…und dann über die Grenze nach Ecuador

… so und jetzt Teil Nummer 2 meiner Reise: Ecuador!

Die Grenzüberschreitung über Lanf war zwar alles andere als einfach und übersichtlich und ich musste echt lange warten bis ich zum Schluss beide Stempel hatte, noch kurz Geld auf dem Schwarzmarkt gewechselt und dann war ich aber endlich drüber über die Grenze. An dem Tag habe ich insgesamt 5 Busse nehmen müssen, aber zum Schluss hat alles geklappt und ich habe im Bus sogar noch super nette Spanier kennengelernt, Guadalupe und Angel. Mit den beiden war ich dann sogar noch ganze 5 Tage unterwegs.

Erste Station war Otavalo, eine kleine schöne Stadt 2h von Quito weg. Am ersten Tag hier hatten wir schon ein sehr straffes Programm: Kondorpark mit Flugschau ( Adler, Eulen, Falken usw.), die Vulkanlagune San Pablo und der für die indigenas heilige Baum ,,el lechero“, Mittagessen mit Ecuadorianern die wir auf dem Weg kennengelernt haben und dann gings noch zu den Wasserfällen in Peguche und dort gab es noch ein tolles Inkamuseum.

2012-12-26 otavalo (19)   2012-12-26 otavalo (25)   2012-12-27 san pablo u lechero (1)

2012-12-27 san pablo u lechero (5)     2012-12-27 parque condor (19)    2012-12-27 parque condor (5)

Achso und sooo groß ist übrigends ein Kondor ( s. letztes Bild)!!! Hat man glaube ich auf dem Bild in dem Artikel zuvor nicht ganz so deutlich gesehen 😉

Tag 2 in Otavalo haben wir dann fast den ganzen Vormittag auf dem Markt verbracht 😀 in Ecuador ist ganz vieles einfach um einiges billiger als in Kolumbien, das hat dann auch dazu geführt,dass ich jetzt auch noch stolze Besitzerin einer Hängematte bin 😀 ( die mich nur 10 DOllar gekostet hat!!) und das war mit Abstand nicht das einzigste was ich an dem Tag gekauft habe 😀 …

2012-12-28 markt otavalo

Nachmittags haben wir uns dann auf den Weg nach Quito gemacht. Dort habe ich mich dann mit den anderen kulturweit-Freiwilligen, Lavinia, Clara und Lavinia, getroffen. Zusammen sind wir dann nach Atuntaqui ( in der Nähe von Otavalo).

Dort habe ich mit Lina dann einen Ausflug an die Laguna Cuicocha gemacht ( auch ein Vulkansee):

2012-12-30 laguna cuicocha (26)

Silvester haben wir auch in Atuntaqui verbracht :). Am 31. Dezember sind wir morgends ins Schwimmbad, das war super weil wir dort ein Schwimmbad mit Whirlpool und sogar Dampfbad gefunden haben! Danach gabs dann für alle Nicht-Vegetarier eine regionale Spezialität: Cuy ( Meerschweinchen) die werden hier außerdem auch am ganzen Stück reserviert und scheinbar soll es ähnlich wie Hühnchen schmecken…

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Am Abend gab es dann in Atuntaqui einen 3 stündigen Umzug, bei dem alle die mitgelaufen sind sehr kreativ verkleidet waren! Es war wirklich sehr interessant und hat mir sehr gut gefallen ( abgesehen von der Tatsache, dass alle 5 minuten irgendwo Gangnamstyle lief :/). Leide gab es aber kaum Feuerwerk dort, das war ein bisschen schade…

1.Januar hieß dann auch schon wieder zurück nach Quito, was aber alles andere als einfach war, da sooo viele Leute reisen wollte und wir sichen eine Stunde Schlange standen um ein Busticket zu kaufen. Wir  kamen also sehr spät in Quito an und haben dann das Programm auf den nächsten Tag verschoben. Da sind wir dann zur Mitad del mund gefahren, das Zentrum der Welt 🙂 wir waren in einem sehr interessanten Museum dort und haben zum Schluss sogar ein Diplom bekommen 😉 weil wir es geschafft haben ein Ei auf dem Equator auf einen Nagel zu stellen :).

