{"id":167,"date":"2019-07-19T14:01:42","date_gmt":"2019-07-19T12:01:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/?p=167"},"modified":"2019-07-19T14:19:51","modified_gmt":"2019-07-19T12:19:51","slug":"dreimal-duerft-ihr-raten-in-welcher-stadt-ich-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/2019\/07\/19\/dreimal-duerft-ihr-raten-in-welcher-stadt-ich-war\/","title":{"rendered":"Dreimal d\u00fcrft ihr raten in welcher Stadt ich war"},"content":{"rendered":"<p>Seit geraumer Zeit frage ich mich wie ich diesen Blogpost so schnell wie m\u00f6glich schreiben kann ohne, dass er dabei an Unterhaltung verliert.\u00a0Die Wahrheit ist: ich bin noch zu keiner L\u00f6sung gekommen, aber vielleicht entsteht das ja noch.<\/p>\n<p>Die erste Frage ist ja: ab wann fange ich an zu erz\u00e4hlen?<\/p>\n<p>Wenn ich nach meiner Ankunft am Hostel anfange, dann w\u00fcrde ich zuerst schreiben was mein Zwiespalt beim Alleine-Reisen ist. Ich kann einfach machen was ich will, nur wei\u00df ich manchmal nicht was ich will. Dann fange ich an das zu machen was ich glaube was ich will nur um dann sp\u00e4ter rauszufinden das es nicht das war, was ich wollte.<br \/>\nAnders an diesem Morgen: ich komme im Hostel an, lasse mein Gep\u00e4ck da, dusche, ziehe mich um und ziehe mir beim n\u00e4chsten Fahrradst\u00e4nder ein Rad raus.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem\">In der Morgensonne fahre ich l\u00e4chelnd den Fahrradweg an der K\u00fcstenlinie entlang und wei\u00df, das ist wirklich genau das was ich wollte. Fahre durch h\u00e4ssliche Tunnel und zweifle schon, dass der Fahrradweg wirklich hier weitergeht nur um auf der anderen Seite wieder rauszukommen und Blick auf eine kleine Bucht mit \u00a0vielen Segelschiffen zu haben. Diese Stadt ist voller \u00dcberraschungen, denke ich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490938.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-170\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490938-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490938-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490938-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490938.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490938-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490940.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-171\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490940-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490940-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490940.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem ich am Stra\u00dfenrand und damit auch direkt am Strand eine Coco gelado getrunken habe fahre ich bis zum Ende des Radweges. Ich habe es einfach nicht geschafft vorher abzubiegen um ein festes Ziel anzusteuern. Was, wie ich im Nachhinein merke, gar nicht so schlimm war. Denn ich stehe mehr oder weniger pl\u00f6tzlich vor dem &#8222;Museu do Amanh\u00e3&#8220;, das sich mit den folgenden Fragen besch\u00e4ftigt:<\/p>\n<p><em>De onde viemos? Quem somos? Onde estamos? Para onde vamos? Como queremos ir?<\/em><br \/>\n<em>Woher kommen wir? Wer sind wir? Wo sind wir? Wohin gehen wir? Wie wollen wir gehen?\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Nur kurz: ich habe das ganz alleine \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>Am Morgen hatte ich die Zusage f\u00fcr meine dualen Ausbildungsplatz bekommen, sodass ich dachte, da kann ich mich direkt weiter mit meiner Zukunft im zugeh\u00f6rigen Museum besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490942.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-173\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490942-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490942-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490942.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490951.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-172 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490951-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490951-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490951-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490951.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490951-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Leider hat das Museum nicht alle Fragen, die ich bez\u00fcglich meiner Zukunft habe gekl\u00e4rt. Schade!<\/p>\n<p>Weil ich danach nicht genau wusste was ich will habe ich mich nach rechts gedreht und bin einen Weg reingegangen, der interessant aussah. War er auch. Auf der rechten Seite standen die alten Hafengeb\u00e4ude, auf der anderen Seite waren Geb\u00e4ude mit riesigen Graffiti-bespr\u00fchten Fl\u00e4chen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490952.