„Ich bin dann mal weg“…

der Weg

der Weg

…und das gleich zweimal. Einmal bin ich jetzt erstmal weg aus der Schule. Nachdem ich nach dem Einmaligen Urlaub noch zwei Tage in der Schule war, um letzte Sachen zu erledigen, sind jetzt definitiv Ferien. Und zum anderen war ich die letzte Woche auf Wallfahrt zur Hl. Maria von Levoča. Zwar nicht auf dem Jakobsweg aber immerhin doch knapp 100km zu Fuß unterwegs.

 

Zugegebenermaßen waren wir nicht immer zu Fuß unterwegs (kurze Strecken mit Bus und Zug; insgesamt ist die Strecke von D.K. nach Levoča nämlich noch etwas länger…) und mussten auch das meiste Gepäck nicht ständig mitschleppen, da wir von einem super Helferteam unterstützt wurden. Dennoch war es nicht immer einfach. Besonders der erste Tag mit viel Regen war wie ein Härtetest für das, was noch kommen sollte. Zum Glück war es die restlichen Tage meistens recht schön, sodass zu den müden Füßen keine weiteren Erschwernisse dazukamen.

Aber ich will nicht klagen. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung 🙂 Und wenn die Regenjacke irgendwann innen genauso nass ist wie außen, weiß man, dass man beim nächsten Mal lieber einen besseren Regenmantel tragen sollte… Aber aus Fehlern lernt man und irgendwo gehört es ja auch dazu, das man mal ein bisschen nass wird, wenn man draußen unterwegs ist. Auf jeden Fall war es die Mühe wert, den Weg zu Fuß zurück zu legen. Die Leute, die man trifft. Die Landschaft, die man sieht. Die Gemeinschaft, mit der man unterwegs ist. Dazu drei kurze Beispiele:

Leute, die man trifft.

Es ist Mittag. Die Sonne brennt vom Himmel. Wir sind gerade in Kravany, einem kleinem Dorf in der Zips. Da fährt ein Kleinlaster an uns vorbei und bleibt auf einmal stehen. Ein Mann steigt aus und holt eine Kiste aus dem Laster, die er uns gibt. Er wünscht uns noch einen schönen Tag und eine gute Weiterreise. Zwei Minuten später stellt sich heraus: Der Mann ist Eisverkäufer und hat uns eine Kiste Eis am Stiel geschenkt 🙂

Die Landschaft, die man sieht.

Sonnenuntergang mit Tatra. Mehr muss hier nicht erwähnt werden.

Die Gemeinschaft, mit der man unterwegs ist.

An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an die Pfarrjugend von Dolný Kubín, die diese Wallfahrt möglich gemacht hat. Es war eine super Zeit mit euch!

Fazit: Jakobsweg, ich komme 🙂

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