{"id":230,"date":"2011-10-31T23:00:35","date_gmt":"2011-10-31T21:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/?p=230"},"modified":"2011-11-08T10:16:10","modified_gmt":"2011-11-08T08:16:10","slug":"gimme-hope-jo%c2%b4anna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/2011\/10\/31\/gimme-hope-jo%c2%b4anna\/","title":{"rendered":"Gimme hope Jo\u00b4anna"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"color: #000000\">Part 1 des Shosholoza-Zweiteilers<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Wer sich vornimmt, innerhalb weniger Tage unter anderem ein Land am anderen Ende der Welt mit dem Zug zu durchqueren und insgesamt \u00fcber 3500 Kilometer hinter sich zu lassen, kann wohl nicht bestreiten, das Abenteuer etwas herausfordern zu wollen. Ich k\u00f6nnte durch die hinter mir liegende Ferienwoche auch tats\u00e4chlich vergessen, dass meine Hauptmotivation eigentlich darin bestand, in kurzer Zeit m\u00f6glichst viel vom Land zu sehen. Doch wenn mir die letzten Tage eines gezeigt haben, dann, dass man Abenteuer nicht planen kann. Man erlebt sie einfach. Immer anders als gedacht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Der grobe Plan sah folgenderma\u00dfen aus: Am Freitag nach der Schule nach Johannesburg fliegen, die Stadt anschauen, dort am Sonntagmorgen in den Zug nach Kapstadt steigen und dort wiederum noch ein paar Tage verweilen. Den H\u00f6hepunkt der Woche sollte dabei nat\u00fcrlich die Zugfahrt darstellen, auf die ich mich, inspiriert durch den Dokumentationsfilm<a href=\"http:\/\/vimeo.com\/21086763\"> Shosholoza-Express<\/a> bereits seit Monaten gefreut hatte. Ich flog also erst mal in den Nordosten, um anschlie\u00dfend in den S\u00fcdwesten fahren zu k\u00f6nnen. Wenn das nicht logisch klingt, wei\u00df ich auch nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Zuallererst sollte ich jedoch ein knappes Wochenende Zeit haben, zumindest einen kleinen Eindruck von der gr\u00f6\u00dften Stadt S\u00fcdafrikas zu bekommen. Untergebracht war ich in einer ehemaligen Mafia Villa, die zum Hostel umgestaltet wurde, nachdem sich der Godfather l\u00e4nger nicht mehr hatte blicken lassen. Von dort aus machte ich mich am n\u00e4chsten Tag daran, Johannesburg im Schnelldurchlauf kennen zu lernen. Der Nebensaison sei Dank, konnte ich dabei sogar auf einen pers\u00f6nlichen Tourguide z\u00e4hlen, mit dem ich, ohne dass (andere) Touris ihren Senf dazu gaben, am Morgen kurz den Tag planen konnte, bevor es losging.\u00a0 So brachen wir zu zweit mit seinem Wagen auf in Richtung Stadtzentrum und Guide Cris begann zu erz\u00e4hlen. Vom Wirtschaftszentrum S\u00fcdafrikas, seiner Geschichte als Goldgr\u00e4berstadt und den Problemen, mit welchen die Stadt zu k\u00e4mpfen hat. Als wir das Zentrum dann erreichten, wurden mir dann auch schnell einige Auswirkungen der gr\u00f6\u00dften Probleme deutlich. Auf den Stra\u00dfen zwischen den vielen Hochh\u00e4usern und Wolkenkratzern, auf denen man eigentlich gesch\u00e4ftiges Treiben erwarten w\u00fcrde, war es erstaunlich ruhig und selbst wenn ich danach suchte, entdeckte ich kaum ein ge\u00f6ffnetes Gesch\u00e4ft, was aber nicht etwa daran lag, dass gerade Mittagspause war. Cris erz\u00e4hlte mir,\u00a0 wie nach 1990 mit dem Ende der Apartheid Tausende, meist arme, schwarze Einwanderer in die Innenstadt Johannesburgs zogen. Viele von ihnen kamen aus den umliegenden Townships, da es ihnen w\u00e4hrend der Zeit der Apartheid untersagt war, im Zentrum der Stadt zu wohnen. Doch, anstatt dort das bessere Leben zu finden, hatten und haben die meisten mit der hohen Arbeitslosigkeit zu k\u00e4mpfen und lie\u00dfen sich in den leer stehenden B\u00fcrogeb\u00e4uden und Lagerhallen der Unternehmen nieder, die inzwischen vor der hohen Kriminalit\u00e4tsrate in die n\u00f6rdlichen Vororte der Stadt gezogen waren. Jo\u00b4burgs Kriminalit\u00e4tsproblem soll sogar zwischenzeitlich so hoch gewesen