{"id":94,"date":"2024-11-19T13:36:30","date_gmt":"2024-11-19T12:36:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/?p=94"},"modified":"2025-02-17T14:23:40","modified_gmt":"2025-02-17T13:23:40","slug":"das-las-vegas-am-schwarzen-meer-casinos-hotels-luxus-und-doch-so-viel-mehr-als-nur-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/2024\/11\/19\/das-las-vegas-am-schwarzen-meer-casinos-hotels-luxus-und-doch-so-viel-mehr-als-nur-das\/","title":{"rendered":"Das \u201eLas Vegas am Schwarzen Meer\u201c: Casinos, Hotels, Luxus \u2013 und doch so viel mehr als nur das"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ein durchwachsenes Wochenende in der K\u00fcstenstadt Batumi<\/span><\/h2>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Anfang Oktober haben wir eine Freiwillige besucht, die nicht in Tbilisi wohnt, sondern in Batumi.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_95\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6747.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-95\" class=\"wp-image-95 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6747-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6747-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6747-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6747.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-95\" class=\"wp-caption-text\">Batumi leuchtet von innen heraus.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Batumi. Eine gro\u00dfe touristische Stadt im Westen Georgiens, direkt am Schwarzen Meer, in der N\u00e4he der t\u00fcrkischen Grenze. Auch bekannt als das \u201eLas Vegas am Schwarzen Meer\u201c, verschmelzen hier Tag und Nacht miteinander. Die K\u00fcstenstadt leuchtet und strahlt mit ihren vielen Casinos, Hotels, Apartments, Werbeanzeigen, Clubs und Bars um die Wette. Die Hauptstra\u00dfen sind stark befahren \u2013 mit schnellen Motorr\u00e4dern, lauten Autos und sich beeilenden Rollern. Die Menschen tummeln sich an den Uferpromenaden, baden im Meer, gehen in den riesigen Shopping-Malls einkaufen, am\u00fcsieren sich an den Spielautomaten oder fahren mit dem bunten Riesenrad am Hafen und genie\u00dfen den Ausblick auf die dann doch so klein erscheinende Stadt unter ihnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nur nicht fernab der Saison. Anfang Oktober, zum Zeitpunkt unseres Besuchs, war genau das der Fall. Zun\u00e4chst dachten wir, ein sonniges und warmes Oktoberwochenende erwischt zu haben \u2013 und das war es anfangs auch.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_96\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-10.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-96\" class=\"wp-image-96 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-10-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-10-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-10-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-10.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-96\" class=\"wp-caption-text\">Der Ausblick auf das Schwarze Meer und Batumis Uferpromenaden.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nachdem wir am Freitag direkt nach der Schule mit der Bahn der \u201eGeorgian Railway\u201c f\u00fcnf Stunden von Tbilisi nach Batumi \u00fcber Kutaissi, einmal quer durch Georgien, gefahren sind, haben wir uns in das Ein-Zimmer-Apartment der besuchten Freiwilligen einquartiert. Im 25. Stock hatte man einen wunderbaren Ausblick auf das Schwarze Meer, die Uferpromenaden und die breite Hauptstra\u00dfe, an der sich die vielen Hotels und Casinos mit ihren bunt aufblinkenden Werbeanzeigen reihten.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Am Abend gehen wir in die Altstadt, etwas abseits des hektischen Stadtzentrums. Die Altstadt schlummert regelrecht im Gegensatz zur Innenstadt &#8211; mit ihren h\u00fcbschen und gepflegten Stra\u00dfen sowie kleinen Gassen. Es gibt leckere Restaurants mit nationalen Gerichten und liebevoll dekorierte Pl\u00e4tze mit Palmen und Lilien-B\u00e4umen. Wir gelangen an eine gro\u00dfe Kreuzung mitten in der Altstadt, an dessen vier Stra\u00dfen eine Bar nach der anderen folgt. In Einer beschlie\u00dfen wir bei Essen und Trinken die Planung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. Wir wollen zum Botanischen Garten, der uns von vielen in Tbilisi empfohlen wurde. Doch die Einheimischen vor Ort in den Bars raten uns davon ab. Es ist wohl immer dasselbe mit den Touristen-Hotspots \u2013 egal, ob in Deutschland oder Georgien. Der Botanische Garten in Batumi ist der zweitgr\u00f6\u00dfte in ganz Georgien und unserer Meinung nach ganz sicher einen Besuch wert. Einen ganzen Tag sollte man f\u00fcr die lange Wanderung durch die Landschaften des Gartens auf jeden Fall einplanen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_97\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-11.