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-174\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490952-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490952-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490952.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490963.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-177\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490963-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490963-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490963.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490958.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-176 aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490958-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490958-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490958.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Viele meiner Ansichten haben sich w\u00e4hrend meiner Zeit hier ver\u00e4ndert. Eine davon betrifft Graffitis. Ich habe nie verstanden warum manche Leute Graffitis als Kunst bezeichnen. Was genau meine Beweggr\u00fcnde waren das zu denken wei\u00df ich gar nicht mehr so genau. Denn heute wei\u00df ich: das sind gar keine Graffitis sondern Murals. Und die k\u00f6nnen sehr wohl Kunst sein-warum denn nicht?<\/p>\n<p>Direkt gegen\u00fcber vom Museu do Amanh\u00e3, von dem ich mich bei meinem Spaziergang nicht wirklich entfernt hatte liegt das Museu de Arte. Der Eintritt war an dem Tag frei, deshalb bin ich reingegangen.<\/p>\n<p>Bei meinen Museumsbesuchen in letzter Zeit habe ich mich immer gefragt warum ich eigentlich ins Museum gehe. Was ich am Reisen so sch\u00e4tze ist die st\u00e4ndige Konfrontation mit dem Neuen. Und so manches Neue, das ich treffe oder finde, entdecke ich f\u00fcr mich und nehme dann mit. , So ist das meiner Meinung nach auch im Museum. Man kommt mit fremden Ideen und Ansichten aus fremden Kulturen und Zeiten in Ber\u00fchrung. Es ist quasi wie (Zeit)reisen, nur einfacher.<\/p>\n<p>In diesem Fall war das Museum besonders interessant, weil es viel um den Ursprung der Diversit\u00e4t ging, die es in dieser Stadt gibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490964.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-179\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490964-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490964-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490964.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490965.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-180\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490965-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490965-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490965.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Passend zum Sonnenuntergang bin ich oben auf dem Dach des Museums angekommen und habe mich gefragt wie die Zeit so schnell vergehen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490978.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-181\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490978-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490978-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490978-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490978.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490978-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490979.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-182\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490979-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490979-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1490979.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich wollte den Namen der Stadt wirklich bis zum Ende des Eintrags nicht benutzen, merke jetzt aber, dass das keinen Sinn mehr ergeben wird. Ihr werdet sehen warum.<\/p>\n<p>Es war w\u00e4hrend der gesamten vier Tage fast immer sonnig mit klarem blauem Himmel. Nur am Freitag morgen nicht. Normalerweise w\u00e4re es mir ja egal, aber ich wollte so hoch hinaus, das die Wolken zu einem Problem werden konnten.<\/p>\n<p>Noch bevor das Fr\u00fchst\u00fcck im Hostel begonnen hat bin ich mit dem Bus losgefahren. P\u00fcnktlich um kurz vor acht stand ich am Ticketschalter. Und um kurz nach acht war ich oben. Ich stand vor ihm &#8222;Christo Redentor&#8220; auf dem Corcovado.