{"id":244,"date":"2009-10-16T23:59:35","date_gmt":"2009-10-17T02:59:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/2009\/10\/17\/there-is-no-spoon\/"},"modified":"2009-10-17T00:31:43","modified_gmt":"2009-10-17T03:31:43","slug":"there-is-no-spoon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/2009\/10\/16\/there-is-no-spoon\/","title":{"rendered":"There is no spoon."},"content":{"rendered":"<p>Am Montag und Dienstag bin ich umgezogen und wohne jetzt direkt unter Lotte. Bisher hatte Anja hier gewohnt, nun nenne ich sie mein Eigen. Zuerst wollte ich \u00fcberhaupt nicht hier einziehen; das Zimmer erschien mir d\u00fcster und unwohnlich und generell i b\u00e4h.<\/p>\n<div style=\"width: 138px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/DSC_0193.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"    \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/zrtn_001n210303b7_tn.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"86\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Hier fehlt definitiv noch mehr Wandschmuck.<\/p><\/div>\n<p>Dann allerdings ging mir meine Hotelabstellkammer mit der Zeit tierisch auf den Sack &#8211; aus genau diesen Gr\u00fcnden. Die war n\u00e4mlich wirklich \u00fc\u00e4rks. Au\u00dferdem stellt sich heraus, dass es unglaublich schwierig ist, eine m\u00f6blierte Wohnung mit Internet zu bekommen, dar\u00fcber hinaus noch eine f\u00fcr ein ganzes Jahr und dann dazu m\u00f6glichst nah am Zentrum &#8211; ich bin ja immer zu Fu\u00df unterwegs. Au\u00dferdem hat es mir Anja ziemlich leicht gemacht, mich hier wohlzuf\u00fchlen, indem sie ihren halben Hausrat hier liegen lie\u00df, der z.B. aus R\u00e4ucherst\u00e4bchen, sch\u00f6nen(!) Tellern, einer prall gef\u00fcllten Essenskammer und einem knallbunten Regenschirm (vergessen) besteht. Nachdem auch das gewisse Mindestma\u00df an Unordnung herrscht und ich im Chaos all der mir vertrauten Dinge hocke (merkw\u00fcrdig, wie man so an Dingen h\u00e4ngen kann), f\u00fchle ich mich langsam wirklich wohl. War wohl\u00a0 nur eine Kopfsache. Wie schon Neo erkennen musste: &#8222;There is no spoon.&#8220;<\/p>\n<p>Dennoch bleibt einiges zu tun:<\/p>\n<ul>\n<li>Gl\u00fchbirnen austauschen<\/li>\n<li>Cinch-Kabel f\u00fcr den Fernseher kaufen#<\/li>\n<li>Herausfinden, wie man mehr als ein Rinnsal warmes Wasser aus der Leitung bekommt (mal sehen, ob das irgendwelche Auswirkungen auf meine pers\u00f6nliche Hygiene haben wird \ud83d\ude09 )<\/li>\n<li>Kleiderhaken in die Wand donnern<\/li>\n<li>T\u00f6pfe und Pfannen kaufen<\/li>\n<li>gr\u00f6\u00dfere Backform anschaffen<\/li>\n<li>Pfefferstreuer kaufen (einen Salzstreuer in Form eines psychedelisch bemalten Schweinchens habe ich bereits gefunden)<\/li>\n<li>von Hand sp\u00fclen lernen<\/li>\n<li>Handt\u00fccher kaufen<\/li>\n<li>frische Bettw\u00e4sche einkaufen sowie<\/li>\n<li>nicht bis zur letzten Faser durchgelegene Matratzen organisieren<\/li>\n<li>Anjas Sojaschnitzel aufessen<\/li>\n<li>einen Riegel an die T\u00fcr anbringen, die leider nicht mehr richtig ins Schlo\u00df f\u00e4llt<\/li>\n<\/ul>\n<p>usw. usf.<\/p>\n<p>Was die Matratzen angeht, so hatte ich auch schon im Hotel derbst durchgelegene gehabt. Ger\u00fcchten zufolge ist das hier wohl h\u00e4ufig anzutreffen, da Matratzen gemessen an \u00fcbrigen Kosten f\u00fcr den Haushalt wohl schweinisch teuer sind. Da muss ich mal nachforschen, bevor wir jetzt alle ein falsches Bild der Schlafsituation Argentiniens haben \ud83d\ude1b<\/p>\n<p>Wie man erkennen kann, sind die W\u00e4nder jedoch noch ein wenig nackig. Daher fordere ich jetzt h\u00f6flichst jedermann und jederfrau, die des Lesens und Schreibens m\u00e4chtig ist auf, mir an folgende Adresse was zum H\u00e4ngen und\/oder erfreuen zu senden:<\/p>\n<blockquote>\n<blockquote><p><em>Timon Traub<\/em><\/p>\n<p><em>Las Piedras 666<\/em> (V\u00f6lliger Ernst!)<\/p>\n<p><em>8400 San Carlos de Bariloche<\/em><\/p>\n<p><em>ARGENTINA<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p dir=\"ltr\">Bitte keine Wertsachen schicken; Briefe aus dem Ausland werden hin und wieder ge\u00f6ffnet, bevor sie ankommen.<\/p>\n<div style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/DSC_0194.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/zrtn_002n19f0db00_tn.