Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Taxi Partizani!

Wie es kommen musste, kam ich zu spät los aus Sofia und durfte mir ein Taxi gönnen: in einer halben Stunde musste ich einmal quer durch die Stadt kommen um meinen Zug zurück nach Burgas noch zu erreichen. Ein sehr freundlicher und lustiger Taxifahrer erklärte mir lächelnd, dass er nur eine Minute bis zum Bahnhof brauchen würde, es allerdings „big problem“ gäbe, „too much police in Bulgaria“. So drückte er denn aufs Gaspedal und fuhr mich mit 100 Stundenkilometer zu meinem Ziel, nicht ohne vorher in kleine Seitenstraßen einzubiegen und mir zu erklären „this is the partizan way“.
Kurz darauf fragte er nach wann denn mein Zug genau fahren würde und ich ihm antwortete, dass noch 20 Minuten Zeit blieben lachte er nur und erzählte mir „in 20 minutes I’m in Plovdiv“ (nächste Großstadt, ziemlich genau 150 km entfernt) und drückte das Pedal wieder durch.

Nach diesem erheiternden Abenteuer erreichte ich fröhlich meinen Zug und fuhr gut ausgeruht gen Burgas. Der nächste Morgen hatte einen schönen Sonnenaufgang für mich am Strand parat, der nur durch eine leichte Wolkenschicht über Georgien getrübt wurde.

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Sofia

Einladung zur Kulturmittlerkonferenz von der deutschen Botschaft in Sofia. Das ist doch eine willkommene Abwechslung im sowieso sehr abwechslungsreichen Schulalltag. Also ging es für 2 Tage und 52 Leva (26 €) mal eben ins 400 km entfernte Sofia. Laut der Bahn sollen es 450 km sein, was mir jedoch herzlich egal war, da ich im bequemen Liegewagen ohnehin recht wenig von meiner Umgebung mitbekam.
Also ging es Montagnacht los, am Dienstag in aller Herrgottsfrühe dann die Ankunft.

Nach einigen Orientierungsproblemen und dadurch 3 vergangenen Stunden traf ich endlich Mascha und Robert – andere Kulturweit-Freiwillige in Sofia, die mir freundlicherweise Asyl gewährten – und der Tag konnte neu beginnen. Nach einer Runde Sightseeing (Fotos gibts hier) gab es einen schönen Abend im Studentenviertel. Plattenbauten wirken trostlos. Und Vodka ist wie für Plattenbauten gemacht.

Sehr spontan reagierte Bernd – derzeit Praktikant in der Botschaft – ihn hatte ich 2 Wochen zuvor in Burgas kennen gelernt – auf meine noch spontanere Anfrage, ob er mir die Botschaft zeigen könnte. Also trafen wir uns am Mittwoch morgens und machten einen kleinen Rundgang. Das interessante DDR-Botschaftsgebäude hat irgendwie Stil! Der Botschafter erklärte später, manche Menschen nennen die deutsche Botschaft auch „Erichs letzten Lampenladen“. Das Gebäude hat auf jeden Fall historischen Wert!
Es folgte für mich eine 2. Runde Sightseeing bevor am Mittwoch die besagte Konferenz stattfand.
Menschen aus Kultureinrichtungen aus dem ganzen Land kamen zusammen um sich auszutauschen.
Beim anschließenden Empfang konnten noch einige Kontakte geknüpft werden, bevor ich mit Mascha zurück nach Studentski Grad fuhr, wir einen deftigen Salat machten und es uns gut gehen ließen.

Ein kurzer, abenteuerlicher und letztendlich lohnenswerter Ausflug nach Sofia war das!

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Der erste Schultag

Fahnenappell, Fahrt nach Sozopol, Bootstour

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Vorbereitung am Werbellinsee

Seit Montag, den 31. August bin ich hier am Werbellinsee in der Nähe von Berlin. Viele Workshops, die sehr unterschiedlich von „sehr gut“ bis „eher mäßig“ sind… Aber ein paar nette Leute habe ich auf jeden Fall kennen gelernt!
In einer Woche zu dieser Zeit werde ich auf dem Balkan leben. Ein etwas komisches Gefühl, zumal noch nichts gepackt ist.

Mehr gibts wenn’s mehr zu berichten gibt…

Und noch ein kleiner Hinweis auf die Karte mit allen bekannten Einsatzstellen der Kulturweit-Freiwilligen: Karte mit den bekannten Einsatzstellen

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