<br \/>\nDen Auslick habe ich schon oft auf Postkarten gesehen, allerdings mit blauem Himmel. Und Fotos vom Christo gibt es nun auch wirklich zur Gen\u00fcge im Internet. Seine Arme, die sich vor dem blauen Himmel ausbreiten. Aber dann wirklich oben zu stehen war etwas anderes. Auch, weil der Himmel nicht blau sondern grau war.<br \/>\nIch habe zwei Stunden oben verbracht. Zum Einen, weil ich dachte vielleicht kommt die Sonne ja noch. Zum Anderen, weil ich mich nicht von dem Ort l\u00f6sen konnte.<\/p>\n<p>Aber alle 15 Minuten ist eine neue Bahn angekommen und mit jeder neuen Bahn auch neue Menschen, die alle Fotos mit derselben Komposition gemacht haben. Wenn jemand einen neuen Platz gefunden hatte wo man sich hinstellen konnte oder eine besonders coole Art und Weise die Arme auszubreiten wurde das direkt von allen nachgemacht. Irgendwann habe ich mich dann nicht mehr getraut mich zu bewegen, weil ich st\u00e4ndig in irgendein Bild reingeplatzt w\u00e4re und habe deshalb beschlossen, dass es jetzt genug sei.<\/p>\n<p>Zum stillen Abschied bin ich noch in die Kapelle unter dem Christo gegangen und habe dann erst durch die Treppen, dann mit der Bahn den H\u00fcgel wieder verlassen. Von unten hat mir der Christo ehrlich gesagt auch besser gefallen. Wenn man vor ihm steht ist es eben einfach nur eine Statue. Seine Magie entwickelt er erst, weil man ihn von fast \u00fcberall in der Stadt sehen kann und es tats\u00e4chlich so wirkt als passe er auf sie auf.<\/p>\n<p>Weil ich das im Hostel verpasst hatte war es jetzt deutlich Zeit f\u00fcr Fr\u00fchst\u00fcck. Mit dem Bus (Fahrradst\u00e4nder war leider leer und kein Fahrrad bedeutet man kann kein Fahrrad fahren) bin ich Richtung Botafogo gefahren, da sollte es eine besonders gute B\u00e4ckerei geben.<br \/>\nDie Qualit\u00e4t lie\u00df sich dann auch daran erkennen, dass es vor der T\u00fcr schon eine Schlange gab. Aber lasst mich euch vom zweiten Vorteil berichten, den das Alleine-Reisen hat. In Restaurants, Caf\u00e9s und Bars bekommt man fast immer sofort einen Platz.<\/p>\n<p>Also konnte ich an der Schlange vorbei und mich in die Ecke setzen. Von dort habe ich das gesch\u00e4ftige Treiben beobachtet und mir \u00fcberlegt was als n\u00e4chstes ansteht. Der folgende Nachmittag war ein klarer Fall von &#8222;Ich wei\u00df nicht genau was ich machen will, aber das was ich gerade mache ist es auf jeden Fall nicht.&#8220; Im R\u00fcckblick war es dann doch irgendwie das was ich machen wollte.<\/p>\n<p>Zuerst bin ich mit dem Fahrrad Richtung Wasser gefahren, weil ich das dringende Bed\u00fcrfnis nach Meer hatte. Dort habe ich mich einfach an den Hafen gesetzt und die Schiffe angeguckt. Ich habe es schon mal auf diesem Blog erw\u00e4hnt: ich liebe H\u00e4fen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500032.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-184\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500032-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500032-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500032-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500032.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500032-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500033.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-185\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500033-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500033-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500033-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500033.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500033-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500037.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-186\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500037-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500037-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500037-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500037.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500037-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0Ach ja, und Cookies habe ich auch gegessen.<\/p>\n<p>Irgendwann habe ich mich dann, wenn auch ungern, von diesem Blick gel\u00f6st. Irgendwas musste an dem Tag ja noch passieren. Der Fahrradst\u00e4nder war diesmal nicht leer und so bin ich zum Treffpunkt der Free-Walking-Tour gefahren. Gut um alle wichtigen Orte im Zentrum der Stadt einmal gesehen zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500045.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-187\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500045-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500045-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500045.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500046.