Kaffeezone bis in den wilden Süden Kolumbiens

wenn auch nicht so wirklich wild 😀 aber so steht es eben in meinem Reiseführer 😉

Vorgestern ist mein Flieger wiede in Kolumbien gelandet und jetzt schaffe ich es endlich auch mal einen kleinen Reisebericht zu schreiben.

Ich habe ja bereits erzählt, dass ich in Salento auf einer Kaffeefinca gearbeitet habe. Dort war es wunderschön! Hier ein paar Bilder von der Kaffeefinca:

2012-12-15 Salento (31)  2012-12-15 Salento (57)

Ausserdem haben wir dort frische Ananas von der Finca gegessen 🙂 viiiiel besser als jede Ananas die ich bisher gegessen habe! Sie war zwar nicht gelb, sondern weiss und ich war am Anfang eher skeptisch aber es war soooo lecker! Abgesehen davon dass ich vorher nicht einmal wusste wie eine Ananaspflanze aussieht 😀 für alle die es auch nicht wussten hier jetzt ein Bild:

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Und ein Bild aus dem Valle de Cocora, das ich mit Noémie besucht habe:

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Von hier aus ging es für mich ja dann nach Cali, wo ich meine erste Couchsurfing-Erfahrungen gemacht habe. Ich habe in einer super netten Familie gewohnt und bin mir ganz sicher, das war sicher nicht das letzte Mal couchsurfen! Gleich am ersten Tag gings ins Freibad und am Abend bin ich mit der Schwester und dem Bruder in eine Salsa-Bar gegangen und hab ein bisschen Tanzkurs bekommen :D. Den zweiten Tag waren wir vor allem ganz lange im Zoo, dem scheinbar schönsten Kolumbiens und waren am Abend italienisch essen. Fazit: Cali ist eine wunderschöne Stadt, ich hatte sehr viel Spaß hier und hab super nette Leute kennengelernt!

2012-12-17 Cali (57)

Nach Cali gings dann mit dem Bus weiter nach Popayan. Hier war ich auf der Kaffeefinca einer Schweizerin, Manuela. Die Finca liegt richtig schön, ausserhalb von Popayan. Ich durfte sogar beim Kaffeerösten helfen 🙂 und es gab ganz viele Tiere auf der Finca: Kälber, Hunde, Katzen, Hasen, Enten,… und einen Tag war ich natürlich auch noch in der Stadt und hab mir die schönen Kolonialhäuser in Popayan angeschaut.

2012-12-19 Popayan (2)  2012-12-19 Popayan (9)  2012-12-19 Popayan (22)

Von Popayan aus bin ich dann mit Manuele und einem holländischen Pärchen noch in den Nationalpark parque puracé. Dort haben wir von ganz nah Kondore beobachten können. Die Vögel sind einfach riesengroß! Mehr als 3 Meter Flügelspannweite! ALlerdings mussten wir 2 Stunden im Regen warten, bis sie endlich geflogen kamen und dsa vorbereitete Fleisch verspeist haben :D. Im Nationalpark gibt es außerdem auch Thermalquellen, die wir noch besucht habe, das sieht echt toll aus, leider kann man aber dort nicht baden.

2012-12-22 parque puracé (14)  2012-12-22 parque puracé (26)

Letzte Station in Kolumbien war dann Pasto, beziehungsweise genau genommen die Laguna de la Cocha, wo ich Weihnachten dann verbracht habe. Es war zwar ein kleines bisschen langweilig, da es nicht so viel zu tun gab, aber die Landschaft ist wirklich einzigartig! Ich habe dort einen Pferdeausritt gemacht, bin viel Spazieren gegangen und einen Tag war ich mit einer kolumbianischen Familie im Boot auf der Lagunde unterwegs. Wir haben die Insel in der Mitte der Lagunde besucht und waren im bunten Hafen, ein bisschen weiter weg.

( Achso und ich muss noch erwähnen, dass die Busstrecke zwischen Popayan uns Pasto zwar wirklich sehr lang war, aber ich glaube es ist die alleschönste ganz Kolumbiens! Grüne und sooo hohe Berge, si gut wie keine Häuser, es war wirklich atemberaubend schön!!)

2012-12-24 laguna cocha  2012-12-24 laguna cocha (12)  2012-12-24 laguna cocha (32)

Ja und das war dann sogar schon der Kolumbien-Teil meiner Reise, nach Pasto war ich dann auf dem Weg nach Ecuador, und das folgt jetzt im Reisebericht Nummer 2, sonst wird das jetzt alles viiiel zu lang 😉