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-97\" class=\"wp-image-97 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-11-e1733652533596-300x302.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-11-e1733652533596-300x302.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-11-e1733652533596-150x150.jpeg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-11-e1733652533596-624x629.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-11-e1733652533596.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-97\" class=\"wp-caption-text\">Sommer, Sonne, Kaktus am Schwarzen Meer &#8211; und es ist angenehm warm.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Am n\u00e4chsten Tag stehen wir zu sp\u00e4t auf. Der Botanische Garten ist gestrichen. Stattdessen verbringen wir den gesamten Tag am Strand \u2013 oder zumindest das, was vom Tag noch \u00fcbrig war nachdem wir verschlafen hatten. Wir badeten im Schwarzen Meer, das w\u00e4rmer war als gedacht. Zwei Freiwillige haben sich Stand-Up-Paddel ausgeliehen und erkundeten die Weiten des Meeres, w\u00e4hrend die anderen unter der Sonne einschliefen. Es war ruhig und wenig los. Um uns herum h\u00f6ren wir M\u00fctter auf Russisch nach ihren Kindern rufen. Der Hund einer Dame legt sich zu uns.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Zwei weitere Freiwillige aus Tbilisi sind versp\u00e4tet zu uns gesto\u00dfen. Sie waren in der Nacht von Freitag auf Samstag nach Batumi gekommen, weil der fr\u00fchere Zug, den wir noch am Freitag Nachmittag genommen hatten, bereits ausverkauft war. Chaotisch, mag man meinen \u2013 war es auch \u2013, aber das geh\u00f6rt doch zum Leben eines Freiwilligen in einem fremden Land dazu, nicht? Spontanit\u00e4t gepaart mit Lebenslust. Diese Kombination an Eigenschaften m\u00f6chte ich auch unbedingt in Deutschland beibehalten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_99\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8265.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99\" class=\"wp-image-99 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8265-e1733652465940-300x418.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8265-e1733652465940-300x418.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8265-e1733652465940.jpeg 573w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-99\" class=\"wp-caption-text\">Die Georgischen T\u00e4nzer und T\u00e4nzerinnen ziehen die Belegschaft des Restaurants mit ihren rhythmischen und schwungvollen Bewegungen in ihren Bann.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">An diesem Abend zieht es uns ein weiteres Mal in die Altstadt. Dort setzen wir uns in ein georgisches Restaurant. Es gibt Live-Musik und sogar Live-Tanz. Typische georgische T\u00e4nze werden in traditionellen Kleidern von einer Frau und zwei M\u00e4nnern der internationalen Belegschaft vorgef\u00fchrt. Ein ganz klares Highlight, das die Aufmerksamkeit des ganzen Restaurants auf sich zieht. Das Essen ist sehr lecker. Wir probieren neue Gerichte aus, bestellen, essen, quatschen und lachen viel. Es ist ein sch\u00f6nes Beisammensein. In diesem Moment f\u00fchle ich mich sehr gl\u00fccklich und ein wohliges Gef\u00fchl des Angekommen-Seins macht sich in mir breit.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_100\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-13-e1733652310743.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100\" class=\"size-medium wp-image-100\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-13-e1733652310743-300x483.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"483\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-13-e1733652310743-300x483.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-13-e1733652310743.jpeg 496w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-100\" class=\"wp-caption-text\">Eine georgische Spezialit\u00e4t sind die gef\u00fcllten Teigtaschen \u201eKhinkali\u201c.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-18-e1733917725158.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-161 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-18-e1733917725158-300x281.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-18-e1733917725158-300x281.