Jó napot, Paris des Ostens!

Sziasztok!

Oft hört man, dass Budapest das Paris des Ostens sein soll. Ich denke, dass da was dran ist. Die Herbstferien, die mittlerweile zwei Wochen her sind, habe ich in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn, verbracht. Hier findet ihr jetzt ein paar Impressionen aus der Woche.

Die beeindruckendsten Plätze waren für mich die Citadella, das Parlament und die Matthiaskirche im Burgviertel. Die Citadella ist eine Aussichtsplattform auf dem Gellértberg auf der Buda-Seite. Nach einem doch recht anstrengenden Aufstieg zur Plattform wird man mit einer tollen Aussicht auf Budapest belohnt (man merkt schon, ich hab’s irgendwie mit Ausblicken auf Städte von oben). Abgesehen davon kann man auch die ca. 40 m hohe Freiheitsstatue bestaunen, die im Jahre 1947 errichtet wurde. Sie ehrt die Soldaten, die Ungarn im 2. Weltkrieg befreit haben.
Das Parlament im neogothischen Stil liegt direkt am Ufer der Donau. Unweit davon befinden sich die „Schuhe am Donauufer“.

Mein Highlight dieser Reise ist der Besuch der Frida Kahlo Ausstellung in der Nationalgalerie, die aber nur eine temporäre Ausstellung in Budapest war. Frida Kahlo war eine mexikanische Künstlerin, die eine starke Verbindung zu Ungarn hatte. Laut ihr stammte ihre Familie väterlicherseits aus Ungarn, mittlerweile wurde aber nachgewiesen, dass das nicht ganz stimmt. Die Ausstellung war sehr interessant und es hat mich überrascht, dass Frida ungarisch konnte. Sie schrieb nämlich Liebesbriefe an ihre langjährige Affäre Nickolas Muray, ein aus Ungarn stammender Fotograf. Allerdings fand ich es schade, dass ständig Handys geklingelt haben, wodurch es mir zeitweise in der sowieso stark besuchten Ausstellung schwer fiel, mich auf das Lesen der Erklärungen zu konzentrieren. Nichtsdestotrotz war die Ausstellung sehr sehenswert.

Insgesamt mag ich die Großstadt-Atmosphäre in Budapest sehr. Der Kontrast zu Pécs ist relativ stark, weil die Straßen hier in der Regel schon am frühen Abend ziemlich leer sind. Aber am Ende der Woche war ich dann doch froh, wieder im ruhigen Pécs anzukommen.
Im Moment bin ich schon auf dem Weg zum Zwischenseminar, welches auch in Budapest stattfindet. Ich bin aber sicher, dass die Herbstferien nicht das letzte Mal waren, dass ich meine Freizeit in Budapest verbracht habe.

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