{"id":43,"date":"2018-11-10T19:49:06","date_gmt":"2018-11-10T18:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/?p=43"},"modified":"2018-11-10T19:49:06","modified_gmt":"2018-11-10T18:49:06","slug":"vamos-para-a-praia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/2018\/11\/10\/vamos-para-a-praia\/","title":{"rendered":"Vamos para a praia"},"content":{"rendered":"<p>Die beiden\u00a0letzten\u00a0Wochenenden habe ich am Strand verbracht. Heute will ich euch von meinem letzten Wochenende erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>2.-4. November: Florianopolis, Brasilien<\/p>\n<p>Am Freitagmorgn bin ich mit blabla Car aufgebrochen. Blabla Car ist eine App, die zwischen Menschen vermittelt, die sowieso eine gewisse Destination ansteuern und zwischen denen die selber kein Auto haben und deshalb am liebsten mitfahren w\u00fcrden. Es ist also eine Art organisiertes und bezahltes &#8222;per Anhalter fahren&#8220;. Ich bin um neun Uhr losgefahren, damit ich davor noch Zeit hatte mein allwochenendliches Bananenbrot zum Fr\u00fchst\u00fcck zu backen. Auf der Fahrt konnte ich dann meine neuen Portugiesischkenntnisse zeigen und Fragen wie: Woher kommst du? Was machst du? beantworten.<\/p>\n<p>Nachdem ich nach 2, 5 Stunden Fahrt entlang der brasilianischen K\u00fcste gen S\u00fcden angekommen bin habe ich erstmal meinen Couchsurfing-Host aufgesucht. Der hat mir erz\u00e4hlt, dass Floripa durch eine H\u00fcgelkette von Norden nach S\u00fcden zweigeteilt ist. Im Westen findet das &#8222;ernste Leben&#8220; statt: \u00fcberall stehen Hochh\u00e4user, hier sind die Universit\u00e4t und die meisten Arbeitspl\u00e4tze. Im Osten sind die Str\u00e4nde, Restaurants und Touristen. So wie ich es wahrgenommen habe ist das Besondere an Floripa, dass es beide Welten vereint. Am Wochenende fahren alle mit ihren Surfboards auf dem Autodach zum Strand um die Vorz\u00fcge der Insel zu nutzen.\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490114.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-47 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490114-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490114-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490114.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Freitagnachmittag habe ich an den Piscinas Na<span style=\"font-size: 1rem\">turais verbracht. Einfach eine durch Steine gesch\u00fctzte Ecke an der K\u00fcste, wo die jungen Leute der Insel &#8222;chillen&#8220;. Zwei Stunden habe ich damit verbracht den Leuten zuzugucken und meinen Gedanken nachzuh\u00e4ngen bis die einsetzende Dunkelheit mich gezwungen hat aufzustehen. Der Weg zur\u00fcck hat anstatt normalerweise 20 Minuten 2 Stunden gedauert. Es gibt nur eine Stra\u00dfe, die zum Strand und wieder zur\u00fcckf\u00fchrt und nat\u00fcrlich ist die an einem Freitagabend \u00fcberlastet.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490145.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-48 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490145-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490145-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490145-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490145.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490145-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kein Problem f\u00fcr mich, ich war sowieso erst um 22 Uhr mit meinem Couchsurfunghost verabredet. Er hatte angeboten mich mitzunehmen, wenn er mit seinen Freunden feiern geht. Lange habe ich hin und her \u00fcberlegt ob ich denn nun tats\u00e4chlich um 22 Uhr vor der T\u00fcr stehe oder es, ganz brasilianisch, mit der Zeit nicht so genau nehme. Ich entschied mich f\u00fcr ersteres und merkte das letzteres besser gewesen w\u00e4r. Ungef\u00e4hr zwei Stunden sp\u00e4ter gingen wir also los zum Club und, was soll ich sagen, sind zur\u00fcck nach Hause gefahren als es drau\u00dfen schon wieder hell war.<\/p>\n<p>Nachdem ich die Nacht in der H\u00e4ngematte verbracht habe wachte ich wegen des Regens auf. Nicht gerade perfektes Erkundungswetter. Aber im Gro\u00dfen und Ganzen regnet es seitdem ich hier bin und ich hatte keine Lust mich mal wieder vom Wetter einschr\u00e4nken zu lassen. So habe ich mich auf den Weg gemacht um den Trilha de Costa da Lagoazu bew\u00e4ltigen. Ein dreist\u00fcndiger Wanderweg um den See, der sich im Inneren der Insel befindet. Er endet in einer Gemeinde, die nur \u00fcber diesen Weg oder per Boot zu erreichen ist. Long story short: diese Gemeinde habe ich nicht erreicht. Nach ungef\u00e4hr 3\/4 des Weges war ich von Kopf bis Fu\u00df \u00fcberall nass und wusste nicht so genau ob ich lachen oder weinen sollten als ich durch braunes Wasser watete anstatt auf den Wanderwegen zu laufen. Wegen meiner nassen Brillen konnte ich nicht mehr gucken, was auch nicht so schlimm war, weil der ganze See von grauen Regenwolken verhangen war. Ich hatte den Regen ganz klar untersch\u00e4tzt und entschied mich so von einer fr\u00fcheren Boothaltestelle zur\u00fcck zu fahren.<\/p>\n<p>Den Rest des Tages habe ich dann wieder in der H\u00e4ngematte mit Lesen, Podcast h\u00f6ren und Skypen verbracht.<\/p>\n<p>So hatte ich am n\u00e4chsten Morgen wieder genug Energie um abermals zum Wandern aufzubrechen. Allerdings hatte ich nicht genug Zeit und auch wenig Lust nochmal denselben Weg zu versuchen. Da die Sonne sch\u00f6n vom Himmel schien entschied ich mich f\u00fcr einen Wanderweg, der von einem Strand zum Anderen f\u00fchrt. Wie als wollte die Insel f\u00fcr das gestrige Desaster wettmachen wurde ich belohnt mit tollen Ausblicken entlang der K\u00fcste. Unten und oben das blaue Wasser bzw. der blaue Himmel und dazwischen gr\u00fcne Palmen und weiteres Gew\u00e4chs. Ungef\u00e4hr eine Stunde bin ich erst den H\u00fcgel hoch. Oben angekommen kam der n\u00e4chste Strand in Sicht und den Rest des Weges bin ich immer mit dem Strand im Blick weiter gelaufen. So war meine Freude gro\u00df, als ich mich endlich ins kalte Wasser st\u00fcrzen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490181.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-50 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490181-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490181-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490181-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490181.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490181-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-49 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2018\/11\/P1490175-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/p>\n<p>Leider musste ich schon viel zu fr\u00fch diesen Ort verlassen um meine Mitfahrgelegenheit f\u00fcr den Abend nicht zu verpassen. Das bedeutet aber nur, dass ich unbedingt wieder kommen werde!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die beiden\u00a0letzten\u00a0Wochenenden habe ich am Strand verbracht. Heute will ich euch von meinem letzten Wochenende erz\u00e4hlen. 2.-4. November: Florianopolis, Brasilien Am Freitagmorgn bin ich mit blabla Car aufgebrochen. 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