Sofia

Einladung zur Kulturmittlerkonferenz von der deutschen Botschaft in Sofia. Das ist doch eine willkommene Abwechslung im sowieso sehr abwechslungsreichen Schulalltag. Also ging es für 2 Tage und 52 Leva (26 €) mal eben ins 400 km entfernte Sofia. Laut der Bahn sollen es 450 km sein, was mir jedoch herzlich egal war, da ich im bequemen Liegewagen ohnehin recht wenig von meiner Umgebung mitbekam.
Also ging es Montagnacht los, am Dienstag in aller Herrgottsfrühe dann die Ankunft.

Nach einigen Orientierungsproblemen und dadurch 3 vergangenen Stunden traf ich endlich Mascha und Robert – andere Kulturweit-Freiwillige in Sofia, die mir freundlicherweise Asyl gewährten – und der Tag konnte neu beginnen. Nach einer Runde Sightseeing (Fotos gibts hier) gab es einen schönen Abend im Studentenviertel. Plattenbauten wirken trostlos. Und Vodka ist wie für Plattenbauten gemacht.

Sehr spontan reagierte Bernd – derzeit Praktikant in der Botschaft – ihn hatte ich 2 Wochen zuvor in Burgas kennen gelernt – auf meine noch spontanere Anfrage, ob er mir die Botschaft zeigen könnte. Also trafen wir uns am Mittwoch morgens und machten einen kleinen Rundgang. Das interessante DDR-Botschaftsgebäude hat irgendwie Stil! Der Botschafter erklärte später, manche Menschen nennen die deutsche Botschaft auch „Erichs letzten Lampenladen“. Das Gebäude hat auf jeden Fall historischen Wert!
Es folgte für mich eine 2. Runde Sightseeing bevor am Mittwoch die besagte Konferenz stattfand.
Menschen aus Kultureinrichtungen aus dem ganzen Land kamen zusammen um sich auszutauschen.
Beim anschließenden Empfang konnten noch einige Kontakte geknüpft werden, bevor ich mit Mascha zurück nach Studentski Grad fuhr, wir einen deftigen Salat machten und es uns gut gehen ließen.

Ein kurzer, abenteuerlicher und letztendlich lohnenswerter Ausflug nach Sofia war das!

Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag via RSS 2.0 Feed abonieren. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

Die Kommentare sind geschlossen.

 
Zur Werkzeugleiste springen