sein, dass die Zahl der Morde die Anzahl der Verkehrstoten \u00fcbertraf. Aber auch wenn die Sicherheitslage der Stadt durch drastische Ma\u00dfnahmen deutlich entsch\u00e4rft werden konnte, h\u00e4lt sich Johannesburgs Ruf als gef\u00e4hrlichste Stadt der Welt. Der erste Halt auf unserer Tour sollte das Carlton Centre sein, das als h\u00f6chstes Geb\u00e4ude Afrikas eine grandiose \u00dcbersicht \u00fcber Johannesburg und Umgebung bietet, sofern das bei der scheinbar endlosen Fl\u00e4che \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_233\" style=\"width: 394px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Skyline-Joburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-233\" class=\"size-large wp-image-233 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Skyline-Joburg-640x480.jpg\" alt=\"Jo\u00b4burg Central\" width=\"384\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Skyline-Joburg-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Skyline-Joburg-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Skyline-Joburg.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-233\" class=\"wp-caption-text\">Jo\u00b4burg Central<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000\">Soweto sollte das n\u00e4chste Ziel meiner pers\u00f6nlichen Rundfahrt sein und die halbst\u00fcndige Fahrt dorthin nutzte Cris, um mich mit allerhand Infos und Geschichten \u00fcber den n\u00e4chsten Halt zu versorgen. Der Name Soweto ist nicht etwa ein afrikanischer Begriff, sondern schlichtweg die Kurzform von \u201eSouth Western Townships\u201c, was die \u00fcber 30 Townships im S\u00fcdwesten Jo\u00b4burgs beschreibt. Nachdem diese 1963 zusammen geschlossen wurden, entwickelte sich Soweto zu einer eigenen Gro\u00dfstadt und obwohl es seit ein paar Jahren offiziell zu Johannesburg geh\u00f6rt, muss man es weiterhin als solche betrachten. Geht man von den gesch\u00e4tzt 3,5 Millionen Menschen aus, die dort leben, kann man Soweto sogar als die bev\u00f6lkerungsreichste Stadt im S\u00fcdlichen Afrika bezeichnen. Cris erz\u00e4hlte mir, dass nahezu jeder Einwohner mindestens zwei der elf offiziellen Landessprachen S\u00fcdafrikas beherrsche und nahezu jeder Englisch spricht, weshalb es f\u00fcr mich keine Schwierigkeit sein sollte, mich mit dem ein oder anderen zu unterhalten. Dazu bekam ich nun auch Gelegenheit, denn wir hielten an einer ruhigen Stra\u00dfe und ein Freund von Cris bot an, mich in seiner Nachbarschaft etwas herumzuf\u00fchren. So spazierten wir zu zweit durch enge Stra\u00dfen inmitten der bunt zusammengew\u00fcrfelten Wellblechh\u00fctten und unterhielten uns \u00fcber das Leben in Soweto. Als uns eine \u00e4ltere Dame sah, die gerade vor ihrer H\u00fctte Laub zusammenkehrte, lud sie mich spontan dazu ein, mir ihr Zuhause zu zeigen. Kurze Zeit sp\u00e4ter standen wir in ihrer H\u00fctte und sie erz\u00e4hlte mir von ihrem verstorbenen Mann und den f\u00fcnf Kindern, die mit ihr zusammen auf engsten Raum wohnen. Als ich sie fragte, wo diese gerade sind, antwortete sie nur \u201eIrgendwo spielen\u201c. Nach einer kurzen Pause fuhr sie fort. \u201eDie sind sp\u00e4testens wieder hier, wenn sie Hunger haben\u201c, und erg\u00e4nzte noch \u201eSo ist das doch bestimmt auf der ganzen Welt\u201c. Ich nickte und wir fingen beide an zu lachen. Ob sie gl\u00fccklich sei mit ihrem Leben in Soweto, wollte ich noch wissen, bevor ich mich verabschiedete. Ja, das sei sie. Sicherlich gebe es immer H\u00f6hen und Tiefen aber ihre Kinder k\u00f6nnten zur Schule gehen und der starken Gemeinschaft des Townships helfe man sich selbstverst\u00e4ndlich gegenseitig, sodass niemand Not leiden m\u00fcsse. Eine Antwort, die ich so oder so \u00e4hnlich w\u00e4hrend meiner Zeit in Soweto immer wieder bekam. Keiner w\u00fcrde das starke Gemeinschaftsgef\u00fchl missen wollen und selbst wenn man es sich eines sch\u00f6nen Tages leisten k\u00f6nne, woanders zu leben, ihrer