{"id":305,"date":"2010-01-12T11:39:04","date_gmt":"2010-01-12T09:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/?p=305"},"modified":"2010-01-12T11:49:29","modified_gmt":"2010-01-12T09:49:29","slug":"nein-ich-war-nicht-verschollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/2010\/01\/12\/nein-ich-war-nicht-verschollen\/","title":{"rendered":"Nein ich war nicht verschollen&#8230;&#8230;."},"content":{"rendered":"<p>Ich bin euch schluderig geworden in letzter Zeit, aber daf\u00fcr gibt es nun viele sch\u00f6ne Bilder und die Erkl\u00e4rung wo ich die letzten Wochen gesteckt habe.<\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt ja mal raten wo ich die meiste Zeit war \ud83d\ude42<\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-306 aligncenter\" title=\"IMG_7317klein\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7317klein.JPG\" alt=\"IMG_7317klein\" width=\"282\" height=\"211\" \/><\/p>\n<p>Ja genau ich war mal wieder an der K\u00fcste, vor Weihnachten war ich am Nordstrand um da zu entspannen, braun zu werden und die gute Luft zu genie\u00dfen. Damals dachte ich noch, dass es schade ist dass ich fr\u00fchstens zum Ende meiner Zeit hier in Kenia nochmal an den Strand komme, aber es kam alles anders.<\/p>\n<p>Weihnachten verbrachte ich dann sch\u00f6n in Nairobi bei angenehm sonnigen Temperaturen, obwohl nicht wirklich weihnachtliche Stimmung aufkam war es sehr sch\u00f6n. Wir hatten sogar einen kleinen Tannenbaum und meine Gatsmutter, Sarah und ich sind Nachmittags dann in die deutsche Gemeinde gegangen. Danach gabs lecker Essen und Geschenke und pl\u00f6tzlich war der Heiligabend schon vorbei und damit auch mein Weihnachtsgef\u00fchl was etwas aufkam anch dem wir in der Kirche waren. Den erste Weihnachtstag haben wir dann im Parklandsclub verbracht. Ein echt sch\u00f6ner Sportclub, indem wir den ganzen Tag verbrachten und soagr Truthahn gegessen haben. Aber ganz ehrlich, man f\u00fchlt sich nicht mal ansatzweise weihnachtlich wenn man neben dem Pool in der Sonne sitzt, f\u00fcr mich war es eher wie ein Sommerfest oder so. Aber f\u00fcr die kleinen gab es dann sogar noch einen Weihnachtsmann der kleine Geschenke an die Kinder verteilte.<\/p>\n<p>Ja und dann \u00e4nderte sich meine ganze Ferienplanung, da Sarah und ich am 29. 12 beschlossen nach Mombasa an die K\u00fcste zu fahren um am den Jahreswechsel am Diani Beach zu feiern. Wir also los zum Busunternehmen, zwei Tickets besorgt und schon sassen wir am 31.12. im Bus an die K\u00fcste. Das einzige was wir nicht hatten war eine Unterkunft und das R\u00fcckfahrtticket, was man jedoch in Nairobi auch noch\u00a0gar nicht kaufen konnte. Unser Plan war eine Nacht zu bleiben und dann sp\u00e4testens am 02. wieder nach Nairobi zu fahren. Das erste Problem war die Unterkunft wie sich schnell rausstellte, nachdem wir unterschiedliche Hotels und B&amp;B angerufen hatten. Aber das alles konnte unsere Freude nicht tr\u00fcbe und wie das in Kenia so ist, es klappt doch trotzdem alles irgendwie. So auch bei uns, wir fanden ein Bett bei der Schwester eines Bekannten der uns dann auch direkt\u00a0 mitteilte, dass wir es wohl nicht mehr schaffen w\u00fcrden vor 12 Uhr am Diani Beach anzukommen. Der Diani Bach ist von Mombasa aus nur mit einer F\u00e4hre zu erreichen, die f\u00fcr Personen frei ist und 24 Std 7 Tage die Woche hin und her p\u00e4ndelt. F\u00fcr das \u00fcbersetzen ben\u00f6tigt man ca. 15 Minuten, aber an diesem Abend wollten soviele Menschen auf die andere Seite, dass es sich nicht gelohnt h\u00e4tte r\u00fcber zu fahren. So sind wir dann mit ein paar anderen Leuten Richtung Nordk\u00fcste aufgebrochen um dort am Strand zu feiern. Es war einfach nur toll an Silvester