schaffe, schaffe, Häusle baue

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und das aber ganz ohne Eigennnutz und bei strömendem Regen. Wie ich ja jetzt schon einige Male berichtet habe, arbeite ich frewillig an den Wochenenden für eine kolumbianische Hilfsorganisation, ,,un techo para mi pais“. Die Hilfsorganisation hat verschiedene Projekt, die Hauptaufgabe der Organisation ist, dass sie für die Menschen in den ärmeren Teilen Kolumbiens, d.h. zum Beispiel im Süden Bogotas, den Leuten, die in einem undichten Wellblechverschlag wohnen müssen eine Art Notfall-Behausung aus Holz baut. Ausserdem gibt es auch ein Bildungs-und Englisch-projekt für die Kinder in diesen Vierteln und viele Frewillige gehen an den Wochenenden auch in den Süden um dort Detecciones durchzuführen, d.h. um Umfragen zu machen, welche Familien dringend eine Behausung benötigen.

Dieses Wochenende waren also Construcciones, d.h. gemeinsam mit vielen Frewilligen ging es im Bus in den Süden um dort ein paar Familien glücklich zu machen. Treffpunkt war um halb 7 morgens, typisch deutsch war ich natürlich pünktlich da, vor allem weil extra betont wurde man solle extra pünktlich dort sein. Naja, da wir aber in Kolumbien sind und scheinbar selbst wenn man dazu aufgefordert wird seeeehr pünktlich zu kommen geht es erst mindestens eine Stunde später los :D. Schliesslich kamen wir dann aber an, ich wurde einer Baugruppe zugeteilt, die vor allem aus Arbeitskollegen einer Firma bestanden. Leider konnte ich am Freitga nicht schon helfen, da ich die ganze Woche über krank war ( den eigentlich wird immer 2 Tage lang konstruiert…). Somit war shcon einiges an Arbeit erledigt, aber noch laaaange nicht alles. Doof war vor allem dass ich auch keine Gummistiefel habe, denn es war so matschig auf dem 6 auf 4 Meter Grundstück dass man bei jedem Schritt ersteinmal einen halben Meter in den Schalmm eingesunken ist. Obwohl die Pfeiler auf die das Häuschen gebaut werden sollte eigentlich shcon standen, mussten wir leider dne halben Tag noch einmal damit verbringen, sie wieder heraus zu nehmen und erneut einzubauen, da das mit dem Niveau nicht gepaasst hat…Am Nachmittag konnten wir uns dann aber daran machen die fertigen Holzteile für das Haus zusammenzunageln ( es ist ein bisschen wie Baukasten-Häuschen zusammen zu bauen, nur eben grösser :D)- ANgefangen mit dem Boden, dann kommen die Wände und zum Schluss das Dach. Allerdings hat es dazu nicht mehr ganz gereicht, denn um 5 fuhren die Busse wieder in Richtung Bogota und da mussten wir mit um wieder in die Stadt zu kommen ( es wurde dann doch aber 6 uhr :D). Zudem kommt dass es auch den ganzen Tag oft geregnet hat und die Nacht zuvor auch, das heisst allein der AUfstieg zu Fuss bis zum Grundstück war alles andere als Leicht ( da es dort ja keine befestigten Strassen gibt) und es war super matsxchig und rutschig. Naja auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung, vor allem weil es auch eine Familie war die ich bereits zuvor gekannt habe und die jetzt glücklicherweise endlich ein stabiles, witterungsbeständiges kleines Häuschen besitzt. Im Juni wird wieder gebaut werden, und mit ziemlicher Sicherheit bin ich dann wieder dabei, und hoffentlich dann auch beide Tage 🙂