{"id":463,"date":"2010-03-20T17:51:00","date_gmt":"2010-03-20T20:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/?p=463"},"modified":"2010-03-20T17:56:44","modified_gmt":"2010-03-20T20:56:44","slug":"100-days-of-summer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/2010\/03\/20\/100-days-of-summer\/","title":{"rendered":"100 Days of Summer"},"content":{"rendered":"<p>warens dann doch nicht ganz. 30 Tage (fast) ununterbrochener Sonnenschein, begleitet von den sch\u00f6nsten, tollsten und besten Praktikanten der Welt, die zus\u00e4tzlich noch Sonne in unsere vorher so tristen Leben brachten, waren durchaus eine willkommene Abwechslung, denn heute ist ganz klar wieder einer dieser Tage, von denen es in Bariloche zuviele gibt. P\u00fcnktlich zum Fr\u00fchlingsanfang teilt der Herbst allen mit, dass er hier bald die Herrschaft \u00fcbernehmen wird. Es ist grau, regnet und regnet und ja, regnen tuts auch.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, ich hab wieder was zu erz\u00e4hlen, und zwar eigentlich viel zu viel. Deshalb lasse ich f\u00fcr den ersten Teil der Geschichte gro\u00dfz\u00fcgig unsere Praktikanten zu Wort kommen. Deshalb zitiere ich jetzt hier aus ihrem sehr empfehlenswerten <a href=\"http:\/\/blogs.myspace.com\/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=342017943&amp;blogId=531273863\">Chaosblog<\/a> mit selbstverst\u00e4ndlich vorausgesetzter Genehmigung die Geschichte von Schwarzpfote und Bert:<\/p>\n<blockquote><p>Wir waren um halb zwei mit Timon verabredet um eine  kleine Wanderung zu einen Fluss mit Wasserfall zu unternehmen und je  nach Wetterlage darin zu schwimmen. Da uns bis dahin noch ein bisschen  Zeit zur Verf\u00fcgung stand, beschlossen wir wieder einmal unsere Wohnung  zu s\u00e4ubern und diese auf Hochglanz zu bringen&#8230;Ab Punkt halb 2 warteten wir also auf Timon an  der verabredeten Bushaltestelle, doch Timon kam, so wie sich das f\u00fcr  einen echten Argentinier geh\u00f6rt, um 2. Da aber eh kein Busfahrplan  existiert und man einfach an der Bushaltestelle wartet bis bzw. ob  \u00fcberhaupt ein Bus kommt war dies auch ziemlich egal. Um viertel 3 kam  dann schlie\u00dflich ein Bus mit der Nummer 20 der zumindest laut Anzeige in  die richtige Richtung fahren sollte, wobei man sich darauf nicht  unbedingt verlassen kann. Timon versuchte w\u00e4hrend der Busfahrt,  dem Fahrer zu erkl\u00e4ren wo er uns rauslassen sollte, doch der war gerade  mit telefonieren und rauchen besch\u00e4ftigt und scherte sich somit nicht  viel um den Deutschen hinter ihm. Da Timon auch nur vom H\u00f6rensagen  wusste wo wir ungef\u00e4hr hinmussten, bet\u00e4tigte er irgendwann auf Verdacht  den roten Bus-Stop-Knopf, was in deutschen Bussen soviel bedeutet wie,  dass der Bus an der n\u00e4chsten Bushaltestelle anh\u00e4lt. In argentinischen  Bussen wiederum wird das Stop eher w\u00f6rtlich interpretiert, was ein  sofortiges stoppen der Fahrt als Konsequenz hat. Bushaltestellen als  solche sind ja generell v\u00f6llig \u00fcberbewertet. Also lie\u00dfen wir uns nichts  anmerken und taten so, als ob wir tats\u00e4chlich an dieser Stelle, an der  sich weit und breit kein Haus oder sonstige als Ziel unserer Reise  auszumachende Sehensw\u00fcrdigkeiten befanden, aussteigen wollten und  machten uns in<\/p>\n<div id=\"attachment_464\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0853.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-464\" class=\"size-medium wp-image-464 \" title=\"IMG_0853\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0853-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0853-224x300.jpg 224w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0853-767x1024.jpg 767w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0853.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-464\" class=\"wp-caption-text\">Auf der Suche nach dem richtigen Weg.