Der Osten ruft

Abenteuer auf dem Balkan. Ich lasse mich von Wolken und Wellen schubsen, immer Richtung Süden. Das ist der einzige „Plan“ von Lisa und mir.

Die erste Zugfahrt durch Österreich und Slowenien nach Zagreb kommt mir schon wieder so lange her vor. Wenn man unterwegs ist vergisst man nicht nur den Tag, sondern verliert auch ganz schnell den Überblick was an welchem Tag geschehen ist.

Nach der langen Fahrt waren wir sehr glücklich nachts in Zagreb anzukommen. Euphorisch liefen wir durch die Straßen, die nach Sommernacht rochen. Das erste Abenteuer wartete schon auf uns. Mithilfe auf Fotos eingezeichnete Pfeile suchten wir im Dunkeln unser airbnb. Ohne Lisa wäre ich wohl noch ewig umhergeirrt. Das airbnb war ein typischer Ladenraum, ganz lustig so zu schlafen.

Die obligatorische free walking tour in jeder Stadt darf natürlich auch in Zagreb nicht fehlen. So wissen wir jetzt, das die elektirsche Zahnbürste, die Krawatte, der Füller, die Erkenntnis, dass Fingerabdrücke einzigartig sind und die ersten Zeppelinpläne von Kroaten stammen. Wir haben mal nicht erwähnt, dass wir in Deutschland sehr nah am Wohnort der Zeppelindiebe wohnen…

Am Nachmittag waren wir dann im Museum of broken relationships. Besonders tragisch: die kaputte Beziehung zu Pizza nach der Feststellung einer Glutenunverträglichkeit. Aber ansonsten auch wirklich interessant.

Supermärkte erfordern wirklich Kreativität wenn man etwas kochen möchte. Chips gibt es genug und Limo und Kekse. Naja, dann gab es halt Polenta mit Mais. Damit es nicht ganz so maislastig war noch ein bisschen Tomatensoße dazu.

Morgens am Bahnhof dann eine böse Überraschung, anscheinend brauch man für den Zug nach Split eine Reservierung. Und alles war restlos ausgebucht. Aber wir sehnen uns doch so nach dem Meer! Losa hatte schon ihr Ticket, also zuerst die Überlegung, dass sie vorfährt und ich den nächsten Zug, acht Stunden später nehme. Mies. Aber die Frau am Schalter war schon sehr genervt, weil ich so oft nachgefragt habe ob ich einfach so mitfahren kann. Also ab zum Gleis und den Kontrolleur fragen, und na klar ging es. Am Ende hatte ich dann die komplette Strecke einen Sitzplatz und es waren noch mehrere Plätze frei. Viel Stress um nichts.

Split war uns viel zu überlaufen, schnel weiter mit dem Bus nach Omis. An den Straßen tolle hässliche Hotels. In Omis angekommen waren wir nach der Fahrt so fertig, dass wir auf dem nächsten Campingplatz, 4 Sterne, schliefen. Hauptsache Meer. Hach war das schön. Zur Feier des Tages gab es auch noch den Luxus Öl von unseren bulgarischen Nachbarn, die meinten es ist schön uns zuzuschauen wie frei wir sind. Unser Handys durften air auch noch laden.

Und wie toll ist es, dass man nie lange Sachen braucht? Naja, ganz cool bis man merkt, dass man einen Daunenschlafsack dabei hat. Der ist ja wirklich nicht zu gebrauchen! Aber als Unterlage damit die Isomatte nicht so quietscht oder als Kopfkissen eignet er sich dann doch ganz gut.

Die Nacht war windig, was uns ein bisschen Sorgen bereitete wegen dem Zelt. Also früh aufstehen und fast alleine am Meer sein, schwimmen.

In Schlangenlinien nach Dubrovnik

Aber Omis war immernoch viel zu überlaufen, also raus aus dem Ort. Lisas geschulte Nase riecht Feigenbäume 10 Meter gegen den Wind, also hatten wir ganz viel zu snacken während wir darauf gewartet haben, dass uns jemand mitnimmt. Auf unserem Schild: South,  Süden.

