Mein Jahr in Athen

Zuhause ankommen

Γεια σας,

Ich bin jetzt seit 5 Tagen wieder zuhause und bisher habe ich immer eine andere Ausrede gesucht, um den letzten Beitrag nicht zu schreiben. Ich wusste nicht so genau, was ich noch schreiben kann und soll. Es ist schwierig alles in Worte zu fassen. .

Dienstagabend bin ich zuhause angekommen. Es hat sich angefühlt, als wäre ich nie weggewesen. Es haben sich natürlich Dinge verändert, aber trotzdem ist alles gleich geblieben. Sowohl in der Umgebung als zuhause. Es ist nicht so, als würde ich zuhause ankommen und es wäre alles neu. Es ist nur in der Hinsicht neu, dass man sich wieder daran gewöhnen muss. Aber dem Gefühl nach hat sich rein gar nichts an zuhause verändert. Es ist genau wie damals, vor einem Jahr, als ich losgegangen bin. In dem Jahr ist so viel passiert, aber zu wissen, dass das nur so bei mir war, ist komisch.

Zurzeit bin ich froh, dass ich noch eine Aufgabe habe, da das Nachbereitungsseminar ansteht. Jeden Tag einen Job zu haben und sich mit anderen Freiwilligen zu unterhalten, ist zum Teil echt spannend. Andere die sich genau so fühlen und denen man nichts erklären muss. Es ist auch interessant, dass man sich über alles Mögliche unterhalten kann, obwohl man nichts über den anderen weiß. Auch unabhängig davon in welchem Land man war.

Aber nach dem Seminar glaube ich, dass ich mich schnell langweilen werde, da im Dorf nicht viel passiert. In Athen war das anders, es waren immer andere Freiwillige in der Nähe und man hatte ein Land zum entdecken. Zuhause regnet es nur und es ist kalt. Also kann man nicht mal Ausflüge machen. Deswegen bin ich froh, hier noch ein paar Wochen zu haben, bevor es dann aber in eine neue Stadt geht. Darauf freue ich mich total und bin schon sehr gespannt!

Ich hoffe, dass euch mein Blog gefallen hat, ich wollte einige Erinnerungen festhalten! Τα λέμε

 

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