ALso wie Versprochen Fortsetzung Nummer 3 kommt hier und somit beende ich dann auch endlich den Reisebericht 😀
von Uyuni aus gings wie gesagt dann, wiedermal im Nachtbus, auf nach Sucre. Das waren allerdings diesmal nur 6 Stunden, das heisst wir waren schon um halb 4 in Sucre. Netterweise bittet die Busgesellschaft aber an dass man bis halb 7 im Bus weiter schlafen darf und das hatten wir eigentlich auch vor. Doof nur, dass 2 ältere Herren meinten sie müssten sich um 4 Uhr morgens anfangen lauthals durch den Bus schreiend unterhalten! Wir fanden das überhaupt nciht witzig aber obwohl wir sie 5mal auf Spansich darauf aufemerksam gemacht haben, udn das auch wirklich höfflich! haben sie uns einfach ignoriert :/ frechheit! Naja also haben wir nicht mehr mehr geschlafen und sind um 6 auf Hostelsuche gegangen.
Ansonsten haben wir an dem Tag eher entspannt, sind auf den Markt, ein bisschen Artesanias shoppen, Kaffee trinken und Schokolade kaufen gegangen ( dafür ist Sucre bekannt 🙂 ). Am nächsten Tag allerdings haben wir noch eine total interessante Stadtführung gemacht, verschiedene Plätze besichtet, hoch auf den AUssichtspunkt gelaufen und auf den grossen Friedhof und unser Guide hat uns richtig viel erklärt! Danach noch essen gegange und am Ende sassen wir eine Ewigkeit im vegetarischen Cafe wo es einen großen Stapel Geo-Hefte gab 🙂 und haben gelesen :). Sucre ist eine echt schöne und richtig ruhige kleine Stadt! Viel unternommen haben wir dort zwar nciht, aber halb so schlimm :)! Am gleichen abend gings wieder, mti dem Nachtbus, nach La paz. Allerdgins muss man dazu sagen dass das die aller bequemste Busfahrt überhaupt war! Wir hatten einen Bus mit ,,Full-cama“ das heisst man kann seinen Sitz zu einem kompletten Bett umfunktionieren :)! Richtig bequem! und nur 3 euro teurer :). Trotzdem war ich froh dass das die letzte nächtliche Busfahrt war auf unserer Reise, denn das ist schon immer richtig anstrengend und ich war am darauffolgenden Tag eigentlich immer total müde!
In la Paz waren wir dann eigentlich nur zum Frühstücken, denn schon nachmittags haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht um nach Rurrenabaque, in den Urwald, zu fliegen. Der Flug war allerdings schon ein Abenteuer für sich :D. Zuerst sassen alle Passagiere im Wartebereich, bis uns jemand informierte dass wir erst irgendwann in einer Stunde fliegen werden…dann gings irgendwann los, das Gepäck lag direkt hinter den Sitzreihen auf dem Boden und wegen des lauten Motors wurde Watte im Flieger verteilt. Wirklich angenehm war der Flug auch nciht, der kleine Flieger wackelte die ganze Zeit! Aber irgendwann kamen wir dann doch heil an. Die Landebahn ist übrigends nur eine Lehmstrasse ( natürlich nicht asphaltiert!) und rundherum schon Selva, Dschungel :). Man steigt aus dem Flieger aus und muss dann erstmal noch 150m bis zum Flughafen laufen, der sich ausserdem auch nur so nennt 😀 den eigentlich ist der Flughafen nru ein Häuschen ausserhalb der Stadt. Niemand hatte ausserdem das Bedürfnis und zu informieren was jetzt als nächstes passiert udn so warteten wir ewig bis wir herausfanden dass wir erst in der Stadt das Gepäck bekommen udn mit dem Bus da huinfahren müssen.
das ist der Flughafen:
Die Stadt gleicht übrigends mehr einem großen Dorf :D. Dort im Hostel haben wir dann Noemie und Loraine wieder getroffen :). Tags darafu ging es aber für Katja und mich schon wieder weiter, ab in den Dschungel. Da es für den Tag keine Gruppe gab, schickte uns die Touriagentur einfach alleine mit dem Guide los. Normalerweise geht auch eine Köchin mit, aber nur wenn man eben mehr als 2 Personen ist 😀 das heisst wir mussten selber kochen, aber kein Problem!
Mit dem Guide sind wir also in einem kleinen Boot 3 Studnen flussaufwärts zum Camp gefahren, wo uns der Kapitän dann ablieferte. Dort hiess es dann erstmal in der sporradisch eingerichteten ,,Küche“ Mittagessen kochen udn danach gingen wir auf einen Spaziergang und es gibt im Urwald einfach so mega viel zu entdecken! Unser Guide wollte unbedingt ganz viele Tiere mit uns suchen, obwohl ich ehrlich gesagt auch schon von den Pflanzen total begeistert war und es mir lieber war keinen gefährlichen Tieren zu begegnen, allerdigns verstand unser Guide das überhaupt nicht 😀 auf unserem 3-stündigen Spaziergang haben wir als eine Cobra ( die nennt man hier nur so, ist aber eine ,,falche“ Cobra, da sie ungiftig ist) gesehen, 2 Mal Äffchen und eine Herde Wildschweine. Ausserdem eine ,,laufende“Palme, verschiedene Bäume die gegen Bauch-, Kopf- oder andere Schmerzen helfen, den Baum Ajo-Ajo ( zu deutsch Knoblauch-Knoblauch :D) eine Art natürliches Autan, das man auf die Haut reibt ( es richt wirklich nach Knoblauch) aber es beugt Insektenstich vor, also nur kräfgti damit einreiben :D! Achso und wir sind auch an einer Liane geschauket :).