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-18-e1733917725158-624x585.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-18-e1733917725158.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir bleiben in der Altstadt, weil es hier gem\u00e4chlicher und ruhiger zugeht als an der Uferpromenade und in der touristischen Innenstadt. In einer Bar, an derselben Kreuzung wie die Nacht davor, lernen wir Jugendliche kennen. Wir bekommen kostenlos Pizza ausgegeben, die Drinks schmecken gut, eine kraftvolle Frauenstimme singt, begleitet von einer von M\u00e4nnerhand gef\u00fchrten Gitarre. Das Wetter ist angenehm. Wir gehen sp\u00e4t, aber gl\u00fccklich und beschwingt nach Hause.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Der Botanische Garten war nun f\u00fcr Sonntag angesetzt. Doch noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag f\u00e4ngt es an, zu sch\u00fctten. Schnell schlie\u00dfen wir die Fenster, die wir zum L\u00fcften ge\u00f6ffnet hatten. Ein Sturm zieht auf und dicke Regentropfen prasseln gegen die Fenster, gepaart mit starkem Wind, der das Hochhaus zum Erzittern bringt.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_102\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8266.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-102\" class=\"wp-image-102 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8266-300x531.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"531\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8266-300x531.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8266.jpeg 578w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-102\" class=\"wp-caption-text\">W\u00e4hrend eines Sturms sieht man die Hand vor den Augen nicht.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Am n\u00e4chsten Morgen ist es schw\u00fcl und kalt. Die Luft liegt schwer \u00fcber der Stadt. Wie eine Wand sehen wir, wie der Regen innerhalb von einer halben Stunde \u00fcber das Meer zieht und auf uns zukommt. Wir beobachten, wie ein paar Meter von unserem Hochhaus entfernt, Menschen unter B\u00e4ume rennen, im Schlamm ausrutschen und hinfallen. Den Regen h\u00f6ren und sp\u00fcren wir selbst dabei nicht. Dann \u00fcbermannt auch uns die Regenwand. Wir geraten in den Sturm und schlie\u00dfen wieder die Fenster. Nach einer Stunde entscheiden wir uns gegen den Botanischen Garten. Zu rutschig, zu nass, zu ungem\u00fctlich. Als der Regen aufh\u00f6rt, riecht es in der ganzen Stadt, sogar vom 25. Stockwerk des Hochhauses, nach frisch gefallenem Regen. Die Sicht ist glasklar und die Farben leuchten. Der Regen hat die Stadt gereinigt \u2013 von den vielen Stoffen und Partikeln, die in der Luft schweben und die Stadt ausbleichen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-14.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-103 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-14-e1732020546688-300x293.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-14-e1732020546688-300x293.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-14-e1732020546688-624x609.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-14-e1732020546688.jpeg 692w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im tr\u00f6pfelnden und dann doch str\u00f6menden Regen laufen wir in ein nahegelegenes Caf\u00e9, um erstmal etwas zu essen und dann noch zu entscheiden, was wir machen wollen. \u201eAuf leeren Magen werden keine guten Entscheidungen getroffen.\u201c Wir probieren zum ersten Mal ukrainische Pancakes, die aus Quark gemacht werden \u2013 auch bekannt als Quarkk\u00e4ulchen. Sie sind nicht so s\u00fc\u00df wie die klassischen Pancakes in Deutschland, und nicht f\u00fcr jeden das Richtige. Mir haben sie aber geschmeckt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-15.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-104 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-15-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-15-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-15-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-15.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/span><span style=\"font-size: 1rem\">Wir bummeln durch die Stadt und schauen uns die Hotels an. In einem hatte die Freiwillige vor Ort f\u00fcr einen Monat als \u00dcbergangsl\u00f6sung gewohnt. Wir betreten also eines der \u201eOrbi Twin Tower\u201c, als ob es v\u00f6llig normal w\u00e4re, dass wir hier alle ein Zimmer haben, und fahren mit dem Aufzug in den h\u00f6chsten Stock. Alle lassen uns vorbei. Wir fallen nicht auf. Es gibt einen Empfang und ein luxuri\u00f6s aussehendes Foyer mit Marmor-Toiletten und edlem dunkelgr\u00fcnem sowie goldenem Interieur. Der Aufzug und die G\u00e4nge in den einzelnen Stockwerken sehen auch noch vielversprechend aus. Wir k\u00f6nnen zwar in kein Zimmer rein, aber die Freiwillige, die dort gewohnt hatte, erz\u00e4hlte uns von ihren selbst gemachten Erfahrungen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span style=\"font-size: 1rem\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6957.