<\/p><\/div>\n<p>Busrichtung auf den Weg in der Hoffnung irgendwann in der  n\u00e4chsten Stunde auf einem Feldweg zu treffen, der dann nach 2  Kilometern tats\u00e4chlich auch am Horizont erschien. Wir glauben es ist an  dieser Stelle \u00fcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass wir uns diesen Weg h\u00e4tten  ersparen k\u00f6nnen, da der Bus genau diese Strecke gefahren ist. Doch wie  das so oft im Leben ist, hatte der vermeintliche Nachteil, dann doch  einen sehr positiven Nebeneffekt. Und nein, dieser lag nicht darin, dass  es Marc im Kampf gegen die \u00fcberfl\u00fcssigen Kilos nur gut getan hat ein  paar Schritte mehr zu tun als n\u00f6tig, sondern darin, dass wir unseren  treuen Weggef\u00e4hrten des heutigen Tags kennen lernten: Schwarzpfote. Wir  liefen also entlang der endlosen Stra\u00dfe, als pl\u00f6tzlich ein schwarzer  Hund neben uns erschien und der, da es ihm gerade wohl etwas langweilig  war, sich entschied uns zu folgen, was an sich nichts besonderes in  Bariloche ist, da Bariloche mehr Hunde als Einwohner hat und man st\u00e4ndig  und \u00fcberall von Hunden umgeben ist. Meistens ist auch nicht klar ob die  Hunde einen Besitzer haben oder nicht, aber das k\u00fcmmert hier eigentlich  niemanden. Jedenfalls wanderten wir an die 5 Kilometer auf einer der  vielen Schotterstra\u00dfen entlang immer auf der Suchte nach dem Fluss.  Schwarzpfote, den Marc in einem Anfall seines grenzenlosen  Einfallsreichtums so getauft hatte, folgte uns den kompletten Weg  beziehungsweise kundschaftete den Weg f\u00fcr uns aus. Wie kreativ dieser  Einfall den Hund Schwarzpfote zu nennen tats\u00e4chlich war, stellt man erst  bei genauerer Betrachtung von Schwarzpfote fest. Es handelte sich  n\u00e4mlich um einen\u00a0 komplett schwarzen Hund. Nachdem  wir einen Pick Up-Fahrer nach dem Weg gefragt hatten und dieser uns  anbot mitzufahren da der Fluss genau in seiner Richtung lag, stiegen wir  nat\u00fcrlich ohne zu z\u00f6gern auf die Ladefl\u00e4che. Wen wir dabei allerdings  nicht bedachten war Schwarzpfote. Dieser war nat\u00fcrlich v\u00f6llig entsetzt  von unserem Vorhaben und rannte dem Auto deshalb so schnell er konnte  hinterher. Da wir mit dem Auto jedoch fast 2 Kilometer zur\u00fccklegten  verloren wir den s\u00fc\u00dfen Kerl leider irgendwann aus den Augen. Es sollte  vielleicht noch erw\u00e4hnt werden, dass es sich bei Schwarzpfote um einen  sehr sonderbaren Zeitgenossen handelte, er konnte weder bellen, fiepen,  knurren oder \u00fcberhaupt irgendeinen Laut von sich geben, wir hatten auch  nicht wirklich das Gef\u00fchl als ob er auf irgendein rufen oder pfeifen  unsererseits reagiert. Von daher lautete die Diagnose der Hundexperten  Buchstor und von Kirchbach eindeutig: Schwarzpfote war taub-stumm,  anders<\/p>\n<div id=\"attachment_469\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0852.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-469\" class=\"size-medium wp-image-469\" title=\"IMG_0852\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0852-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0852-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0852.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-469\" class=\"wp-caption-text\">Wildlebendes Schulmaskottchen: muticia<\/p><\/div>\n<p>konnten wir uns das merkw\u00fcrdige Verhalten des sonst so  liebensw\u00fcrdigen Begleiter nicht erkl\u00e4ren. Am Fluss angekommen, begannen  wir uns immer trauriger und schlechter zu f\u00fchlen, da wir unseren treuen  Freund einfach so zur\u00fcckgelassen hatten. Als sich gerade ein paar Tr\u00e4nen  in unseren Augen sammelten, tauchte am Horizont pl\u00f6tzlich ein schwarzer  Punkt auf und um die letzte Kurve kam ein schwarzes Etwas gerannt und  wedelte mit dem Schwanz, Schwarzpfote das alte K\u00e4mpferherz hatte nicht  aufgegeben und war zur\u00fcck! Wir fielen uns in die Arme bzw. Beine und  lie\u00dfen erst nach geraumer Zeit wieder von uns. An dieser Stelle sollte  man vielleicht noch erw\u00e4hnen, dass wir Schwarzpfote nie die Aussicht auf  etwas zu essen oder \u00e4hnlichem gestellt haben, wir r\u00e4tseln bis heute was  der Ausl\u00f6ser daf\u00fcr war, derartige Strapazen auf sich zu nehmen nur um  in unserer N\u00e4he zu sein. Andererseits mussten wir uns auch eingestehen,  dass es schon verdammt cool ist sich in unserer Gesellschaft zu befinden  und mit uns gesehen zu werden, so dass wir dann doch wieder ein wenig  Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese bizarre Situation aufbringen konnten.<\/p><\/blockquote>\n<blockquote>\n<div id=\"attachment_467\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0857.