Dann endlich ein Vater mit Tochter. 10 km weiter war es deutlich schöner, also erstmal Badepause. Ganz schön anstrengend so in der Sonne zu stehen. Laufen natürlich auch. Im nächsten Schatten also wieder Daumen raus. Ein altes Wohnmobil biegt um die Kurve und ich sage: „oh in sowas würde ich gerne mal mitfahren“ . Als ob sie meine Gedanken gehört hätten wurden wir sofort mitgenommen. Langsam weiter die Küste entlang. Eigentlich war unsere Überlegung die Küste von Bosnien entlang zu laufen, einfach weil es machbar ist. Nur 10 km, dann kommt wieder kroatische Küste, aber da das Paar aus Nürnberg uns bis kurz vor Dubrovnik mitnehmen konnte blieben wir sitzen. Die Landschaft zur bosnischen Grenze hin war plötzlich ganz anders. Keine kargen Berge mehr sondern eine weite überflutete Ebene und so viele Obststände!

In Trsteno landeten wir dann wohl auf dem schönsten Campingplatz. Auf einer Terrasse unter Olivenbäumen schlugen wir unser Lager auf und machten uns auf zum Strand. War eher eine kleine Wanderung und schon dunkel, die Wellen an den Felsen stark, also verschwitzt wieder hoch und im Dunkeln kochen. Wie jeden Abend Vorlesestunde und dann am nächsten morgen Yoga, entspannt zusammenpacken und die Ameisen aus Lisas Rucksack und unserem Brot entfernen. Brot und Couscous mit Ajvar haben uns eine Weile begleitet, da waren die Ameisen eine nette Abwechslung.

Am nächsten morgen wurden wir auf der sonnigen Straße beim Warten kreativ:

Von den schwarzen Bergen kommen wir,

Unser Schweiß der stinkt genauso sehr wie wir.

Mit dem Rucksack auf dem Rücken,

Auf der Straße Daumen drücken.

Von den schwarzen Bergen kommen wir.

Plötzlich eine Hupe und schwuppsdiwupps sitzen wir in Lisas Wunschmitfahrgelegenheit: einem Postauto. Ab nach Dubrovnik, mit Feigenvorrat.

Mit dem Postbote darüber unterhalten wie gefährlich Montenegro und Albanien sind, seine Meinung, Danke sagen und aussteigen. Einmal durch die komplette Stadt zum Busbahnhof laufen. Warum njr sind so viele Menschen hier?

Am Busbahnhof Chaos. „The system is down.“ So viele Menschen die in den Bus wollen. Wir sitzen da und schauen zu, der Busfahrer ist gestresst. Wo können wir Tickets kaufen? Endlich geht das System wieder. Also kaufen wir Tickets und geben alles Geld was wir noch haben im Supermarkt aus, spielen Yaniv und verbringen so dden ganzen Tag am Busbahnhof. Dann endlich fährt der Bus nach Kotor, Montenegro. Aufregend.

Ab jetzt haben wir kein Internet mehr. Hätten wir vielleicht planen sollen wie wir von der Stadt zum abgelegenen Campingplatz kommen, oder sonst eine Unterkunft organisieren? Es ist zu spät zum Trampen. Wir sind planlos im Golf von Kotor. Dann nehmen wir ein Taxi. Oder naja, also ein Mann, der uns für 15€ zum Campingplatz fährt. Immer weiter rauf, eine kurvige Straße entlang. Endlich sind wir da! Musik und Fahad hinter der Bar. Wir setzen uns, bauen unser Zelt auf und gehen erstmal duschen. Ich bin plötzlich voll euphorisch, die Anspannung fällt ab, Fahad gibt uns den Tipp für eine geheime Bucht in der keine Menschen sind. Endlich ein eigener Strand! Am nächsten Morgen machen wir uns mit geklautem Feigen- und Minipfirsichvorrat auf den Weg. Rechts die Berge, links das Meer finden wir untereegs praktischerweise eine Sonnenbrille. Der Weg zum Strand geht steil nach unten, aber alleine sind wir wirklich. Außer einer Schlange begegnet uns niemand und dann sind wir in der Bucht. Hach schön! Das Wasser tut gut und der Strand ist so interessant, dass wir den ganzen Tag nackt damit verbringen Muscheln, Krebse und Steine zu suchen, zu baden und auf den Felsen zu klettern. Zurück auf dem Campingplatz, wie ein Hostel auf ner Wiese spielen wir Karten mit den anderen Gästen und suchen uns eine Mitfahrgelegenheit für den nächsten Tag. Davor reden wir sehr lange mit Fahad über Klimawandel.

