So jetzt bin ich seit ein paar Stunden wieder zurück aus dem warmen Santa Marta und wieder im kalten Bogota gelandet und so folgt jetzt ein kleines Reisetagebuch über 10 wunderschöne Tage in der Karibik:
Um unsere Zeit voll und ganz auszunutzen sind Annika und ich schon am Sa nachmittag los und kamen abends in Santa Marta an. Dort haben wir dann auch gar nichtmehr allzuviel gemacht, wir sind noch kurz zum Parque de los novios und dann aber auch schon wieder zurück ins Hostel, denn die Hitze in Santa Marta hat uns ziemlich zu schaffen gemacht 😀 aus Bogota sind wir das ja nicht gewohnt, wir haben uns aber schon sooo gefreut am Flughafen, als uns die warme, drückende Luft entgegenkam :)!
Nachdem wir dann am Sonntag noch ein paar Strandutensilien wie Sonnenbrille und Flip Flops gekauft haben, sind wir dann auch schon Richtung Bus gelaufen. Mit 10 Kilo Rucksack sind wir also losgelaufen, allerdings einmal im Kreis 😀 weil wir den Weg nicht gleich gefunden haben ;). Mit dem Bus gings dann nach Palomino, einem kleinen Dörfchen ca. 2 Stunden entfernt von Santa Marta. Vom Dorf aus war es aber nochmal ein Stück bis zur Finca, die direkt am Strand lag, und so sind wir dann jeder auf einem Mototaxi runter zum Strand gefahren. Selbstverständlich ohne Helm, allerdings mit ordentlich Geschwindigkeit und zum Teil über alles andere als befestigte Wege. Aber man muss zugeben, es macht echt Spaß 🙂 auch wenn es nicht ganz so einfach ist sich dabei mit 10 Kilo auf dem rücken dann auch noch am Motorrad festzuhalten 😀 aber es hat funktioniert!
Dort angekommen war es aber erstmal nicht ganz so einfach, es hat nich keiner mit uns gerechnet, ein Tag vor dem Seminar, und so hatten sie erstmal kein Schlafplatz für uns, später wurden dann aber noch 2 Hängematten frei und es war alles gut. Hängematte ist außerdem echt toll!! Gut zugegebenermassen, die erste Nacht nicht, ich hab so gefroren und außerdem war die Hängematte zu nieder und ioch hab im Prinzip auf dem Boden geschlafen…aber danach haben wir dann Decken bekommen und ich hab die Hängematte gewechselt und wenn man dann mal herausgefunden hat wie man am besten in einer Hängematte schläft dann klappt das schon und eigentlich ist es auch echt bequem.
Natürlich sind wir dann auch sofort ersteinmal ins Meer 🙂 obwohl es wegen den starken Wellen alles andere als ungefährlich ist! Man muss wirklich aufpassen und man kann eigentlich nicht weiter als 20 Meter hineinlaufen, weil man wegen dem Sog der Wellen sonst kaum mehr herauskommt. Allerdings macht es sooo viel Spaß in den Wellen zu schwimmen ( bzw. nicht schwimmen, weil das eben ja nicht geht :D) auch wenn man währenddessen so viel Salzwasser schluckt 😀 aber es ist einfach besser als jedes Wellenbad im Schwimmbad :)!!!
Am nächsten Tag waren wir dann auch alle Freiwillige komplett und haben mit dem Seminar gestartet 🙂 unser Seminarraum war eigentlich eher ein Pavillon und es war wunderschön weil wir einfach wirklich direkt am Meer waren! Man konnte also wirklich nur vom Rauschen des Meeres abgelenkt werden :D. Was wir inhaltlich im Seminar gemacht haben war auch sehr hilfreich und es war vor allem interessant zu hören was alle anderen so über ihre Einsatzstelle zu berichten haben und was sie erzählten, wie es ihnen so geht in ihrem Einsatzland usw.
