Seit gestern sind wir also schon wieder zurück aus der Karibik und wieder im kalten Bogota :D. Auch wenn wir am ersten Tag mit der Hitze in Cartegena erstmal ein bisschen zu kämpfen hatten haben wir uns jetzt schon ein bisschen an das Klima dort gewohnt und mit Klimaanlage lässt sich das ja schon super aushalten ;).
Unser erster Tag in Cartagena war eigentlich ziemlich entspannt. WIr haben die Altstadt ein kleines bisschen besichtigt ( die ist wunderschön! bunte Kolonialhäuser überall 🙂 ) und ein Touri-büro gesucht. Ausserdem hab ich mich auch an dem Abend noch mit Freunden aus Baranquilla kurz getroffen.
Am nächsten Tag begann dann aber unser Hardcore-Touristen Programm 🙂 mit dem Boot sind wir morgends früh auf eine Insel außerhalb Cartagenas gefahren. Der Strand in der Stadt selbst ist ja nicht wirklich schön, aber auf der Insel war es wirklich toll :)! Super schönes, türkisblaues und klares Meer! Dort haben wir dann den ganzen Tag entweder im Wasser oder auf dem Liegestuhl unter Kokospalmen verbracht. Außerdem war in unserer Tour auch ein leckeres Mittagessen mit typischen Fisch, Patacones/ grüne, unreife Bananen frittiert, Kokosreis und leckere Wassermelone und Ananas 🙂
Zurück im Hostel waren wir dann echt müde 😀 am Strand liegen und nichts machen ist eben schon sehr anstrengend ;)!
Also früh ins Bett, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein, denn an diesem Tag ging es zu einem Ort an dem es eine Art Schlamm-Vulkan gibt. Das heißt man kann sich im Krater dort in Schlamm baden. Abgesehen vom kleinen Krater und der langen wartenden Menschenschlange war es aber wirklich toll! Richtig witzig ist es, wenn man versucht sich im Schlamm vorwärts zu bewege n 😀 denn man treibt im Schlamm und kann sich irgendwie nur schwer fortbewegen… und den ganzen Schlamm dann wieder los zu werden ist auch alles andere als einfach 😀 noch am Tag danach hatten wir Schlamm in den Ohren und so :D. Vom Vulkan aus sind wir dann noch in einen Ort vor Cartagena gefahren, mit der Reisegruppe, wo wir typisch Mittaggegessen haben ( direkt am Meer) und typisch heißt, wieder genauso wie am Tag zuvor 😉 exakt das gleiche, nicht wirklich abwechslungsreich aber eben kolumbianisch 😉
Abends waren wir also wieder ziemlich k.o. nach dem vielen Programm aber wir haben noch einen kleinen Spaziergang in die Altstadt unternommen, die nachts richtig schön beleuchtet ist!
Den letzten Tag in Cartagena haben wir mit Kulturprogramm begonnen: Wir sind zum Castillo San Felipe hoch gelaufen, 10 min vom Hostel entfernt, und von dort aus hatten wir eine tolle Sicht über die Stadt. Zudem lernt man auch einiges über die Entdeckung/ Eroberung/ Kolonialisierung Lateinamerikas, da Cartagena dabei eine ziemlich wichtige Rolle gespielt hat. Hier war zum Beispiel auch einer der größten Sklavenmärkte und hier haben die Enländer und Amerikaner versucht,, auch Lateinamerika einzunehmen und eine blutige Schlacht gegen die Spanier geführt. Natürlich haben die Spanier gewonnen 😉 sonst würde man vermutlich in Lateinamerika heutzutage Englisch sprechen.
Allerdings wurde es uns dort oben bald zu warm und wir sind wieder ins Hostel, um die Sachen zu packen und noch einmal an den Strand zu fahren. Da es in Cartagena selbst keine schönen Strände gibt waren wir ausserhalb und sind dort mit dem Taxi hin. Allerdings stellte sich der Ausflug eher als geht so dar, weil der Strand recht voll war und man auch nicht wirklich am Strand liegen konnte, da es sehr gewindet hat und nach 5 min liegen waren wir schon von oben bis unten zugesandet :/ nicht so toll! Also haben wir uns auch schon früher auf den Weg zurück gemacht und beschlossen zu versuchen mit dem Bus zurück zu fahren. Das war aber nicht ganz so leicht :/ wir mussten 45 min warten auf den Bus, auch wenn uns Einheimische schon vorher versicherten der Bus käme gleich 😀
Abschluss haben wir dann am Abend in der Chiva gemacht 🙂 einem offenen Partybus, der in der Stadt seine Kreise zieht und man hört dazu typische Musik, Vallenato. Aber wir hatten einen kleinen Unfall 😉 sind mit einem Auto zusammen gestossen, scheinbar war es aber die Schuld vom Autofahrer 😉 aber nach einer halben Stunde konnten wir dann ausch schon wieder weiter…
Am Freitag ging es dann, nach leckerem Frühstück mit Crepes, Früchten und Müsli in unserem fast schon Stammlokal wieder auf zum Flughafen und jetzt sind wir wieder in Bogota und vermissen die karibische Wärme 🙂 und sind ganz traurig 😉 :