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"167\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Blick ins Zimmer mit freundlich stimmender Unordnung<\/p><\/div>\n<p>Auf den Bildern sieht man \u00fcbrigens meine bescheidene Behausung (ist klar) sowie die Experimentalbackwerkstatt, die ich mir eingerichtet habe (und f\u00fcr die ich von Lotte immer schmachtende Blicke zugeworfen bekomm, wenn ich ank\u00fcndige, wieder zu backen). Das hat damit zu tun, dass wir Deutschen ja unglaublich brotverw\u00f6hnt sind. Entweder ich habs auf meinen bisherigen Reisen immer verpasst oder es gibt tats\u00e4chlich nur wenige Flecken auf dieser Erde, wo man richtig ordentliches Brot bekommt. Oder die deutsche Definition eines &#8222;gescheiten Brotes&#8220; ist sehr seltsam. Sei es wie es sei, mit dem hier k\u00e4uflichen Brot findet man keine Freunde. Entweder es ist Toast (wobei es eine gigantische Auswahl an den verschiedensten Sorten &#8211; auch viel Vollkorn &#8211; gibt), oder es handelt sich um Baguette. Eine Randerscheinung stellt der Vollkornkonditor am Fu\u00dfe des Berges hier dar, der auch normales Brot backt. Das allerdings ist ein wenig fad. Sobald ich hier einen leckeren B\u00e4cker finde, melde ich mich wieder. Worauf sich die Argentinier allerdings vorz\u00fcglich verstehen, ist die Herstellung von <em>facturas<\/em>, kleinen (zumeist Hefe-)Teilchen, die s\u00fc\u00df und unwiderstehlich sind.<\/p>\n<p>Helga, eine der Lehrerinnen bei uns, verstand unser Geklage jedenfalls vollauf und gab mir ein Rezept f\u00fcr Roggenmischbrot auf den Weg &#8211; dieses habe ich bereits <a title=\"Brotrezept\" href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/2009\/10\/09\/the-fox-the-crow-and-the-cookie\/\">ver\u00f6ffentlicht<\/a> und nach einigen Durchl\u00e4ufen noch ein wenig nach Gusto abge\u00e4ndert.<\/p>\n<div style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/DSC_0192.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/zrtn_003n12d34e49_tn.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Backe backe Brot: Hefe, Vollkornmehl, Apfelessig, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, 3kg Roggenmehl und mehr Vollkornmehl. Auf der Heizung steht Erwin, der Sauerteig. Irgendwo versteckt sich auch noch ein wenig wei\u00dfes Mehl.<\/p><\/div>\n<p>Derart auf den Geschmack des Backens gekommen (und von Lottes tr\u00e4umerischen Blicken angespornt) entsann ich mich meiner Mama, die gro\u00dfer <a href=\"http:\/\/www.der-sauerteig.com\/\">Sauerteig<\/a>fan ist. Nach ein bisschen Recherche und Erinnerungen an Ausspr\u00fcche unserer Ern\u00e4hrungsberaterin stellte ich fest, dass das doch gar nicht sooo schwierig sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>So also kam Eines zum Anderen und ich setzte mir einen Sauerteig an. Der riecht zwar merkw\u00fcrdig, aber Forumsberichten nach zu Folge ist &#8222;merkw\u00fcrdig&#8220; viel besser als &#8222;schlecht&#8220;. Alles Teil des G\u00e4rungs- und Verhefungsprozesses. Wer jemals einen Herrmann oder \u00e4hnliche Sp\u00e4\u00dfe herangez\u00fcchtet hat, kennt das Prinzip eines Sauerteigs bereits.<\/p>\n<div style=\"width: 278px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/DSC_0196.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/timon\/files\/2009\/10\/zrtn_004n20c39fb7_tn.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"400\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Das (noch) mit vielen kahlen wei\u00dfen W\u00e4nden ausgestattete Badezimmer. Hier bist DU gefragt!<\/p><\/div>\n<p>Roggenmehl und Wasser in eine Sch\u00fcssel geben, umr\u00fchren, warm stellen, warten. Dann immer brav f\u00fcttern. Heute (nach 3 Tagen) habe ich nach meiner R\u00fcckkehr in mein H\u00e4uschen auch artig gef\u00fcttert und drei Stunden sp\u00e4ter (als ich grade dabei war, mein Hefe-Roggenbrot anzumischen) drohte der Sauerteig \u00fcber den Rand der Sch\u00fcssel zu treten, da sich das Volumen etwa verdoppelt hatte. Kurz entschlossen entschied ich mich zur Entsch\u00e4rfung der Situation ein wenig Sauerteig ins Roggenbrot reinzugie\u00dfen. Mehr Triebkraft k\u00f6nnte ja nicht schaden, dachte ich.<\/p>\n<p>Dachte ich.<\/p>\n<p>In der Backform sah auch alles aus wie die Male davor; der Teig f\u00fcllte die Form bis an den Rand aus und innerhalb von 5 Minuten ging er auch nicht mehr wirklich auf; h\u00f6chstens noch ein paar Millimeter.<\/p>\n<p>Nach f\u00fcnf Minuten im Ofen allerdings hatte ich den Salat: Der Teig war aus der Form f\u00f6rmlich herausgeschossen und hatte 50% der H\u00f6he der Form zus\u00e4tzlich nach oben gewonnen.<\/p>\n<p>Das fertige Ergebnis ist optisch sehr skurril, ich verspreche mir jedoch lecker lecker mjam mjam. Angeschnitten wird erst morgen, wenn es ausgek\u00fchlt ist. Lotte werde ich ihren Teil vermutlich einfach vor die T\u00fcr legen, damit sie mich nicht vor Begeisterung \u00fcbers Treppengel\u00e4nder nach unten schubst oder so. Quatsch, alles nur Spa\u00df \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ich bin bestimmt der einzige Bekloppte, der seinen Bloglesern aus 12500 Kilometern Entfernung derart detailliert \u00fcbers Brotbacken berichtet.<\/p>\n<p class=\"zoundry_raven_tags\"><!-- Tag links generated by Zoundry Raven. 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