mit den F\u00fc\u00dfen im Indischen Ozean zu stehen und den Strand vor lauter Menschen nicht mehr richtig sehen zu k\u00f6nnen. Es war einfach nur sch\u00f6n und so gingen wir erst heim als es schon l\u00e4ngst hell war. Und es somit nur noch ein paar Stunden bis zu meiner Abreise waren,\u00a0ja richtig ich wollte alleine zur\u00fcck fahren, da\u00a0das zweite Problem mit dem wir k\u00e4mpfen mussten war, dass es bis zum 04.01 keine R\u00fcckfahrtickets mehr gab von Mombasa aus. Was das gr\u00f6\u00dfere Problem war, da ich am 04. um 12 auf meinem Zwischenseminar sein sollte. So hatten wir beschlossen getrennt zur\u00fcck zu fahren, ich am 01. nachts und Sarah dann Montagsmorgens. Aber uns blieb nichts anders \u00fcbrigt. F\u00fcr Neujahr hatten wir uns dann mit Freunden von mir verabredet die uns die Umgebung zeigen wollten und als sie anfingen den Abend zu planen, beschloss ich nach nem Busunternehmen zu suchen welches sp\u00e4ter zur\u00fcck fuhr und noch einen Platz frei hatte. Und ich hatte Gl\u00fcck es gab einen Bus der Sonntagsnachts zur\u00fcck fuhr, der sogar noch g\u00fcnstiger war als mein eigentlicher Bus. Also schnell gebucht und zwack wurden aus einer Nacht 4. Das nenne ich mal spontan und vorallem f\u00fcr mich nicht wirklich typisch, aber gut das ich immer viel zu viel einpacke wenn ich reise. Das Wochenende war dann einfach nur lustig und wir waren viel mit Freunden unterwegs, was dann dazu f\u00fchrte, dass Sarah und ich ein geplantes kurzes Schl\u00e4fchen vor dem Feierngehen auf 12 Stunden ausdehnten und einfach nur fertig waren. Sonntag abend ging es dann f\u00fcr mich mit einem &#8222;Local&#8220; bus zur\u00fcck nach Nairobi. Ich empfehle jedem das mal zu machen, so nah wie dort kommt man bei Mash oder Modern Coast (die richtig gut sind) dem Sitznachbar nicht. Diese Buse sehen aus wie die normalen Stadtbuse, wo es eine zweier Reihe gibt und auf der anderen Fensterseite dreierReihen. Es ging damit los, dass mein Busticket zweimal ausgestellt war und somit mein Platz besetzt war. Nach langem Diskutieren wurde ich wo anderes hingesetzt und zwar auf die Seite wo immer drei Pl\u00e4tze neben einander waren. Von der Diskussion verstand ich allerdings fast kein Wort, da sie nur auf Suaheli gef\u00fchrt wurde . Nachdem ich einen Sitzplatz hatte konnte ich erstmal durch atmen, da ich mich schon in Mombasa sitzen gesehen habe.\u00a0Es\u00a0war echt gem\u00fctlich eng, 8 Stunden mit meiner Reisetasche auf den Beinen ans Fenster gedr\u00e4ngt zu sitzen. Was dieses alles wieder weg machte, dass die Menschen in dem Bus echt nett waren und sichtlich bem\u00fcht waren um mich. Aber ich kam leben in Nairobi an und vorallem ohne Versp\u00e4tung. Das Problem bei den &#8222;local&#8220; Busgesellschaften oder kleinen Busunternehmen kann es sein, dass sie nur einen Bus haben und falls dieser auf der fahrt kamputt geht oder kein Benzin\u00a0mehr hat warten man halt solange auf der Strasse bis ein andere Bus vorbei kommt der einem helfen kann. Da die Strassen Nachts jedoch nicht unbedingt sicher sind ist es besser mit einem gro\u00dfen Unternehmen zu fahren, vorallem da sich die Preise nur minimal unterscheiden. So habe ich f\u00fcr die R\u00fcckfahrt 800KSh bezahlt und in den andern Bus betr\u00e4gt der Preis zwischen 900ksh und 1300ksh(dieser hat dann allerdings eine Klimanalage). Nachdem ich dann in Nairobi angekommen war, hatte ich noch ein paar Stunden zum schlafen bevor es wieder ans Koffer packen ging um zum Zwischenseminar aufzubrechen, welches in Nairobi stattfand. Nat\u00fcrlich war an diesem Tag Matatu Streik und so ging gar nichts mehr in der Stadt, alles stand. Matatus sind hier das g\u00fcnstigste und meist genutzte Verkehrsmittel und stellen f\u00fcr viele Menschen die einzige Alternative zum zu Fu\u00df gehen.