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-188\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500046-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500046-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500046-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500046.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500046-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500055.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-190\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500055-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500055-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500055-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500055.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500055-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500047.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-189\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500047-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500047-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500047.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Morgen bin ich dann etwas ruhiger angegangen und hatte endlich auch mal Zeit um das kostenlose Fr\u00fchst\u00fcck im Hostel wahrzunehmen. So viel Zeit dann aber auch nicht, weil ich f\u00fcr den Morgen eine Fahrradtour gebucht habe. Sowieso meine St\u00e4dtetrip-Tipp Nummer eins: immer eine Fahrradtour buchen. Der Guide war wirklich super-er konnte viel und verst\u00e4ndlich \u00fcber die Geschichte der Stadt und aktuelle brasilianische Politik informieren und hatte auf seinen Beinen ein Tattoo auf dem &#8222;Keep Biking&#8220; stand. Zusammen mit drei Amerikanern und einem Mann aus El Salvador sind wir wieder den Fahrradweg entlang der K\u00fcste gefahren. Diesmal nur mit kleinen Stopps, die mit Informationen unseres Guides oder Kokosnuss trinken gef\u00fcllt wurden.\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3858.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-191 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3858-300x590.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"590\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3858-300x590.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3858.jpg 521w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500066.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-192 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500066-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500066-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500066-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500066.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500066-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500070.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-193\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500070-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500070-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500070.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500077.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-194 alignnone\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500077-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500077-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500077-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500077.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500077-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>&#8222;Rio de\u00a0Janeiro, where the exchange between urban and nature is intense.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>An dieser Stelle bringe ich mal dieses kleine Zitat an und l\u00f6se das R\u00e4tsel auf, das mittlerweile eigentlich alle schon gel\u00f6st haben sollten. Rio hat mich vor allem so beeindruckt (Paris muss sich jetzt leider auf der Liste meiner Lieblingsst\u00e4dte weiter hinten anstellen), weil es eine Gro\u00dfstadt ist, aber die Natur beziehungsweise das Gr\u00fcn nie weit ist. Es gibt sowohl das offene Meer, als auch einen gro\u00dfe Lagune um die sich die Stadt schmiegt. Es gibt viele Parks, den botanischen Garten oder den Tijuca Nationalpark, der sich im Stadtgebiet befindet.<\/p>\n<p>Nach vier Stunden Fahrrad fahren in der Sonne waren wir alle relativ hungrig und sind so zum Mittagessen in ein Kilorestaurant gegangen. Habe ich davon schonmal erz\u00e4hlt? Dort gibt es ein gro\u00dfes B\u00fcffet, bei dem man sich seinen Teller voll machen kann. Der wird dann am Ende abgewogen und man bezahlt je nach Gewicht. Meist gibt es auch einen Festpreis, wenn man All-you-can-eat machen will.