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-105 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6957-e1733652894639-300x325.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6957-e1733652894639-300x325.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6957-e1733652894639-624x675.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6957-e1733652894639.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u201eNicht alles, was gl\u00e4nzt, ist aus Gold.\u201c Auf den ersten Blick gl\u00e4nzt alles, aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man, was ganz typisch f\u00fcr Batumi ist. Schimmel an den Decken, Dreck in den Ecken, teuer aussehende, aber sich billig anf\u00fchlende Sofas und Betten. Die W\u00e4nde sind undicht. Das rasant wechselnde, tropische Wetter hinterl\u00e4sst seine Spuren. Insgesamt werden eher die Symptome als die Ursachen bek\u00e4mpft, wenn es darum geht, die Zust\u00e4nde zu beheben. Wenigstens haben wir am Ende des Ganges ein gro\u00dfes Fenster gefunden, das ge\u00f6ffnet werden konnte. Und so reckten die, die keine H\u00f6henangst hatten, ihre K\u00f6pfe aus dem Fenster und lie\u00dfen die Aussicht auf die Stadt unter ihnen auf sich wirken. Hochh\u00e4user an Hochh\u00e4usern, Nachbarschaften an Nachbarschaften, Innenh\u00f6fe an Innenh\u00f6fe, Wohnkomplexe an Wohnkomplexen. Batumi ist in so vielen Aspekten so viel anders als Tbilisi \u2013 die eigentliche Hauptstadt Georgiens, neben Batumi aber eher wie ein Dorf wirkt. Hier ist es viel touristischer, \u00fcberlaufener, gr\u00f6\u00dfer, schneller, weiter.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_110\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6953.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-110\" class=\"wp-image-110 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6953-e1733652938810-300x302.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6953-e1733652938810-300x302.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6953-e1733652938810-150x150.jpeg 150w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6953-e1733652938810-624x628.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_6953-e1733652938810.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-110\" class=\"wp-caption-text\">Batumi ist eine Stadt im Aufbau.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Am Abend schauen wir im Kino einer riesigen Shopping-Mall den Film \u201eJoker 2\u201c auf Englisch \u2013 auch deswegen, weil wir keinen besseren auf Englisch finden konnten. Ausgestattet mit Tickets und salzigem Popcorn \u2013 es gab kein s\u00fc\u00dfes (!?) \u2013 setzen wir uns in den halb gef\u00fcllten Saal. Ein sehr interessanter Film und wir konnten sogar viele Parallelen zu Georg B\u00fcchners \u201eWoyzeck\u201c ziehen! Obwohl der Film in den sozialen Medien eher in der Luft zerrissen als gefeiert wurde, fanden wir ihn alle eigentlich gar nicht so schlecht. Im Nachhinein konnten wir uns sogar bei Wendys Burger \u00fcber die Themen im Film unterhalten, was sehr interessant war, weil jeder etwas anderes im Film erkannt und gedeutet hatte.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Wir w\u00e4ren nicht wir, wenn wir uns nicht daf\u00fcr entschieden h\u00e4tten, nach Hause zu laufen anstatt mit dem BOLT zu fahren &#8211; obwohl es bereits erste Ankl\u00e4nge von Regen gab. Das war der Fehler. Die kleinen, langsam fallenden Tropfen wandelten sich bald in nicht aufh\u00f6rende Str\u00f6me von schwerem Regen, der uns v\u00f6llig durchn\u00e4sste. Ein paar gut vorbereitete Freiwillige z\u00fcckten ihre Regenschirme, und wir dr\u00e4ngelten uns darunter. Auch das konnte uns vor dem Regen nicht mehr retten und so rannten wir mit schnellen Schritten zur\u00fcck zur Wohnung. Eine rutschte im Schlamm aus, was uns \u2013 selbst in Anbetracht des gewaltigen Regens \u2013 einen gro\u00dfen Lacher bescherte. Zur\u00fcck in der Wohnung herrschte erstmal Stille und Ersch\u00f6pfung. Das war alles zu viel f\u00fcr uns. Wir duschten nacheinander und legten uns dann ins Bett. Um 22 Uhr machten sich eine Freiwillige und ich auf