2013-01-02 Mitad del mundo (15)

Nachmittags haben wir dann mit Lavinia eine kleine Tour durch die Altstadt Quitos gemacht ( UNESCO-Weltkulturerbe) und sind auf den panecillo hochgefahren, wo wir dann noch Canelazo getrunken haben ( Lulosaft, Zimt und ich glaub Aguardiente). Nach der schönen Altstadttour gings dann wieder ins Touristenviertel Mariscal und dann am ABend mit Clara, Lavinia und Lina in die Salsa-Bar um die Ecke.

2013-01-02 quito (28) 2013-01-02 Quito (4)

Von Quito aus sind Lina und ich dann noch weiter nach Banos. Dort waren wir abends gleich in den ,,Thermalbädern“, was aber gar nciht so toll war, viel zu viele Leute und ziemlich dreckiges Wasser :/ hätte man sich also eigentlich auch sparen können. Was dagegen, trotz Regen, wunderschön war, war die Tour zu den Wasserfällen, die wir am nächsten gemacht haben! Wir waren zwar zum Schluss trotz Fahrt im Bus, komplett durchnässt, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt!!!

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Nach Banos dann weiter nach Riobamba, unserer letzten Reisestation :). Hier habe ich mich mit Silke getroffe, was auch sehr schön war 🙂 und am nächsten Tag sind Lina und ich auf den Chimborazo, den höchsten Berg Ecuadors ( und wenn man vom Erdkern aus rechnte, sogar der höchste der Welt!!) mit einer kleinen Reisegruppe. Es war so beeindruckend! Nach dem Aklimatisieren auf der ersten Hütte und einer Tasse Coca-Tee gegen Höhenprobleme, sind wir bis auf 5000 Meter hoch gelaufen ( war aber nicht so weit 😉 ), nochmal Coca-Tee, gaaaanz viele Bilder vom vielen Schnee 🙂 und dann wieder Abstieg. Ein sehr gelungener Reiseabschluss !

2013-01-05 chimborazo (16)  DSCF2034

denn dannging es schon gleich weider nach Quito und vono hier aus für Lina nach Guayaquill und ein paar Stunden saß ich auch wieder im Flieger, auf dem Weg zurück nach Bogota…

2 Gedanken zu “…und dann über die Grenze nach Ecuador

  1. Unglaublich was Du in Deinem noch jungen Leben schon alles erleben und sehen kannst! Wir sind hell begeistert von Deinen
    schönen Aufnahmen. Nun bist Du ja doch noch zu einem Schnee-
    ball gekommen. Wie fühlt sich das an vom Badkleid mit 30 Grad
    Wärme bis zur eisigen Kälte auf 5000 Meter über Meer?
    Bei einer „Meerschweinchen-Mahlzeit“ wären wir auch nicht zu
    haben, es hat ja so viele schöne Gemüse und Obstmärkte, da fehlt
    Dir ausser Heimweh (Hoffentlich) gar nichts! Weiterhin schöne
    Erlebnisse und angenehme Bekanntschaften wünschen Dir Grosi +Grofi

    • Ja der Schnee war das Highlight meiner Reise 😀 und es stimmt, das mit den Temperaturunterschieden ist wirklich ein bisschen komisch, aber eigentlich hatte ich es nur in Cali so richtig warm, da hat es wirklich 30 Grad. Sonst ist der Südern Kolumbiens viel kälter als der Norden, weil alles so hoch in den Bergen liegt…Ja ich glaub Meerschweinchen ist wirklich etwas gewöhnugnsbedürftig 😀 aber scheinbar hat es allen sogar geschmeckt ( soll ein bisschen wie Hühnchen, nur etwas fettiger, schmecken) aber es stimmt, es gibt sooo viel leckeres Obst udn Gemüse, da fällt es nicht schwer auf Meerschweinchen zu verzichten :)! Dankeschön! Allerliebste kolumbianische Grüße!

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