Am Samstag hab ich das erste Mal endlich Bogotá für 2 Tage verlassen und bin aufs Land. Au s der 8 Millionen Stadt in ein kleines Dörfchen mit nichtmal 10.000 Einwohnern, was schon einen großen Unterschied darstellt :D.
Allein die Busfahrt hin war schon sehr schön, endlich mal wieder wirklich Natur und nicht die vielen ( nicht wirklich so schönen) Parks in Bogotá ( auch wenn der Onkel immer schwärmt von der vielen Natur in den Parks, was ihm so gut gefällt). Ich war in dem Dorf mit einem meiner Schüler, der mich eingeladen hat, und wir waren dann im Haus seiner Oma, die dort wohnt. Am Samstag haben wir also erstmal einen ziemlich langen Spaziergang durchs Dorf gemacht, was ganz schön war, und bei meheren Häusern einen Stopp eingelegt und mit irgendwelchen Leute, welche die Oma kennt, geredet. Am Abend sind wir dann in eine Bar. Dort mussten wir dann aber überhaupt den ganzen Abend gar nichts zahlen, weil sowohl der Wirt, als auch andere Leute uns die ganze Zeit Bier spendiert haben 😀 da ich als einzige Ausländerin dort eben auch ziemlich aufgefallen bin…ich glaub so oft kommtsnicht vor das dort Ausländer sind :D…Außerdem hat mir der Wirt der Bar sogar ein bisschen Salsa beigebracht 🙂 :)!
Allerdings sind wir nicht lang geblieben, um am nächsten Tag früh aufzustehen und eine kleine Wanderung zur Kirche oben auf dem Berg beim Dorf zu machen :)…der Weg da hoch war mega steil und deshalb wars auch echt anstrengend, vor allem weil man hier nicht wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Kurven den Berg raufläuft, sondern fast direkt nach oben und dafür eben steil den Berg rauf :D…
Den Nachmittag haben wir dann noch im Schwimmbad verbracht, es war aber eher ein bisschen zu kalt dafür :/ und außerdem ist das Schwimmbad hier ziemlich teuer und auch echt winzig.
Eigentlich wollten wir schon wieder um 4 zurück nach Bogotá aufbrechen, leider ging der erste Transport aber erst wieder um 5, dass heißt wir mussten noch ne ganze Stunde totschlagen!! Zurück sind wir dann aber doch irgendwann gekommen, erst mit nem Pick-up und dann weiter in einem Bus zum Portal 80 in Bogotá ( wo ich dann nochmal Transmilenio und Alimentador fahren musste…) Ich bin aber heil wieder daheim angekommen und freu mich jetzt schon auf meinen nächsten Ausflug am kommenden WOchenende nach Tobia :)!!
Außerdem muss ich noch kurz erzählen, dass auf dem Land Vegetarier etwas sehr sehr aussergewöhnliches ist 😀 und sich das die Leute nur kaum vorstellen können! Hier in Bogotá ist es überhaupt kein Problem, aber die Oma, bei der ich übernahctet habe, hatte keine Ahnung was ien Vegetarier dann so ist, also bin ich los und hab mir erstmal mege viel Obst und Gemüse gekauft :D…zudem werd ich hier immer gefragt, ob ich den Hühnchen esse ( wenn schon kein Fleisch), aber seid wann ist Hühnchen den kein Fleisch mehr :D??






Hallo Joana, Du musst das halt machen, wie die Mönche im Mittelalter, wenn du das Fleisch im Teig versteckst (z.b.Maultaschen), dann bist du immer noch Vegetarier, lach
Tolle Bilder.. such mal ne kälteresistente Palme für de Garten 😉
ganz liebe Grüße
Jörg
😀 😀 aber ich will ja das Fleisch doch gar nicht essen :/ außer mir hätt hier keiner ein Problem damit, wenn ich FLeisch essen würd :D.
So wetterfeste Palmen gibts hier glaub recht viele, weil selbst in Bogota gibts Palmen und hier ist es oft alles andere als warm!!! Wenn ich nächsten August ein bisschen Platz in meinem Koffer find ( woran ich zu zweifeln wag :D) bring ich dir ne Palme mit 🙂 ! Ich grab sie einfach in irgendnem Park nachts aus 😉