den Weg in einen nahegelegenen Laden, der 24\/7 ge\u00f6ffnet hat. Wir kauften Snacks und Wein und stie\u00dfen zur\u00fcck in der Wohnung auf den verr\u00fcckten Tag an \u2013 im Dunkeln, damit keine M\u00fccken auf die Idee kamen, uns bei unserem Fest zu st\u00f6ren. Um 24 Uhr verlie\u00dfen uns die zwei Freiwilligen, die bereits am Samstag-Morgen versp\u00e4tet zu uns gesto\u00dfen waren. Sie hatten ihren Zug um 1 Uhr morgens gebucht gehabt \u2013 alles andere war bereits ausgebucht. Chaotisch wie eh und je. Und so machten sie sich in nassen Klamotten auf den Weg zum Zug, w\u00e4hrend wir uns in trockenen Klamotten auf den Weg ins Bett machten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_109\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-17.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-109\" class=\"wp-image-109 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-17-e1733652957750-300x275.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-17-e1733652957750-300x275.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-17-e1733652957750-624x572.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-17-e1733652957750.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-109\" class=\"wp-caption-text\">In der Touristenstadt ist alles viel h\u00f6her und weiter als in der Hauptstadt.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Am Montag blieben wir in Batumi. Es war ein verl\u00e4ngertes Wochenende f\u00fcr uns alle \u2013 dank eines georgischen Feiertages. Obwohl wir einen Ausflug in die umliegenden Nationalparks geplant hatten, fiel auch dieser aufgrund des Wetters wortw\u00f6rtlich ins Wasser. Zwar regnete es nicht mehr in Str\u00f6men wie an den Tagen zuvor, aber es nieselte \u2013 was fast noch ekliger und unangenehmer ist als richtiger Regen. In einer Regenpause liefen wir die wie ausgestorbene Uferpromenade auf und ab. Wir trafen auf keine Menschenseele, au\u00dfer auf zwei deutsche Familien \u2013 und das unabh\u00e4ngig voneinander! F\u00fcr uns alle gilt anscheinend: \u201eEs gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.\u201c Wir a\u00dfen in einem israelischen Restaurant mit Falafel, Hummus und Shakshuka zu Mittag und machten uns dann auf den Weg zu unserem Bus.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_106\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8267.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106\" class=\"wp-image-106 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8267-e1733651146280-300x401.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8267-e1733651146280-300x401.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/IMG_8267-e1733651146280.jpeg 593w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-106\" class=\"wp-caption-text\">Der starke Kontrast zwischen Stadt und Land f\u00e4llt einem auf dem Weg nach Tbilisi mit der Bahn durch die D\u00f6rfer auf. Die H\u00e4user in der Provinz wirken verlassen und verfallen.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Auf dem sechsst\u00fcndigen Heimweg fuhren wir an kleinen D\u00f6rfern vorbei &#8211; abgelegen und abgeschottet -, aber alle von ihnen haben ihren eigenen Charme. Wir durchquerten tropische, gem\u00e4\u00dfigte, kontinentale und alpine Klimazonen und kamen nachts, in der Dunkelheit und bei 10 Grad Celsius, in Tbilisi an. Es war ein langes und trotz des Wetters ereignisreiches Wochenende.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Batumi hat seinen ganz eigenen Charme. Es ist so ganz anders als Tbilisi. Touristischer und voller. Abseits der Saison jedoch ruhiger und verlassener. Es ist aufger\u00e4umter und sauberer als Tbilisi. Die Stra\u00dfen sind h\u00fcbscher und an den Seiten wachsen Palmen, Oleander, Lilien, Granat\u00e4pfel. Es ist nicht ganz so traditionell und einheimisch, auch weil Batumi ein gro\u00dfes Reiseziel f\u00fcr Russen, T\u00fcrken, Armenier und Europ\u00e4er ist. Die Altstadt ist jedoch liebenswert und charmant. Es gibt viele Kirchen und Museen zu entdecken. Das Meer ist im Sommer ein Traum \u2013 ganz abgesehen vom Steinstrand \u2013 \u201eaua\u201c. Die Hochh\u00e4user wachsen um die Wette, genauso wie das Leuchten der Casinos, Hotels und Werbeanzeigen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_107\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-16.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-107\" class=\"wp-image-107 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-16-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-16-300x225.