<\/p>\n<p>Nachdem der Morgen so sch\u00f6n war-ich liebe einfach Fahrrad fahren und die Freude wurde dadurch gesteigert, dass ich noch super viel \u00fcber Brasilien, Rio und die Geschichte lernen konnte und mitgenommen habe-waren meine Erwartungen f\u00fcr den Abend hoch.<\/p>\n<p>In Rio gibt es wohl zwei Sachen, die man machen muss: Christo Redentor und den P\u00e3o de A\u00e7ucar besuchen. P\u00e3o de A\u00e7ucar ist in Deutschland als Zuckerhut bekannt. Die eigentliche \u00dcbersetzung w\u00e4re aber Zuckerbrot. Ist das nicht viel sch\u00f6ner?<\/p>\n<p>Wegen des Mittagessen mit den Amerikanern und, weil auf dem Weg Stau war (ich h\u00e4tte das Fahrrad nehmen sollen) war ich ein bisschen sp\u00e4t dran. Das hat aber, wie ich nachher gemerkt habe, absolut keinen Unterschied gemacht. Als ich also versp\u00e4tet ankam gab es zwei Schlangen. \u00a0Ich habe mich erstmal in die L\u00e4ngere gestellt, weil man zuerst auf das Ende dieser st\u00f6\u00dft. Meine Hoffnung auf den Sonnenuntergang sank. Relativ schnell habe ich aber herausgefunden, dass ich mich in die K\u00fcrzere stellen darf, weil ich mein Ticket schon online gekauft habe. Spitze, habe ich gedacht! Die Hoffnung auf den sch\u00f6nsten Sonnenuntergang meines Lebens stieg.<br \/>\nAber irgendwie dauerte das Ganze ziemlich lange.<\/p>\n<p>Die Hoffnung auf den Sonnenuntergang hatte ich nach 1,5 dann abgeschrieben. Daf\u00fcr hatte ich mich mit der Gruppe von \u00e4lteren Uruguayern angefreundet, die hinter mir gewartet haben. W\u00e4hrend die Sonne ohne uns untergegangen ist haben wir uns durch einen Mix von Spanisch, Portugiesisch und English versucht zu verst\u00e4ndigen.<br \/>\nNach 2,5 h waren wir dann endlich oben. Der Himmel schwarz, die Stadt erleuchtet, nicht von der roten Sonne, sondern durch die Stra\u00dfenlichter. Ein bisschen schade war es schon, aber ge\u00e4rgert habe ich mich nicht wirklich. Jetzt habe ich 5 neue facebook Freunde aus Uruguay.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3847.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-196\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3847-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3847-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3847.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3847-624x832.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr den letzten Tag hatte ich mir vorgenommen alle Dinge zu machen, die ich unter &#8222;Was ich unbedingt sehen will&#8220; in meinem kleinen Heft aufgeschrieben hatte, aber noch nicht geschafft hatte. Also habe ich (schon wieder!) im Hostel fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen und habe mir dann ein Fahrrad geholt um erstmal am Praia de Ipanema entlang zu fahren. In meinen Erinnerungen sieht es aus wie ein Traum. Die Morgensonne scheint mir ins Gesicht, links liegt der Strand, dahinter der Atlantik. Auf dem B\u00fcrgersteig davor kommen mir viele leichtgekleidete Leute entgegen. Auf der rechten Seite wird gejubelt und die L\u00e4ufer der Marathons in Rio, der an diesem Sonntag stattgefunden hat, werden angefeuert. Erst am Ende des Strandes kann ich mich dazu durchringen mich von dem sommerlichen Treiben loszueisen. Ich biege nach rechts ab und muss erstmal ein St\u00fcck zur\u00fcck fahren bevor ich auf den Radweg komme zu dem ich eigentlich wollte. Er f\u00fchrt um die Lagoa Rodrigo de Freitas, einer Lagune um die sich die Stadt schmiegt.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Weile biege ich nach links ab und sto\u00dfe kurz darauf auf den Jardim Botanic, den Botanische Garten der Stadt. Am Eingang kaufe ich, zusammen mit vielen Familien, die wohl einen Sonntagsausflug machen, eine Eintrittskarte (dank UNESCO-Logo nur halber Preis). Am Drehkreuz bekomme ich eine Karte, die ich aber gleich in meinen Rucksack stecke und beschlie\u00dfe einfach loszulaufen.<br \/>\nMein Weg f\u00fchrt mich vorbei an Pavillons, an denen schon der portugiesische K\u00f6nig zu Mittag gegessen hat, an Gew\u00e4chsh\u00e4usern und immer wieder hat man durch das Gr\u00fcn Ausblick auf die Christusstatue. Hier w\u00fcrde ich auch zahlreiche Sonntag verbringen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500126.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-198\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500126-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500126-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500126.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500130.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-199\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500130-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500130-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500130-768x432.