Mit Kristyna und Fabian fahren wir am nächsten morgen los. Erst bis Budva, kurzer sightseing Stopp, das hätten wir wohl sonst nie gemacht, aber wäre auch nicht so schlimm gewesen. Und dann bis nach Sveti Stefan. Da gefällt es uns auch nicht so gut und wir entscheiden uns so weit zu fahren wie wir an dem Tag kommen. Also nimmt uns Alejandro mit, der Chef der Nationalparks in Montenegro. Wir reden über Umweltbildung und Müll. Sehr schön so mit den Menschen in Kontakt zu kommen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. In Sutomore lässt er uns raus, wir probieren hausgemachten Honig, aber das Glas ist uns zu schwer um es mit uns herumzutragen. Der Ort zieht sich und es ist heiß. Mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken stolpere ich und kann mich nicht halten, torkele und falle hin. Das ist der Anfang vom Ende, aber das wissen wir noch nicht. Wir machen uns auf zum Meer. Der ganze Stadtsrand ist privatisiert. Ein kleiner Abschnitt bleibt, das Wasser ist schmutzig und es ist überhaupt nicht angenehm zu verweilen. Überall sind so viele einhwimische Touriste. Wir ziehen uns auf einen leeren Platz zurück und essen. Dann laufen wir weiter und werden von 2 Italienern mitgenommen. Lisa dolmetscht. Wir fahren bis nach Ulcinj, der Grenze zu Albanien.

Der Campingplatz den wir im Internet gefunden haben entspricht nicht so ganz der Wahrheit. In Wahrheit weiß anscheinend niemand von seiner Existenz. Der Platz ist bis auf ein paar zerbrochene Wohnwägen leer. Die Waschhäuser sehen aus wie lost places. Wir bleiben wegen der Feigenbäume, und weil es spät ist. Zumindest ist der Strand sehr schön. Wir hüpfen über Wellen und schauen uns den Sonnenuntergang an. Abendrot, was das wohl bedeuten mag?

Dann planen wir unseren weiteren Trip. Gerade als wir uns hingelegt haben fängt es an zu regnen und wir hören in der Ferne ein Donnergrummeln. Wir entscheiden uns zur überdachten Veranda zu laufen bevor der Regen stärker ist. In dem Moment in dem wir das Zelt verlassen wird der Regen stärker und ich stolpere mitsamt Schlafsack und Luma über die Zeltschnhr und falle ein zweites Mal hin. Wir rennen durch den Regen zur Überdachung. Die Frau gewährt uns den Schlafplatz. Ich bin so fertig und schlafe direkt ein. Ich wache auf, weil die Vibration auf dem Boden so stark ist. Irgendwo in der Nähe schlägt ein Blitz ein. Das Belchdach ist mir nicht mehr so geheuer. Ich beobachte das ganze von einem Hauseingang aus. Dann merke ich, dass unser Schlafplatz langsam geflutet wird. Also nehmen wir unsere Sachen und ziehen ein zweites Mal in dieser Nacht um. In den Flur vor ein paar Gästezimmer. Endlich Ruhe. Dann kommen die Moskitoa und dann die streitenden Hunde, irgendwann schlafe ich trotzdem. Am nächsten morgen werde wir geweckt weil ein paar Leute aus dem Kosovo zu ihren Zimmern wollen. Sie schauen uns irritiert an. Wir trauen uns kaum das Zelt zu öffnen. Der Regen in der Nacht war wirklich sehr stark. Niemals hätten wir gedacht, dass es hält. Aber das hat es! Die vorige Nacht und der gesamte Tag waren so seltsam, dass wir nicht anders können als zu lachen.