Heimat Soweto wollen sie alle treu bleiben. Dass dies nicht einfach so daher gesagt war, zeigte mir Cris sp\u00e4ter. Wir hielten kurz in einem Viertel von sch\u00f6nen Einfamilienh\u00e4usern mit Vorg\u00e4rten, das f\u00fcr Au\u00dfenstehende wie mich so \u00fcberhaupt nicht zu den Wellblechh\u00fctten auf der anderen Stra\u00dfenseite passte. Hier w\u00fcrden viele Einwohner Sowetos leben, die es im Laufe der Zeit trotz ihres Schicksals zu einem gewissen Wohlstand geschafft haben. F\u00fcr sie sei es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, weiterhin in ihrer alten Community zu leben und ihren Wurzeln treu zu bleiben, ganz egal ob man es inzwischen zum Fu\u00dfballprofi der Kaizer Chiefs** oder Filmstar gebracht h\u00e4tte. Ob es nicht etwas provokant gegen\u00fcber der \u00c4rmsten der Armen Sowetos w\u00e4re, seine Villa ein paar Meter von den Elendsvierteln entfernt zu bauen, wollte ich daraufhin wissen. \u201eGanz und gar nicht\u201c, erwiderte Cris. \u201eVielmehr ist es eine gro\u00dfe Motivation f\u00fcr die Menschen auf der anderen Stra\u00dfenseite, sich das eigene Gl\u00fcck hart zu erarbeiten.\u201c<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_234\" style=\"width: 394px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-234\" class=\"size-large wp-image-234\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-1-640x480.jpg\" alt=\"Seitenstra\u00dfe in Soweto\" width=\"384\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-1-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-1.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-234\" class=\"wp-caption-text\">Seitenstra\u00dfe in Soweto<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_235\" style=\"width: 394px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-235\" class=\"size-large wp-image-235 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-2-640x480.jpg\" alt=\"Das Zuhause der netten Dame\" width=\"384\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-2-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Soweto-2.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-235\" class=\"wp-caption-text\">Das Zuhause der netten Dame<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000\">Weiter ging es nach Orlando, was zu einem der bekanntesten Teile Sowetos wurde, da Mandela dort lebte, w\u00e4hrend er als junger Anwalt in Johannesburg arbeitete. Sein ehemaliges Haus war der erste Teil der Museums-Tour, die meinen restlichen Tag einnehmen sollte. Und obwohl ich in meiner bisherigen Zeit in S\u00fcdafrika viel \u00fcber Mandelas Leben erfahren habe und seine herausragende Autobiographie \u201eLong Walk to Freedom\u201c mittlerweile zum zweiten Mal lese, kann ich mich noch immer f\u00fcr Geschichten \u00fcber das Leben dieses besonderen Menschen begeistern. Vorbei am Haus Desmond Tutus, der ein paar Meter weiter wohnt, gerade aber nicht zu Hause war, ging es weiter in Orlando. N\u00e4chster Halt war das Hector-Pietersen-Museum, das sich mit dem Aufstand in Soweto im Jahre 1976 besch\u00e4ftigt. Benannt ist dieses nach einem zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Sch\u00fcler, der w\u00e4hrend der anfangs friedlichen Demonstrationen gegen die Einf\u00fchrung von Afrikaans, die Sprache der wei\u00dfen Minderheit, als Unterrichtssprache an s\u00fcdafrikanischen Schulen von einem Polizisten erschossen wurde. Ein Foto des sterbenden Jungen sorgte damals weltweit f\u00fcr Aufsehen und Hector Pietersen wurde zur Symbolfigur des Aufstandes der schwarzen Bev\u00f6lkerung gegen das Apartheidregime.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_236\" style=\"width: 394px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Mandelas-Haus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-236\" class=\"size-large wp-image-236 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Mandelas-Haus-640x480.jpg\" alt=\"Mandelas Haus in Orlando\" width=\"384\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Mandelas-Haus-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Mandelas-Haus-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/wakay\/files\/2011\/10\/Mandelas-Haus.