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-467\" class=\"size-medium wp-image-467\" title=\"IMG_0857\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0857-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0857-300x168.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0857.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-467\" class=\"wp-caption-text\">Flussbett mit Hund<\/p><\/div>\n<p>Nachdem die Freude \u00fcber das  unverhoffte Wiedersehen abgeklungen war und Schwarzpfote seinen Durst im  Fluss gestillt hatte machten wir uns auf die Suche nach einer Stelle im  Fluss, die zum baden geeignet war. Es muss dazu gesagt werden, dass die  Sonne an diesem Tag hinter dicken Wolken verborgen blieb und es auch  sonst nicht gerade hei\u00df war. Als wir schlie\u00dflich eine gute Stelle zum  Jumpen gefunden hatten, hatte uns aufgrund des Fingertests die Lust  verlassen. Im Vergleich zu diesem Fluss f\u00fchlt man sich im Nahuel Huapi  wie in den hei\u00dfen Quellen von Hveravellir. Als wir schon frustriert den  Heimweg antreten wollten, \u00fcberlegten Marc und Timon es sich nochmals  anders und fassten den selbstm\u00f6rderischen Entschluss doch zu springen,  lediglich der zu sehr von der Vernunft getriebene Niklas lehnte dankend  ab und bot sich als Fotograf an. Da die beiden augrund ihres stark  erh\u00f6hten K\u00f6rperfettwertes (eine andere Erkl\u00e4rung daf\u00fcr kann es nicht  geben) den Sprung ins k\u00fchle Nass dann doch recht unbeschadet \u00fcberstanden  hatten, machten wir uns auf den Heimweg, waren wir doch abends zum  Fu\u00dfballspielen mit Alexis und seinen Kumpels verabredet. Also packten  wir unsere Sachen zusammen und marschierten los. Kaum zu glauben aber  wahr, den R\u00fcckweg traten wir zu f\u00fcnft an, Schwarzpfote hatte am Fluss  einen zweiten scheinbar herrenlosen Hund aufgetrieben der sich unserer  Pilgergruppe anschloss. Beim Versuch Marcs Namenwahl f\u00fcr unseren neuen  Gef\u00e4hrten zu toppen scheiterte Timon leider kl\u00e4glich, trotz allem setzte  sich mangels besserer Vorschl\u00e4ge schlie\u00dflich der Name \u201eBert\u201c durch.  Bert war im Vergleich zu Schwarzpfote jedoch eine Nervens\u00e4ge der  \u00fcbelsten Sorte, da er st\u00e4ndig durch Bellen oder dumm im Weg rumstehen  unseren Unmut auf sich zog. Auch die Attacken auf Schwarzpfote trugen  nicht unbedingt dazu bei, dass wir den zu allem \u00fcbel noch recht  unattraktiven Hund nicht wirklich in unser Herz schlossen. Trotz allem  begleitete uns Bert den kompletten Weg zur\u00fcck zur Bushaltestelle. Hier  war jedoch allen klar das eine Trennung stattfinden musste. Schwarzpfote  kuschelte sich noch einmal mit aller Liebe an uns und sagte so auf  Wiedersehen. Am liebsten h\u00e4tten wir Schwarzpfote nat\u00fcrlich mitgenommen,  doch wir wussten nicht genau \u00fcber die Bestimmung im Flugzeug bescheid  und Herr Buchstor Senior h\u00e4tte Marc wohl einen Kopf k\u00fcrzer gemacht, wenn  er mit einem Hund als Mitbringsel zu Hause erschienen w\u00e4re. So kam es  wie es kommen musste, wir betraten den Bus und trauten uns kaum aus dem  Fenster zu sehen, ahnten wir doch was uns f\u00fcr ein Anblick erwarten  sollte: Schwarzpfote rannte, so weit ihn seine F\u00fc\u00dfe tragen konnten, dem  Bus hinterher. Wir waren zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt&#8230; Schwarzpfote,  you stay in our heart, we love you!<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center\">\n<div id=\"attachment_468\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0861.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-468\" class=\"size-medium wp-image-468 \" title=\"IMG_0861\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0861-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0861-300x168.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0861.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-468\" class=\"wp-caption-text\">Praktikanten und Rudel<\/p><\/div>\n<p>Aber das ist nat\u00fcrlich nicht alles.