{"id":47,"date":"2012-09-03T19:54:32","date_gmt":"2012-09-03T17:54:32","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/?p=47"},"modified":"2012-09-03T20:19:06","modified_gmt":"2012-09-03T18:19:06","slug":"mein-zweiter-erster-schultag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/2012\/09\/03\/mein-zweiter-erster-schultag\/","title":{"rendered":"Mein zweiter \u201eErster Schultag\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Auf den sonnigen Sonntag an der Ostsee folgte am Montag mein erster Arbeitstag. Nach einer etwas unruhigen Nacht fuhr ich also mit dem Bus nach Jugla, dem Stadtviertel in dem sich meine Schule befindet. Bereits im Bus fiel mir auf, dass viele Sch\u00fclerInnen sich mit Blumen auf dem Weg zu ihrer Schule machten. Ich hatte schon in vielen Reisef\u00fchrern gelesen, dass man sich in Lettland zu allen m\u00f6glichen Anl\u00e4ssen Blumen schenkt. Und tats\u00e4chlich best\u00e4tigte mir sp\u00e4ter eine Deutschlehrerin, dass am Schuljahresanfang die Sch\u00fclerInnen v.a. die J\u00fcngeren ihren KlassenlehrerInnen Blumen mitbringen; aber dazu gleich mehr, denn auch ich sollte noch eine Blume bekommen. Erstmals mussten allerdings noch ein paar H\u00fcrden genommen werden: 1. Bei der richtige Bushaltestation aussteigen(f\u00fcr Nahverkehrschaot wie mich nicht selbstverst\u00e4ndlich) -&gt; geschafft, 2. Meine Ansprechpartnerin f\u00fcr den Tag finden; mir wurde gesagt, dass ich eine Frau nach meiner Ansprechpartnerin fragen sollte, die am Eingang den Sch\u00fclern den Weg weist. Umstand war allerdings: sie sollte weder Englisch noch Deutsch k\u00f6nnen und ich kann wie allgemein bekannt, nahezu kein Wort Lettisch (obwohl wir nebenbei bemerkt in unserer WG alles m\u00f6gliche tun um Lernfortschritte zu machen), also musste Russisch mal wieder herhalten: \u201e\u042f \u0432\u043e\u043b\u043e\u043d\u0442\u0435\u0440 \u0438\u0437 \u0413\u0435\u0440\u043c\u0430\u043d\u0438\u0438 \u0438 \u042f \u0438\u0449\u0443\u2026\u201c Keine Ahnung, ob das so richtig ist, allerdings hat es funktioniert. \ud83d\ude42 Das Schuljahr wird in meiner Schule durch ein gro\u00dfes Fest auf dem Pausenhof eingeleitet. Eine Schulband hat gespielt, die 12.Kl\u00e4ssler f\u00fchren die neuen 1.Kl\u00e4ssler an den H\u00e4nden auf den Pausenhof(unheimlich s\u00fc\u00df!), es werden Gedichte vorgetragen und die neuen LehrerInnen werden auf der B\u00fchne mit einer Blume begr\u00fc\u00dft, so auch ich. Ich habe nur meinen Namen verstanden und dann musste ich vor \u00fcber 1000 Sch\u00fclerInnen nach vorne treten um mir Blume + K\u00fcsschen abzuholen. Abschlie\u00dfend hat eine rie\u00dfen Gliterkanone Glitzerstreifen \u00fcber den ganzen Pausenhof gepustet. Der deutsche Gastlektor und ich haben ganz sch\u00f6n gestaunt \u00fcber die ungewohnte Zeremonie. Er meinte, man f\u00fchle sich hier wie in einem Blumenladen. Ich finde, es ist eine tolle Sache, allerding tut es mir Leid, dass die lettischen Schulanf\u00e4nger keine Schult\u00fcte bekommen. \ud83d\ude09 Nach der Feier habe ich dann mit Teilen des Lehrerkollegiums im Lehrerzimmer Kuchen gegessen und gequatscht. Vor allem mit den jungen Lehrerinnen ging es sehr gut mit der Kommunikation, weil sie entweder Englisch k\u00f6nnen oder sogar ihr Deutsch verbessern wollen. Sch\u00f6n war mein erster Arbeitstag und mein Nachmittag viel zu anstrengend daf\u00fcr, dass der Vormittag bereits eindrucksintensiv genug war, daher bin ich jetzt richtig m\u00fcde und entschuldige meinen unstrukturierten Beitrag, aber nachdem ich schon von unserem Meerausflug nicht berichtet habe, war es nun wirklich an der Zeit\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den sonnigen Sonntag an der Ostsee folgte am Montag mein erster Arbeitstag. Nach einer etwas unruhigen Nacht fuhr ich also mit dem Bus nach Jugla, dem Stadtviertel in dem sich meine Schule befindet. Bereits im Bus fiel mir auf, &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/2012\/09\/03\/mein-zweiter-erster-schultag\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":871,"featured_media":48,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[48714,574],"tags":[],"class_list":["post-47","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lettland","category-pad","has-featured-image"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/users\/871"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions\/50"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/svenjainriga\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}