Was ich von hier aus sehen kann

14/03/2021

Wie im Garten Eden fühle ich mich, als Eva, die den goldenen Apfel nicht essen darf. Dieses Bild erzählte ich allen, die mich fragten, wie es denn so ist. Der Freiwilligendienst hat zwar schon am 1.März begonnen, so richtig los geht es erst jetzt. Jedenfalls so halb, denn wir, also Carl, mein Companion, und ich, müssen erst noch sieben Tage Quarantäne im wunderschönen antiken Athen absitzen, um dann weiter nach Peloponnes zu unserer Einsatzstelle fahren zu können. Wie ist es so? Wie ist das Wetter? Alles Fragen, die mit einem Foto aus dem Fenster beantwortet werden können. Mehr gibt es nicht zu tun, als warten und Nudeln beim Sieden zu schauen. Natürlich werde ich da wahnsinnig und das bereits am ersten Tag nach der Ankunft. Orangenbäume säumen die Straße gegenüber unserer Wohnung und es duftet nach Jasmin und Orangenblüten. Hinter dieser Straße ist noch eine Straße und dann kommt schon das Parthenon. Einfach entspannen und so tun als seien wir gar nicht in einer der ältesten Städte der Welt, das wie ein Freiluftmuseum scheint, ist deutlich schwieriger als ich anfangs angenommen hatte. 

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