie plakativ das klingt). Was mich besonders gereizt hat: Es geht nicht darum, den Menschen vor Ort „zu helfen“. Es geht um interkulturellen Austausch, ums Zuhören und Verstehen. Dazu die Möglichkeit meinen Freiwilligendienst in einer Natureinsatzstelle zu absolvieren. Wann bekommt man eine solche Gelegenheit?
Die Idee zu diesem Blog entstand bei meinen ersten Recherchen. Die Mongolei ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt. Je mehr ich versuchte, mich zu informieren, desto klarer wurde: Viel findet man nicht. Das möchte ich ein Stück weit ändern. Hier schreibe ich über meine Erfahrungen und das, was ich sehe: über meine Einsatzstelle, meine Aufgaben, meinen Alltag. Und wenn es mir nebenbei gelingt, das ein oder andere Vorurteil abzubauen und ein Bild der Mongolei zu zeichnen, das über die üblichen westlichen Klischees hinausgeht, umso besser.
Vor allem aber schreibe ich für die Menschen, die mir wichtig sind: Familie, Freunde und alle, die neugierig genug sind, mir hierher zu folgen.
Schön, dass du dabei bist 🙂