und endlich mal wieder raus aus der grossen Stadt und aufs Land :). Am Samstag morgen ganz früh gings los in Richtung Laguna Guatavita, ca. 1,5h ausserhalb von Bogota. Allerdings haben wir schon ein kleines bisschen länger gebraucht, da wir ersteinmal ganz in den Norden fahren mussten, von wo aus wir dann mit einem anderen Bus bis ins Dorf Guatavita fahren konnten. Dort angekommen, stellte sich aber heraus, dass der nächste Bus in Richtung Lagune erst 1,5 Stunden später fahren wird. Alles aber kein Problem, denn zum Glück gab es in dem hübschen Dörfchen mit den vielen weiss getünchten Häusern auch viele Cafes und Souvenirshops, so dass man ohne Probleme 1,5 Stunden dort verbringen kann.
In einem kleinen Bus gings dann zur Lagune. Dabei hörten wir lautstark Salsa und …………, naja irgendwie war der Fahrer entweder extrem gelangweilt von seinen Fahrgästen oder schwerhörig :D. Eigentlich müssen Ausländer auch viel mehr Eintritt in den Park der Laguna de Guatavita zahlen, aber wenn man an der Kasse einfach spanisch spricht und die Frau an der Kasse eben nichtmal hoch schaut wenn sie mir die Tickets ausstellt sag ich ihr sicher nicht dass sie gerade einen Fehler gemacht hat und mir die Tickets zum Preis für kolumbianische Staatsbürger ausgestellt hat ;). Im Preis mit einbegriffen war auch eine kleine Führung bis hin zur Lagune. Es war richtig interessant, da ein Mann die Führung geleitet hat, der selbst von den indigenen Ureinwohnern dieses Gebiets abstammt. Diese waren die Muisca Chibcha und kurz gefasst, handelt die Legende vom Stammesoberhaupt, dass zu seiner Einweihung immer mit Goldstaub bedeckt im See badete und auch viele Opfergaben, das heisst Teller, Geschirr, Schmuck usw. aus Gold und Kupfer wurde im See versenkt.
Das hatte dann eben auch zur Folge, dass während der Eroberung Südamerikas durch die Spanier, diese versucht haben, das Wasser aus dem See abzulassen um nach dem vielen Gold zu suchen, allerdings grossteils erfolglos, genauso wie die Engländer, die viele Jahre später das selbe udn noch dazu mit moderneren Techniken versuchten.
Die Lagune ist auch wunderschön und vor allem fast kresirund, laut dem Reiseführer entstand sie aufgrund einer Kratereinschlags.
Leider dauerte die Führung aber nicht so lange und schon nach 1,5 Stunden haben wir uns auf dem Rückweg zum Dorf gemacht.
Von dort aus sollte es dann auch gleich weiter gehen in ein nahe gelegenes Dorf, Guasca, in dem wir übernachten wollten. Allerdings nicht ganz so einfach dort hin zu kommen wenn man sich nicht auskennt, allerdings hat sich wieder einmal herausgestellt wie super hilfsbereit die Kolumbianer sind und so ging das dann auch ganz einfach ohne Probleme.
In Guasca haben wir in einer Finca übernachtet, wo wir eine kleine Öko-Hütte gemietet hatten. Die Kinder des Ehepaars, denen die Finca gehört sind auch gleich mit uns auf Erkundungstour gegangen und wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht und versucht die kleinen schwarzen ( nciht wirklich gefährlichen 😉 ) schwarzen Skorpione die es dort gibt zu finden, aber ,,leider“ ohne Erfolg. Das tolle in unserer Hütte war, dass wir sogar einen kleinen offenen Kamin hatten, allerdings war das eher nicht so toll, denn dadurch war richtig viel Rauch in der Hütte und es war dann nicht so toll, uns brannten die Augen und es roch alles andere als angenehm. Fenster aufmachen ging aber auch nciht, denn draussen warteten schon die vielen Stechmücken um uns aufzufuttern :D.
Am nächsten Tag haben wir dann nach dem Frühstück noch einen kleinen Ausflug gemacht zum Ort an dem ganz viele Paraglider starten. Begleitet wurden wir von Maraca, dem Hund in der Finca. Den ganzen Weg sogar nach oben und wieder zurück zum Haus. Und der Spaziergang war dann sogar noch ein bisschen länger weil wir den Weg nicht so gleich auf Anhieb gefunden haben :D.
Nach dem Mittagessen gings dann wieder zurück nach Bogota und dort hat die Zeit dann sogar gereicht noch einmal auf den Kunsthandwerks Markt zu gehen. Allerdings waren wir dann am Abend alle auch total erledigt und müde 😀





Hallo Joana, wieder so ein wunderbarer Bericht und besten Dank
für diese lehrreiche Geschichtsaufklärung, für so etwas bin ich
sowieso immer empfänglich. Auch die Fotos waren wieder toll,
Grosi wollte schon die schöne Lagune malen, aber ich konnte
es nicht vergrössert ausdrucken,leider! Wenigstens haben wir
wiedermal ein schönes Foto von Dir gesehen, so konnten wir uns
ein Bild machen, dass es Dir gut geht und Du gesund bist, das
hilft uns die lange „Zeit“ zu überbrücken!!! Bis zum nächsten
Lebenszeichen grüssen und küssen wir Dich aus der Ferne – die
Uralten, schon 25 Jahre verheirateten Grosi und Grofi