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500130.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500130-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500124.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-200\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500124-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500124-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500124.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500137.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-201\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500137-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500137-300x533.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/P1500137.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um die Mittagszeit gucke ich das erste Mal auf die Karte und suche mir den Weg zum Ausgang.<br \/>\nWie ich auf dieses Event gesto\u00dfen bin wei\u00df ich gar nicht mehr, aber genau an diesem Sonntag ist auf einem kleinen Platz neben dem Botanischen Garten ein Markt von &#8222;Junta Local&#8220;.<\/p>\n<p><em><span class=\"block\">Uma comunidade pela comida local e justa, <\/span><span class=\"block\">ajuntando quem come e quem faz.<br \/>\n<\/span>Eine Gemeinschaft f\u00fcr regionales und faires Essen, ein Zusammenbringen derer die Essen und derer die produzieren.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Auch alleine \u00fcbersetzt-hier spricht der pure Stolz.<\/p>\n<p>Klingt genau nach einem Ort, den ich lieben w\u00fcrde, habe ich gedacht als ich darauf gesto\u00dfen bin und es fett in mein Buch eingetragen.<br \/>\nAuf dem Platz stehen verschiedene Essens-St\u00e4nde, jemand spielt Bossa Nova und Samba (ich empfehle: Canto Chorado-Os Originais do Samba) von Schallplatten. Mein Herz blutet bei dem Anblick des frisch gebackenen Brots und der handgesch\u00f6pften K\u00e4se, die ich nicht kaufen kann, weil es am Abend schon wieder nach Hause geht.<br \/>\nIch entscheide mich f\u00fcr einen Burger aus Lammfleisch, mit einer Scheibe K\u00e4se und Pesto aus Minze und Basilikum und setze mich auf eine Wiese.<\/p>\n<p>Als ich nicht mehr essen kann stehe ich auf und schaue wo das n\u00e4chste Fahrrad zu finden ist. Damit will ich den Rest der Lagune umrunden schaffe es aber nicht besonders weit. Auf einem Steg mache ich halt um den frischen Wind zu genie\u00dfen, der \u00fcber den See f\u00e4hrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3862-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-202\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3862-1-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3862-1-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3862-1.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tudobem\/files\/2019\/07\/IMG_3862-1-624x832.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieser Tag war ein Tag des Los-Eisens und der M\u00e4rkte. Auch hier muss ich mich regelrecht \u00fcberreden jetzt aufzustehen um es noch rechtzeitig auf den Markt zu schaffen, der in der Ecke zwischen Ipanema und Copacabana stattfindet. Es ist einer dieser M\u00e4rkte, der noch gerade so die Balance zwischen touristisch und nett-authentisch schafft. Als Erinnerung kaufe ich mir ein blau-lila-gr\u00fcnes Hemd.<\/p>\n<p>Relativ spontan habe ich mich dazu entschieden noch den Sonnenuntergang auf dem Arpoador (gro\u00dfer Felsen zwischen Copacabana und Ipanema) zu schauen. Auch um den Fail vom vorangegangenen Tag wieder zu beheben. Es sollte das Highlight meiner Rio-Reise werden. Die Steine, auf denen ich sa\u00df waren noch warm. Mit einem Bier in der Hand habe ich die Surfer im r\u00f6tlich gef\u00e4rbten Wasser vor mir und die untergehende Sonne am Himmel \u00fcber mir beobachtet und bin erst aufgestanden als es wirklich zu Ende war. Fotos gibts nicht.<\/p>\n<p>Clara<\/p>\n<p>Ich hoffe der Unterhaltungswert des Beitrages ist akzeptabel, lange hat das Schreiben n\u00e4mlich auf jeden Fall gedauert. Ich wusste einfach nicht was ich weglassen sollte. Nur bei der Kommasetzung habe ich mir noch weniger M\u00fche gegeben als sonst-aber das kann ich sowieso nicht, wie meine Mutter sagt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit geraumer Zeit frage ich mich wie ich diesen Blogpost so schnell wie m\u00f6glich schreiben kann ohne, dass er dabei an Unterhaltung verliert.\u00a0Die Wahrheit ist: ich bin noch zu keiner L\u00f6sung gekommen, aber vielleicht entsteht das ja noch. Die erste Frage ist ja: ab wann fange ich an zu erz\u00e4hlen? 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