<\/p>\n<p>Auf dem Zwischenseminar traffen sich dann alle Freiwilligen aus Ostafrika und es war toll sich auszutauschen, zuvergleichen und zu sehen was so gleich ist in den einzelnen L\u00e4ndern. Nun will ich eigentlich nur noch in die L\u00e4nder der anderen reisen, da durch das erz\u00e4hlen einfach der Wunsch entstehen musste das alles selber zu sehen. An einem Tag ist dann die ganze Gruppe in die Ngong Hills gefahren, von denen man einen tollen Blick ins Rift Valley hat und sich aber auch vorkommt wie in den Alpen oder im Schwarzwald, so gr\u00fcn wie es dort ist. Allerdings sollte man dort nicht ohne Guide rum laufen, da dort schon \u00f6dter Touristen \u00fcberfallen wurden. Wir hatten unseren Guide vm Camp dabei mit dem wir uns an den Aufstieg machten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-307\" title=\"IMG_7513klein\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7513klein.JPG\" alt=\"IMG_7513klein\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7513klein.JPG 563w, https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7513klein-300x224.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-309\" title=\"IMG_7504klein\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7504klein1.JPG\" alt=\"IMG_7504klein\" width=\"563\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7504klein1.JPG 563w, https:\/\/kulturweit.blog\/susanne\/files\/2010\/01\/IMG_7504klein1-300x224.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/>Blick ins Rift Valley von den Ngong Hills aus. Leider war es etwas bew\u00f6lkt an dem Tag so konnte man nicht ganz so weit schauen. Alles in allem war es aber ein toller Tag und das Seminartage verflogen wie sonstwas. Nachdem Seminar blieben noch ein paar der Teilnehmer in Nairobi und wir verbrachten noch ein tolles Wochenende zusammen.\u00a0 <span>Vorallem das \u00e4thopische Essen im Habescher (keine Ahnung ob das richtig geschrieben ist) war absolut lecker. Es gibt davon zwei in Nairobi, eins in Town und eins in <\/span><span>der n\u00e4he von Kilimani\/Yaya Center. Dieses ist sch\u00f6ner\u00a0 und man kann in einem sehr sch\u00f6nen Garten sitzen ohne den ganzen Strassenl\u00e4rm mitzubekommen.\u00a0Das Restaurant ist ein Must in Nairobi meiner Meinung nach, da es ein total geselliges Essen ist. Alle essen von einem gro\u00dfen Teller mit Sauerteigbrot, auf dem viele unterschiedliche Sachen sind. Ich bin total Shiro Fan (Kichererbsenmus), aber es gibt noch tolle andere Bel\u00e4ge in die man sein Brot dippen kann. Der eigentliche Plan am Sonntag dann Wandern zu gehen musste Franzi, Sarah und ich dann allerdings dann platzen lassen, da es so stark regnete wie noch nie seit dem ich hier bin. Aber ich will mich nicht beklagen, bei den meisten von euch schneit es wohl gerade stark. Deswegen ging es dann in den Botanischen Garten und dann war das Wochenende auch schon rum. <\/span><\/p>\n<p><span>Am Montag gings dann auch schon wieder ins B\u00fcro und mir wurde bewusst, dass ich das GI irgendwie trotzdem vermisst habe und auch froh war wieder hier zu sein. Und nun mal schauen was die restlichen Wochen bringen. Unglaublich wie schnell die Zeit fliegt. Mir kommt es vor als ob ich gestern angekommen bin. <\/span><\/p>\n<p><span>Also bis dann und der n\u00e4cshte Bericht l\u00e4sst nicht ganz so lange auf sich warten. Versprochen!<\/span><\/p>\n<p><span>xoxo Susi<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin euch schluderig geworden in letzter Zeit, aber daf\u00fcr gibt es nun viele sch\u00f6ne Bilder und die Erkl\u00e4rung wo ich die letzten Wochen gesteckt habe. 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