Zum Frühstück ein Schokohörnchen als Nervenberuhigung. Wir stehen am Fluss, der still vor uns liegt. Dahinter die Saline, zu der wir jetzt nicht mehr gehen wollen. Wir warten bis die Sonne rauskommt und machen uns wieder auf den Weg. Bevor wir den Daumen rausstrecken können hält Vate. Shkoder, Shkoder? Yes! Alles klar ab nach Shkodra, Albanien.

Vate kauft uns Kekse an der Tankstelle und erzählt uns, dass er Minibus nach. Theth fährt. Das merkt man. Er überholt über Parkplätze und fädelt sich weiter vorne wieder ein, der Verkehr nach der Grenze nach Shkodra ist gewaltig. In Shkodra wissen wir wenig mit uns anzufangen. Wir kaufen Vorräte für die Berge und entspannen nachdem wir den Bus nach Valbona organisiert haben. Um 6 Uhr aufstehen. In der Nacht bekomme ich Fieber. Wohl eine Nachwirkung von unserer Horrornacht. Am morgen geht es schon wieder besser. Wir ruckeln also los. Ruckeln, da auf der Straße zum Komansee wirklich alle Organe einmal fest durchgerüttelt werden. Über den See fahren wir mit siner Fähre und haben die besten Plätze ganz vorne auf dem Boot mit dem Gepäck als Lehne. Wir sehen die Fjorde und das Wasser. Alles geün und blau. Manchmal Müll im Wasser, echt ein großes Problem. Immer wieder steuert das Boot eine Seite des Sees an und Leute, die dort in einem einsamen Baus wohnen steigen aus, oder nehmen einen Sack Mehl im empfang. Wir genießen das geschehen und dösen. Wie immer sind wir uns einig was wir machen und wann wir es machen. Die perfekten Reisebuddys. Da es njr noch in jedem Bus einen Platz gibt teilen wir uns auf ohne groß nachzudenken. Valbona ist ein kleiner Ort und es ist ja ne Haltestelle denken wir. Falsch gedacht. Die Busse fahren verschiedene guesthouses an und wir haben beide keinen Plan von wo aus wir loslaufen wollen. Eine Untterkunft haben wir nicht. Also erstmal Wifi suchen und dann finden wir uns auch wieder.

666 is the number of the beast

Nachdem wir an diesem Tag um 6 Uhr aufgestanden sind und 6 Stunden Fahrt hinter uns hatten liefen wir nun also noch minddestens 600 Höhenmeter hinauf. Mir ging es noch nicht wieder ganz gut, also Lisa auch noch mit dem Zelt bepackt. Unser Ziel: Wasserfall.

Endlich angekommen wurden wir von Peter, der seine Hütte neben dem Wasserfall hat und 6 Tschechen begrüßt. Virgin Mary day, Freigetränke. Peter, ist echt der Wahnsinn. Hier Melone, und Äpfel und selbstgemachter Käse, Joghurt, Rakia. Die Tschechen laden uns zum Essen ein. Zelten können wir auf einer Wiese. Wir schauen Sarka beim Kochen zu, weil am Ofen ist es warm. Noch mehr Tschechen kommen. Wir essen zusammen, trinken Rakia unterhalten uns und lachen. Man kann so viele Sterne sehen und wir sind so glücklich diesen Ort gefunden zu haben. Nachts und morgens beschützen zen uns die ansässigen Straßenhunde vor anderen Wanderern indem sie lauthals bellen.

