{"id":84,"date":"2013-10-01T21:06:18","date_gmt":"2013-10-01T19:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/vonderalsterandiemur\/?p=84"},"modified":"2013-10-01T21:06:18","modified_gmt":"2013-10-01T19:06:18","slug":"endlich-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/vonderalsterandiemur\/2013\/10\/01\/endlich-angekommen\/","title":{"rendered":"Endlich angekommen!"},"content":{"rendered":"<p>Meine lieben Blog-Leser,<\/p>\n<p>ich h\u00e4nge sehr hinterher mit meinen Blogeintr\u00e4gen, aber ich versuche mich zu bessern. Jetzt erst mal der Nachtrag zu meiner ersten Woche in Beltinci!<\/p>\n<p>Endlich angekommen!, dachte ich so bei mir, als ich und mein Koffer aus dem Zug an der Station Lipovci gestiegen bin. Der Zug, ein IC, hat mich vom Tempo her eher an eine Regionalbahn in Deutschland erinnert. Die Toiletten waren auch sehr interessant, weil man beim Sp\u00fclen die Gleise sehen konnte&#8230; Im Zug hatte ich \u00fcbrigens eine recht ambivalente Begegnung mit einem Slowenen. Er, vermutlich 8 Jahre alt, hat mich zuerst nur angestarrt &#8211; oder angeflirtet? Also probieren wir mal Kommunikation per Zettel &#8211; aber Fehlanzeige, der Junge schweigt. Dann hatten wir eine Menge Spa\u00df, uns gegenseitig zu erschrecken, aber dann wurde es komisch, denn er hat seine Grenzen ausgetestet: Liebevoll streckt mir der Junge seinen Mittelfinger mitten ins Gesicht. Das fand ich dann nicht mehr so witzig &#8211; also habe ich ihn ignoriert. War das etwa ein b\u00f6ses Omen?<\/p>\n<p>Naja, zur\u00fcck nach Beltinci oder vielmehr hin :). Beltinci selbst hat \u00fcbrigens keinen Bahnhof &#8211; der n\u00e4chstgelegene Bahnhof ist in Lipovci, was zur Gemeinde Beltinci geh\u00f6rt. Lidija, meine Ansprechperson, hat mich freundlicherweise mit ihrer Tochter Ivona vom Bahnhof in Lipovci abgeholt. Schwer haben wir uns nicht getan, uns zu erkennen. Es gibt nicht so viele Menschen, die mit einem ein-Tonnen-Koffer an einem Wochentag nach Lipovci verirrt und genau so wenige Menschen, die einen solchen Menschen erwarten. Also begr\u00fc\u00dften wir uns herzlich :). Besonders lange hat dann die Fahrt nach Beltinci nicht gedauert und dann habe ich zum ersten Mal den Ort gesehen, der mein Zuhause f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Monate sein wird (mehr dazu unter dem Punkt Beltinci). Mein erster Gedanke: Na, Gott sei Dank, es gibt einen, nein, zwei Superm\u00e4rkte! Also verhungern werde ich schon mal nicht.<\/p>\n<p>Einen freundlichen Empfang gab es auch vor meiner Wohnung. Ich lebe jetzt in einer 70 m\u00b2 Wohnung. Im Vergleich zu meiner Wohnung von 26 m\u00b2 in Hamburg f\u00fchle ich mich hier fast ein wenig einsam. Ich habe eine Wohnk\u00fcche und ein riesiges Badezimmer und ein Schlafzimmer. Ich glaube, ihr k\u00f6nnt ein paar Fotos sehen, wenn ihr mal Geza pub googelt. Ich wohne n\u00e4mlich \u00fcber diesem Pub. Geza, das ist mein Vermieter, ist hier in dieser Region ein bekannter Komiker. Sein Motto ist: Geza se zeza &#8211; Geza erlaubt sich einen Spa\u00df. Sp\u00e4\u00dfe, die oft unter die G\u00fcrtellinie gehen &#8211; angeblich. Aber der Empfang war sehr herzlich &#8211; falls ich irgendetwas brauchen sollte, sollte ich es nur sagen. Dank eines lieben Pr\u00e4sentkorbes von Lidija war ich verk\u00f6stigt und jetzt brauchte ich nur eins: Endlich Koffer auspacken! Zwei Stunden sp\u00e4ter war ich dann mit der kompletten Wohnungseinrichtung fertig. Aber es war immer noch so leer&#8230; Aber jetzt erst mal, Heia, morgen lernst du noch mehr slowenische Jungen kennen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine lieben Blog-Leser, ich h\u00e4nge sehr hinterher mit meinen Blogeintr\u00e4gen, aber ich versuche mich zu bessern. Jetzt erst mal der Nachtrag zu meiner ersten Woche in Beltinci! Endlich angekommen!, dachte ich so bei mir, als ich und mein Koffer aus dem Zug an der Station Lipovci gestiegen bin. 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