Am Aben haben wir wieder mit dem Guide gekocht, sind vorher auch noch kurz im Fluss baden gegangen und dann haben wir noch einen kleinen nächtlichen Spaziergang gemacht, wenn uns das auch am Anfang nicht ganz so geheuer war… Wir sind zu einem kleinen Fluss 10 min vom Camp entfernt gelaufen und dort mit der Taschenlampe den Flsus abgeleuchtet und tatsächlich ein paar Alligatoraugen entdeckt! Unser Guide wollte unbedingt hin und ihn aus dem Wasser ziehen um ihn uns zu zeigen, aber er musste wiedereinmal feststellen dass wir keine Touris sind die um jeden Preis gern ein tolles Foto hätten. Ehrlich gesagt hat es uns gereicht die Augen von weitem zu sehen! Also gings wieder zurück zum Camp wo wir uns dann auch gleich hingelegt haben, also unters Moskitonetz gekrochen ( wir hatten sonst darüber nur eine Plastikplane und schliefen auf einer dünnen Isomatte…). Wirklich gut geschlafen haben wir nicht, viel zu viele Geräusche, nachts gab es einen richtig langandauernden Platzregen und sowieso wars nicht wirklcih bequem :D.
unser guide
Halb so schlimm, nach dem Frühstück am nächsten Tag ( Pancakes im Dschungel :D) haben wir aus kleinen Kokosnüssen die wir gesammelt haben Fingerringe gemacht 🙂 mit Schleifpapier, viel Geduld und wenn man sie danach in Erde und Asche wälzte wurden sie total glänzend 🙂
Irgendwann hörte es endlich auf zu Regnen und nach dem Mittagessen haben wir die Rucksäcke gepackt und sind auf um 4 Stunde zum anderen Camp zu laufen. Dort angekommen, gabs kein Gas mehr zum kochen, das heisst wir haben über Feuer gekocht. Nach dem Essen gings dann noch an den Fluss wo wir noch ein bisschen sassen und dann wieder ab ins ,,Bett“, was diesmal natürlich auch nciht komfortabler war :D. Ausserdem haben wir heute auch wieder Äffchen, Schlangen, Schweine, Urwaldhühner und Termiten gesichtet 😉 und viele neue Pfalnzen kennengelernt, zum Beispiel einen Baum der Malaria heilt und Früchte die man wie Seife verwenden kann.
Am letzten Tag gings wieder zurück zum 1. Camp, auf dem Weg haben wir Wasser aus einer Liane getrunken und einen Tattoo-Apfel gefunden, mit dem ich uns zum Schluss Tattoos gemalt habt ; ) ( hält aber nur 2 WOchen, keine Angst!). Zurück haben wir noch ein bisschen Schießtraining mit Pfeil und Bogen bekommen 😀 und nach dem Mittagessen haben wir uns wieder im Boot auf den Weg zurück nach Rurre gemacht. Für Katja gings dann auch leider mit dem Mototaxi zurück zum Flughafen und am nächsten Tag weiter nach Santiago…
Für mich hiess es dann erst einmal so schnell wie möclich duschen und frische Kleider anziehen! Nach 3 Tagen ohen Dusche und durch den Matsch stampfen war das einfach überfällig! Nichtsdestotrotz hab ich mich dann am nächsten Tag wieder aufgemacht in die Pampa, gemeinsam mit einer Gruppe Franzosen ( kleine Kommunikationsschwierigkeiten 😉 hab alles verstanden aber hätte ich Französisch gesprochen wär das eher ein Franz-Spanisch Mix geworden :D). Der Weg dahin war furchtbar! Wir haben 4 Stunden gebraucht im Jeep und die Strasse war natürlcih auch nicht asphaltiert und mit rießen Schlaglöchern! Von da aus gings dann wieder im Boot in der prallen Sonne weiter bis zum Camp. Auf dem Weg gabs Äffchen, Kaimane, Alligatoren, Schildkröten, Paradiesvögel und andere Vögel zu betrachten 🙂 und nahc dem Abendessen sind wir nochmal aufs Wasser um wieder Kaimane und Alligatoren bei nacht bei der Jags zu erwischen. Und ich hab dort den schönsten Sternenhimmel überhaupt gesehen!!!! Das war der Wahnsinn!
Am letzten Tag sind wir am morgen noch mit Gummistiefeln durch dne Sumpf gestapft, in der prallen Sonne um Anakondas zu suchen. Die Stiefel haben ncihts gebracht 😀 das Wasser war zu hoch, aber am Ende haben wir sogar eine Anaconda gefunden ;). Daraufhin gings dann für mcih wieder zurück, den ganzen langen Weg nach RUrrenabaque und am nächsten Tag wieder mit dem Flieger nach La paz. Allerdings war das auch ein ABenteuer für sich, denn der Flug wurde wegen Nebel 2 mal um ne Stunde verschoben 😀 aber schlussendlich kamen wir irgendwann in La Paz an. Dort hab ich dann die letzten Tage noch mit Souvenirshopping verbracht und war in Tiwanaku, einer Prä-Inka Ruine, am Samstag gings dann wieder nach Hause nach Bogota.
Der Flug war zwar super anstrengend udn ich war woeder über Nacht in Lima am Flughafen, aber ich hab mich wieder sehr auf Kolumbien gefreut! Denn auch wenn die Reise der Wahnsinn war und Bolivien und Peru suer schön sind, hab ich ganz vieles in Kolumbien vermisst und bin auch froh wieder hier zu sein, auch wenn das heisst der Alltag ruft wieder und auf zur Arbeit, aber halb so schlimm :)! Ich hab Bogota vermisst!






















