{"id":63,"date":"2011-09-23T17:47:32","date_gmt":"2011-09-23T15:47:32","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/yalishanda\/?p=63"},"modified":"2011-09-24T04:38:30","modified_gmt":"2011-09-24T02:38:30","slug":"i-verstoh-di-nedda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/yalishanda\/2011\/09\/23\/i-verstoh-di-nedda\/","title":{"rendered":"I verstoh di nedda!"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr all die Nicht-Schwaben, denen das Spanisch vorkommt:\u00a0Das bedeutet &#8222;Ich verstehe dich nicht!&#8220; in der Region Stuttgart &#8211; zumindest bis jetzt. Denn heute habe ich angefangen den Sch\u00fclern meiner bis jetzt einzigen Deutschklasse Schw\u00e4bisch beizubringen &#8211; <strong>Schw\u00e4bisch goes China!<\/strong><\/p>\n<p>Wie es dazu kam:<br \/>\nWie ihr alle wisst bin ich in China und dort wird bekanntlich Chinesisch gesprochen. Doch eigentlich gibt es das nicht, DAS Chinesisch. China ist riesig und hat dementsprechend viele Dialekte und Minderheitssprachen. Das ist ja in Deutschland genauso, obwohl es erheblich kleiner ist. Was wir als &#8222;Chinesisch&#8220; bezeichnen\u00a0hei\u00dft korrekt\u00a0Mandarin, das Hochchinesisch. Es basiert auf dem Pekinger Dialekt und wurde irgendwann einmal als die Standardsprache festgelegt, so wie unser Hochdeutsch.<br \/>\nWer jetzt schon mal auf die Landkarte geschaut hat sieht, dass Guangzhou ganz im S\u00fcden in der N\u00e4he von Hongkong, in der Provinz Guangdong (Deutsch: Kanton) liegt. So lautet auch der alte, heute noch oft gebr\u00e4uchliche, deutsche\u00a0Name f\u00fcr Guangzhou &#8211; Kanton. Der Dialekt, der hier gesprochen wird &#8211; Kantonesisch &#8211;\u00a0ist der Bekannteste neben Mandarin. Das hat vor allem damit etwas zu tun, dass er auch in\u00a0Hongkong gesprochen wird und von dort um die Welt gegangen ist. Kantonesisch\u00a0unterscheidet sich sehr von\u00a0Mandarin. Selbst einheimische Mandarin-Sprecher k\u00f6nnen es nur schwer bzw. gar nicht verstehen.<br \/>\nSo kam es also, dass mir die Sch\u00fcler gerne ein paar S\u00e4tze Kantonesisch beibringen wollten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Kleines Exempel:<\/strong><\/span><br \/>\nDeutsch: Ich liebe dich.<br \/>\nHochchinesisch: Wo ai ni. (\u6211\u7231\u4f60\u3002)<br \/>\nKantonesisch: Ngo oi ley. (\u6211\u7231\u4f60\u3002)<\/p>\n<p>Dann hat mich die Lehrerin gebeten ein Beispiel f\u00fcr den Dialekt meiner Heimatregion zu geben. Die Sch\u00fcler wollten gerne\u00a0&#8222;Ich verstehe dich nicht.&#8220; auf Schw\u00e4bisch lernen. Es hat zwar\u00a0ein bisschen gedauert bis er gesessen hat, aber jetzt klingt\u00a0es schon Ur-Schw\u00e4bisch! Naja,\u00a0zumindest fast \ud83d\ude09<br \/>\nLeider war dann die Stunde zu Ende, aber nach dem Wochenende wird flei\u00dfig weiterget\u00fcftelt!<\/p>\n<p>Obwohl, direkt nach dem Wochenende, am Montag und Dienstag, findet\u00a0erstmal das Sportfest der Schule statt. Daf\u00fcr trainieren die Sch\u00fcler auch schon flei\u00dfig. Aber nicht nur f\u00fcr die Wettk\u00e4mpfe, nein auch das Fahnetragen im Gleichschritt, das\u00a0Fahnehissen, das Strammstehen\u00a0und die Wink-Choreographie m\u00fcssen ge\u00fcbt sein! Was mich wohl erwarten wird?\u00a0Sieht auf jeden Fall vielversprechend aus!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich werde\u00a0nat\u00fcrlich ausf\u00fchrlich \u00fcber das Ereignis berichten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr all die Nicht-Schwaben, denen das Spanisch vorkommt:\u00a0Das bedeutet &#8222;Ich verstehe dich nicht!&#8220; in der Region Stuttgart &#8211; zumindest bis jetzt. 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