Am nächsten morgen helfen wir beim Abwasch mit Quellwasser, weichen unsere Haferflocken mit Quellwasser ein, damit sie gut quellen und frühstücken. Die ersten Wanderer trudeln ein und werden bedient. Wir machen uns auf den Weg. Der Himmel zieht zu und nach einer halben Stunde verkriechen wir uns hinter einem Felsen und warten bis der Wind nicht mehr so stark ist damit wir nicht umfallen. So ist es nicht zu heiß, aber in nassen Klamotten auch sehr unangenehm. Wir laufen auf die andere Seite des Passes. Irgendwann durch eine Wolke und dann wird es endlich trockener. Im Tal Theth kommen wir glücklich aber total geplättet an und sitzen sehr zufrieden im Biergarten. Gestärkt trampen wir zum Campingplatz, wunderschöne Bergsicht und essen Schokolade. Es ist spannend die Menschen zu beobachten.

Wir haben noch einen letzten gemeinsamen Tag bevor Lisa zurückfährt. Den verbringen wir mit einer Wasserfallwanderung, Lisa wagt sich unter den eiskalten Strahl. Ich mache Fotos. Wir beobachten die Menschenmasse. Dann laufen wir einen schönen Weg am Fluss entlang und finden einen Platz zum Mittagessen. Wir baden, es ist so kalt, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Der Fluss der bunten Steine, die Berge im Hintergrund. Mit 2 Italienern gdht es eine abenteuerliche Schotterpiste zurück anch Theth. Ein traditionelles albanisches Abendessen: Kartoffeln, gefüllte Paprika und Ziegenkäse darf nicht fehlen.

Haide Getreide, jetzt aber los! 

Der nächste morgen und der Abschied ist seltsam. Der erste Abschnitt meiner Reise ist vorbei.

Uns ist so viel passiert, wir haben viele tolle Menschen kennengelernt, Nummern und Visitenkarten gesammelt, bereichernde Gespräche geführt und uns immer sehr gut amüsiert. Mit Lisa an meiner Seite habe ich mich sicher gefühlt. Wir haben Quatsch gemacht: Kopfstände und Liegestützen im Wasser. Meine Beine erzählen ein Abenteuer. Unsere Füße sind nie sauber und es hat Spaß gemacht zu verwildern. Salzige Haare und schwitzige Körper. Wir haben uns so stark gefühlt, dass wir ohne Auto an wunderschöne Orte gekommen sind, uns haben treiben lassen. Es ist anstrengend, aber es ist Reisen, Freiheit. Tun was wir wollen.

Manchmal ist es anstrengend mit Menschen zu reden und ich habe keine Lust.

Aber gestern, da war ich plötzlich allein. Pausetag. Auf dem Campingplatz habe ich meine Gedanken sortiert. Ein bisschen wieder raus aus der Komfortzone. Und dann war ich plötzlich überhaupt nicht mehr alleine. Mit 2 Motorradfahrern aus Hessen, die auch Pausetag machten habe ich Mensch ärgere dich nicht, Gänschenspiel und Yaniv gespielt. Wir haben zusammen gegessen und Bier getrunken. Wir hatten gute Gespräche und so verging der Tag wie im Flug. Da ich mir noch eine Mitfahrgelegenheit suchen musste bin ich mit so vielen Menschen in Kontakt gekommen. Wir saßen in großer Runde. Maria und Sergio haben mir von ihren Reiseplänen erzählt. Paul und Micha haben mich mit Keksen und Witzen versorgt. Die Campingplatzdynamik war magisch. Was für ein schöner Tag! So viele neue Freunde.

Heute haben mich 2 Italiener zurück mit nach Shkodra genommen und jetzt bin ich hier im wohl schönsten Hostel der Stadt und der Welt, verharre in dder Mittagshitze in der Hängematte und warte auf Paula, meine zweite Reisepartnerin. Was unsere Pläne sind?  Die brauchen wir nicht, es kommt immer anders,  als man es plant.  Perfekt muss es nicht sein. Perfekt ist es, wenn es nicht perfekt ist. Ob es ein Abenteuer wird?  Auf jeden Fall!

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