Außerdem haben wir auch einen tollen Ausflug zusammen gemacht! Am Mittwoch sind wir zu einem Flussgefahren, wo jeder seinen LKW-Reifen-Schlauch bekommen hat, wir sind dann noch eine dreiviertel Stunden zum Flussufer gelaufen ( mit Schlauch und bei der Hitze war das aber auch anstrengend!) und dann am Fluss haben wir uns in die Reifen gesetzt und sind zusammen den Fluss hinunter gepaddelt, durch den Urwald hindurch in Richtung Meer. Wir waren also ungefähr 2 Stunden auf dem Wasser und kamen dann total entspannt wieder ein paar hundert Meter von unserer Finca entfernt am Strand heraus.
Aber auch sonst hatten wir natürlich sehr viel Spaß und die 5 Tage vergingen beinah viel zu schnell! Am Freitag hat sich dann die Gruppe wieder getrennt und ich bin mit 5 anderen Freiwilligen, Saskia, Ferenc, Tine, Franzi und Annika in ein Hostel in der Nähe des Nationalparks Tayrona gefahren. Am nächsten Tag sind wir dann von dort aus ( einem der wohl schönsten Hostel überhaupt!) Richtung Park gefahren. Im Park sind wir dann ersteinmal gewandert, durch Dschungel und Palmenwald, aber auch barfuss am Meer entlang 🙂 ungefähr 3 oder 4 Stunden bis wir dann das Ziel erreicht haben, an dem alle ausser Annika und mir dann auch übernachtet haben ( weil wir leider am nächsten morgen zum Flughafen mussten…). Eigentlich war der Plan dass wir dann gleich wieder zurücklaufen, aber wir waren schon auf dem Weg, da hat uns jemand angeboten mit dem Boot zu fahren, das war uns aber eigentlich zu teuer, aber er hat mit sich verhandeln lassen udn so sind wir dann mit dem Bootg zurück nach Santa Marta gefahren. Die Fahrt war toll!! Und auch so hatten wir vorherh noch Zeit die wir dann mit den anderen am wunderschönen türkisblauen Karibikstrand verbracht haben!
Ziemlich müde kamen wir dann in Santa Marta an und haben uns noch am Abend mt Kathi, Steffi und Kathrin sort zum Abendessen getroffen. Danach sind wir aber auch schon wieder ins Hostel, wobei die Nacht im 10-Bett Dorm nicht wirklich angenehme war :/ und wir auch ziemlich früh wieder los zum Flughafen mussten. Dort haben wir dann auch eine halbe Ewigkeit gewartet, aber kein Problem 🙂 wir sind schon so weit, das wir es geschafft haben mehr Ruhe zu bewahren als so mancher Kolumbianer!! Der sich hinter uns die gannze Zeit darüber aufgeregt hat, dass wir wegen irgendwelchen Computerproblemem nicht einchecken konnten…
Naja auf jeden Fall hat alles geklappt und ich bin wieder zurück in Bogota 🙂 das einzige was mir aus Santa Marta noch bleibt sind ewig viele Mückenstiche, weil wir dort beinahe aufgefutter wurden von den Tierchen! Macht aber nichts, Bogota ist zu kált und zu dreckig für die meisten Insekten, also muss ich wenigstens mit keinen neuen Stichen rechnen, was auch was positives hat :D.













Toller Bericht,mein Schatz.
Hoffe Du ließt dies.
Noemi hat dicke Backen, aber alles Gut.
War halb so schlimm.
Hab Dich seeeeeeeeeeeeehr lieb.
Ihr Schweine 😉
Wir sind alle furchtbar neidisch!
Viele Grüße aus der Mongolei 😛
😀 wir hatten zwar einige viele Grad wärmer 😉 aber ich bin mir sicher ihr hattet auch ein wunderschönes ZWS in Sankt Petersburg :)! Viele liebe Grüße aus Bogotá!!