Was bisher geschah…

Hi, ich bin Nick.

Da es mit dem Kulturweit-Blog die Möglichkeit gibt, seine Erlebnisse mit allen seinen Freunden, Verwandten und Mitfreiwilligen (und noch viel mehr Leuten) zu teilen, habe ich mich entschlossen, auch einen Blog zu eröffnen. Ich habe zwar, abgesehen von Deutschaufsätzen, keine Ahnung vom Schreiben und erst recht nicht vom Bloggen, aber mit so vielen neuen Dingen, die auf mich zukommen, fällt das ja kaum ins Gewicht ;). Los geht’s!

Nun wird es langsam ernst:

Seit der Verabschiedung aus der Schule konnte man den Beginn des Freiwilligendienstes am Horizont erahnen, aber bis dahin waren es ja noch gut zwei Monate. Seitdem habe ich mir die Zeit mit Faulenzen, Volleyball Spielen und Feiern vertrieben, war eine Woche auf Abifahrt in Kroatien und auf dem Oben Ohne in München. Außerdem habe ich mein zukünftiges Einsatzland zum zweiten Mal besucht, dieses Mal nicht im Rahmen einer Interrail-Reise, sondern als Festival-Besuch beim legendären Sziget in Budapest mit einigen Freunden. Auch dieses Mal war ich total begeistert von Land und Leuten, die gemeinsamen Tage gingen viel zu schnell vorüber.

Meine Tips für Budapest: Abgesehen von den verbreiteten Touristen-Attraktionen (Citadella, Parlament, Heilbäder, Szimpla Kert etc.) haben wir noch einige Dinge sehr genossen, die nicht in den Top 10 der besten Sehenswürdigkeiten stehen.

  1. Tomi Lángos am Blaha Lujza tér, die besten Lángos die ich kenne, so lecker wie auch minimalistisch und günstig
  2. Das Palatinus Freibad auf der Margareteninsel, welches im Gegensatz zu den Thermalbädern ein Wellenbecken, Rutschen und eine große Grünfläche bietet, außerdem zahlt man hier bedeutend weniger
  3. Zugegebermaßen ist das Folgende weder eine ungarische Spezialität noch Gourmet-Nahrung, aber falls man mal eine Abwechslung von Langos braucht und wenig Zeit kombiniert mit einem kleinen Geldbeutel hat, ist es wirklich empfehlenswert: Pizza King

Nach nicht mal einer Woche Erholung vom Festival ging es dann schon wieder los, ab in die Toskana mit meiner Freundin und ihrer Familie. Aber trotz einiger Ausflüge nach z.B. Lucca, Siena oder Florenz, bei denen die Sonne einen immer zuverlässig ins Schwitzen gebracht hat, war der Urlaub sehr entspannend.

Nun sitze ich hier, wieder in Freising, räume seit Tagen die Schränke meines Zimmers auf, wurschtel ein bisschen herum und bin verdammt gespannt. Wie wird das Vorbereitungsseminar? Mit wem werde ich im Zimmer sein? Was werde ich lernen? – Die Antworten werde ich nur allzu bald bekommen, und ein kleines bisschen aufgeregt bin ich ehrlich gesagt auch.

Doch statt für die morgige Abfahrt nach Berlin zu packen, versuche ich mich in diesem Blog-Ding. Es fühlt sich komisch an, erlebte Dinge aufzuschreiben und zu wissen, dass das dann jeder lesen kann. Außerdem habe ich keine Ahnung, ob so ein Blog-Eintrag aussehen soll und ob das überhaupt jemanden interessiert, aber einen Versuch ist es allemal wert. Ich hoffe, dass ich darin immer besser werde und die zweifelsohne spannende Zeit in Ungarn angemessen festhalten kann. Konstruktive Kritik ist ausdrücklich erwünscht!

In diesem Sinne: Bis bald!

 

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