<\/p>\n<p>Berichtenswert ist ansonsten auch noch unsere gro\u00dfe Zufriedenheit mit unserer Arbeit und Einsatzstelle, denn im Moment gibt es kaum etwas, \u00fcber das wir uns beschweren k\u00f6nnten &#8211; von selbst verursachten Luxusproblemen (die tiefgek\u00fchlte Pizza passt nicht in meinen Ofen) und der immer noch offenen Studien- bzw. Berufswahl. Wir bleiben auch ganz gesch\u00e4ftig indem wir zum Beispiel am Donnerstag die zweiten Klassen auf Wandertag begleitet haben. Mit dem Bus ging es raus in die Wildnis und dann wurde ein Spaziergang von etwa einem Kilometer eingelegt. Dass dies f\u00fcr Zweitkl\u00e4ssler eine abstrakt weite Entfernung ist, d\u00fcrfte jedem klar sein. Jeder der Begleitpersonen kriegte nun seinen pers\u00f6nlichen Sack Fl\u00f6he zugewiesen und so hatte ich f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Stunden darauf zu achten, dass sich die zw\u00f6lf Sch\u00fcler der orangen Gruppe nicht an Disteln, Steinen, liegengelassenem Abfall, sich selbst und Ameisen oder anderen gef\u00e4hrlichen Tieren verletzten. Was sich leichter anh\u00f6rt als es ist:<\/p>\n<p>&#8222;Hey, was ist da vorne los? Auseinander!&#8220; &#8211; &#8222;Es ist ja nicht meine Schuld, dass ich ihn geschlagen habe!&#8220;<\/p>\n<p>Wer so bestechend argumentiert hat nat\u00fcrlich auch kein Problem schnurstracks aufgrund meiner vorangegangenen Warnung in ein pieksiges Klettenfeld zu marschieren oder die Pinkelpause ausgerechnet an dem Busch einzulegen, unter dessen Bl\u00e4tterdach grade ein Mitsch\u00fcler Zuflucht vorm Regen sucht. Hachja. Good Times.<\/p>\n<p>Was andere Neuigkeiten angeht kann ich vermelden, dass ich nun endlich von mir behaupten kann mal eine unserer Diskos hier aufgesucht zu haben. Eigentlich wollten wir nun mit unseren Praktikanten bechern gehen, die dann irgendwie Fu\u00dfballkumpels wiedertrafen, die wiederum andere Jungs kannten und so landeten wir dann zuerst in insgesamt drei Bars mit anschlie\u00dfendem Besuch der Dusk, besagter Disko halt. Ich ziehe drei Lehren aus dieser Nacht:<\/p>\n<ol>\n<li>Wenn ich blond und weiblich w\u00e4re, w\u00fcrde ich mir entweder a) ein Dutzend wohl\u00fcberlegte Alibis zurechtlegen, mit der ich beim mit Sicherheit auftretenden Bedarf unerw\u00fcnschte Casanovas abfertigen kann b) ein richtig dickes Fell zulegen um alles eiskalt abblitzen zu lassen (pr\u00e4ferierte Methode der Latinas) c) mir die Haare f\u00e4rben.<\/li>\n<li>Die Musik in den Diskotheken ist so laut, damit die Leute alle schnell taub werden und dann, wenn sie die Musik nicht mehr h\u00f6ren, ihren Aufenthalt genie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Am Mittwoch gibts asado, also Gegrilltes! Marc und Niklas haben solange mit ihren pers\u00f6nlichen Fu\u00dfballk\u00fcnsten angegeben bis der Fehdehandschuh hingeworfen wurde: Gewinnen wir die Partie am Mittwoch, kriegen wir eine Kuh von ihnen gebraten, verlieren wir hingegen, kommen wir f\u00fcr die Kost auf. Da meine St\u00e4rken eher in nicht-fu\u00dfballerischen Gegenden liegen, frage ich mich zum Einen wie in aller Welt ich da reingeraten bin und zum Anderen, wo ich eine Kuh herkriege. Wir werden sehen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Soweit von mir, viva Per\u00f3n und so.<\/p>\n<div id=\"attachment_465\" style=\"width: 520px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0863.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-465\" class=\"size-large wp-image-465\" title=\"IMG_0863\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0863-767x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"680\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0863-767x1024.jpg 767w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0863-224x300.jpg 224w, https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2010\/03\/IMG_0863.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-465\" class=\"wp-caption-text\">Am Ende gr\u00fc\u00dft der Pelikan noch alle, die ihn kennen.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>warens dann doch nicht ganz. 30 Tage (fast) ununterbrochener Sonnenschein, begleitet von den sch\u00f6nsten, tollsten und besten Praktikanten der Welt, die zus\u00e4tzlich noch Sonne in unsere vorher so tristen Leben brachten, waren durchaus eine willkommene Abwechslung, denn heute ist ganz klar wieder einer dieser Tage, von denen es in Bariloche zuviele gibt. 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