{"id":1,"date":"2016-07-18T18:22:16","date_gmt":"2016-07-18T16:22:16","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/tallinn2016\/?p=1"},"modified":"2016-09-09T11:29:30","modified_gmt":"2016-09-09T09:29:30","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/tallinn2016\/2016\/07\/18\/hallo-welt\/","title":{"rendered":"Hallo Welt oder \u201eEstl\u00e4ndisch?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig sa&szlig; ich gestern noch in den Abiturpr&uuml;fungen, doch irgendwie fliegt die Zeit vorbei und es ist schon Ende Juli. Erst jetzt, wo ich es schreibe, f&uuml;hlt es sich real an: in weniger als zwei Monaten sitze ich im Flieger nach Estland.<br \/> Ich bin gerade 18 geworden, singe gerne (sowohl in der Dusche, als auch im Chor) und habe rote Haare. Ich rede laut und meistens viel, lese gerade &#8222;Quasikristalle&#8220; und finde Selbstbeschreibungen zu anstrengend, um hier weiter zu machen.<\/p>\n<p>Wenn ich erz&auml;hle, was ich nun nach der Schule vohabe, laufen die Reaktionen immer in etwa gleich ab.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Ich: &#8222;Ich gehe im September ein Jahr nach Tallinn!&#8220;<br \/> Gegen&uuml;ber: *fragender Blick*<br \/> Ich: &#8222;Das ist die Hauptstadt von Estland&#8220;<br \/> Gegen&uuml;ber: &#8222;Ah Estland&#8230; was spricht man denn da &uuml;berhaupt? (diverse Experimente einen passenden Sprachnamen zu finden, enden meistens bei) Estl&auml;ndisch?&#8220;<br \/> Ich: &#8222;Estnisch&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auch ich wusste bis vor kurzem noch nicht besonders viel &uuml;ber das kleine Land bei Litauen und Lettland, das f&uuml;r die kommenden zw&ouml;lf Monate meine Heimat darstellen soll. Jetzt f&uuml;hle ich mich zwar immer noch dilettantisch, wenn ich &uuml;berall als Estlandexpertin angepriesen werde, wei&szlig; aber zumindest, dass Estland eine lange Tradtion des Singens, eine (aus der Sowjetunion herr&uuml;hrende) gro&szlig;e russische Minderheit und kosteng&uuml;nstige Verkehrsmittel und Kartoffeln hat. Soweit die aus anderen Blogs und Internetseiten geklauten Informationen. Das kommende Jahr wird mir hoffentlich etwas differenziertere Einblicke erm&ouml;glichen.<\/p>\n<p>Die Wohnungssuche gestaltet sich bisher eher als&nbsp;Sisyphusarbeit, meine Freunde witzeln schon st&auml;ndig, sie w&uuml;rden mich wohl unter einer Br&uuml;cke besuchen kommen m&uuml;ssen. Ich lache dann immer gequ&auml;lt und &ouml;ffne schnell die ein oder andere Facebookgruppe, vielleicht gibt es ja etwas neues&#8230;<\/p>\n<p>Gerade habe ich meinen Hin- und R&uuml;ckflug gebucht und beschlossen diesen Blog anzufangen. Ich werde versuchen ihn mit meinen Gedanken, Erlebnissen und Bildern zu f&uuml;llen und habe mir unter anderem deswegen ein Laptop zugelegt. Es ist gro&szlig;artig, l&auml;sst sich zu einem Tablet umbauen, wiegt kaum mehr als ein Buch und ich misstraue ihm allein deshalb zutiefst. Wir werden sehen, ob ich mich damit anfreunden kann.<\/p>\n<p>Zwischen organisatorischem Krams, Vorfreude und Zweifel h&ouml;re ich immer wieder Catch and Release (https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=puOoZB_uqY4).<\/p>\n<p>In Ermangelung eines kreativen Abschluss- und Verabschiedungssatzes: Bis bald!<\/p>\n<hr \/>\n<blockquote>\n<p><em>There&#8217;s a place I&#8217;m going, where no one knows me<br \/> It&#8217;s not lonely, It&#8217;s a necessary thing<br \/> So let it wash over me, I am ready to loose my feet<br \/> &#8230;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig sa&szlig; ich gestern noch in den Abiturpr&uuml;fungen, doch irgendwie fliegt die Zeit vorbei und es ist schon Ende Juli. 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