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-236\" class=\"wp-caption-text\">Mandelas Haus in Orlando<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000\">Als ich vor dem Museum auf Cris wartete, wurde ich zum Ziel der vielen schwarzen Stra\u00dfenverk\u00e4ufer, wobei mir besonders einer von ihnen wohl noch l\u00e4nger im Ged\u00e4chtnis bleiben wird. Als er beim Versuch, mich in ein Gespr\u00e4ch zu verwickeln erfuhr, dass ich aus Deutschland komme, fragte er mich direkt \u201eAus Stuttgart oder einer anderen Stadt?\u201c. Nachdem ich dann schwer verwundert \u00fcber diese Frage meinte, tats\u00e4chlich aus Stuttgart zu kommen, freute er sich unglaublich und fing an, von seinem deutschen Lieblingsverein, dem VfB, zu schw\u00e4rmen. Vergeblich suchte ich w\u00e4hrend der gesamten Weiterfahrt nach Hinweisen an mir, die auf meine Heimatstadt schlie\u00dfen lassen, wodurch dieser Moment ein mehr als lustiger Zufall genannt werden darf.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Zur\u00fcck in Johannesburg selbst, war es Zeit f\u00fcr die letzte Station der Tour. Im herausragenden Apartheid-Museum verbrachte ich \u00fcber drei Stunden, wobei ich gut und gerne doppelt so viel Zeit h\u00e4tte brauchen k\u00f6nnen, um mit den vielen Infos fertig zu werden. Auch wenn mein Kopf schlie\u00dflich zu platzen drohte, stellte das Museum den perfekten Abschluss der intensiven Tour dar. Nachdem mich Cris am fr\u00fchen Abend schlie\u00dflich wieder am Backpackers abgesetzt hatte, lie\u00df ich nach einer kurzen Pause den Tag bei einem Abendessen in Chinatown*** Revue passieren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">H\u00e4tte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst, welches Abenteuer die n\u00e4chsten Tage mit sich bringen sollten, h\u00e4tte ich dieses Abendessen mit gro\u00dfer Sicherheit noch mehr genossen, als ohnehin schon. Doch die Ereignisse, die mit Beginn des n\u00e4chsten Tages einsetzten, haben nicht nur eine eigene \u00dcberschrift verdient\u2026<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Fortsetzung folgt!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000\">___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000\">Eddy Grants Hit &#8222;Gimme hope Jo\u00b4anna&#8220; ist die\u00a0 Anti-Apartheid-Hymne der 80er Jahre und Jo\u00b4anna ist nicht etwa der Name eines M\u00e4dchens, sondern steht vielmehr f\u00fcr Johannesburg und die s\u00fcdafrikanische Regierung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000\">* Johannesburg, deine Namen: W\u00e4hrend die schwarze Bev\u00f6lkerung liebevoll von &#8222;Jozie&#8220; spricht, sagen die Wei\u00dfen lieber &#8222;Jo\u00b4burg&#8220;. Der offzielle Name auf Zulu ist &#8222;eGoli&#8220; (=Ort des Goldes), auf Xhosa hei\u00dft die Stadt\u00a0iRhawutini.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000\">**\u00a0 In Soweto gibt es drei Fu\u00dfballvereine, die der ersten Liga angeh\u00f6ren: Kaizer Chiefs, Orlando Pirates und Moroka Swallows. Als schwarzer S\u00fcdafrikaner unterst\u00fctzt man in der Regel entweder die &#8222;Pirates&#8220; oder die &#8222;Chiefs&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000\">*** Darf sich eine Stadt eigentlich erst Gro\u00dfstadt nennen, sobald sie ein Chinatown beheimatet?<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Part 1 des Shosholoza-Zweiteilers Wer sich vornimmt, innerhalb weniger Tage unter anderem ein Land am anderen Ende der Welt mit dem Zug zu durchqueren und insgesamt \u00fcber 3500 Kilometer hinter sich zu lassen, kann wohl nicht bestreiten, das Abenteuer etwas herausfordern zu wollen. 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