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-16-768x576.jpeg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-16-624x468.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/FullSizeRender-16.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-107\" class=\"wp-caption-text\">Die opulenten Eing\u00e4nge verschleiern, was sich dahinter verbirgt.<\/p><\/div>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Batumi hat aber auch den Anschein einer Stadt, die f\u00fcr den \u201eschnellen\u201c Tourismus existiert. Es werden immer neue Projekte f\u00fcr Hotels und teure Apartments angegangen, ohne dass das vorherige Projekt abgeschlossen wurde. Von au\u00dfen bl\u00e4ttert der Putz von den W\u00e4nden ab. Die W\u00e4nde wurden nie verkleidet, man sieht noch \u00fcberall den Beton. Die Eing\u00e4nge der Wohnkomplexe sind aus Marmor und dekoriert mit riesigen griechischen S\u00e4ulen. Dahinter verbirgt sich aber ein Ort, der nach Unfertigkeit regelrecht schreit. Die Treppenh\u00e4user haben keine Fenster, es ist kalt. Die W\u00e4nde sind mit Graffiti bespr\u00fcht. Hier und dort erkennt man ein Hakenkreuz. Und dann noch eins, das aber mit noch mehr Graffiti \u00fcberschmiert wurde. An den W\u00e4nden ist Schimmel. \u00dcberdeckt mit Tapeten und Farbe &#8211; als ob die den Schimmel verschwinden lassen w\u00fcrden. Lichtschalter funktionieren nicht. Der Aufzug wackelt bedrohlich. Nichts ist fertiggestellt \u2013 immer nur angefangen. Stattdessen erwachsen immer neue Hochh\u00e4user aus dem Boden. Gro\u00dfe, luxuri\u00f6se Hotelketten haben sich hier niedergelassen: Ramada, Radisson Blu, Sheraton, Hilton, Wyndham, JRW Welmond, Best Western, Marriott. Sie alle ziehen eine exklusive, internationale Kundschaft an und verf\u00fchren Touristen nach Batumi.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/eecfe499-fc60-4251-bea4-b75326c545a1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-108 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/eecfe499-fc60-4251-bea4-b75326c545a1-e1733653033151-300x331.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/eecfe499-fc60-4251-bea4-b75326c545a1-e1733653033151-300x331.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/eecfe499-fc60-4251-bea4-b75326c545a1-e1733653033151-624x689.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/files\/2024\/11\/eecfe499-fc60-4251-bea4-b75326c545a1-e1733653033151.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Batumi ist ein spannender Ort, der eine Mischung aus glamour\u00f6sem Urlaubsziel und noch nicht ganz ausgereifter Stadtentwicklung bietet. Die Kontraste zwischen den glitzernden Hochh\u00e4usern und den teils maroden Geb\u00e4uden, die unter der Oberfl\u00e4che immer noch an \u201eUnvollst\u00e4ndigkeit\u201c leiden, geh\u00f6ren zum Flair der Stadt. <\/span><span style=\"font-size: 1rem\">Das Bild dieser Stadt ist gepr\u00e4gt von modernen Hotels und Geb\u00e4uden, die von westlichen Unternehmen betrieben werden, w\u00e4hrend gleichzeitig der Charme der alten georgischen Architektur nicht verloren gegangen ist.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Batumi ist ein Abenteuer und ein Ort, der Erinnerungen h\u00e4lt: an die kleinen, pers\u00f6nlichen Momente \u2013 wie dem gemeinsamen Abendessen, den unerwarteten Begegnungen oder der Sch\u00f6nheit der Natur nach einem Sturm. Noch immer in einer \u00dcbergangsphase steckend &#8211; sowohl in Bezug auf ihre touristische Entwicklung als auch auf ihre Identit\u00e4t &#8211; muss man sich auf die Mischung aus Glanz und Unvollst\u00e4ndigkeit einlassen, um diese Stadt wirklich verstehen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Denn es h\u00e4lt viele ungeahnte Sch\u00e4tze bereit \u2013 f\u00fcr die, die bereit sind, diese zu entdecken.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein durchwachsenes Wochenende in der K\u00fcstenstadt Batumi Anfang Oktober haben wir eine Freiwillige besucht, die nicht in Tbilisi wohnt, sondern in Batumi. Batumi. Eine gro\u00dfe touristische Stadt im Westen Georgiens, direkt am Schwarzen Meer, in der N\u00e4he der t\u00fcrkischen Grenze. Auch bekannt als das \u201eLas Vegas am Schwarzen Meer\u201c, verschmelzen hier Tag und Nacht miteinander. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3279,"featured_media":98,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-94","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3279"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94\/revisions\/112"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/tdsf\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}