Ein Wunsch geht in Erfüllung

Hi!

Bevor ich groß drum herum rede, möchte ich meinen ersten Eintrag direkt mit einem Blick in die Vergangenheit beginnen: Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich nach meinem letzten Auslandsaufenthalt gefühlt habe. Nachdem ich ein ganzes Jahr in Argentinien mit meiner Gastfamilie und ganz vielen anderen Menschen verbracht habe, dort zur Schule gegangen bin, Spanisch gelernt habe und einfach meine Komfortzone verlassen habe, war ich unglaublich froh endlich wieder nach Hause zu kommen. Und das ist auch keine schlimme Feststellung, sondern eine ehrliche. Es war ein bereichendes Jahr, ich habe tolle Menschen kennengelernt, meinen Erfahrungsschatz aufgefüllt, einfach etwas getan, was niemand von mir erwarten würde und mir somit selbst die Möglichkeit gegeben, zu wachsen und zu reifen. Es war aber nicht immer einfach, da ich ein Mensch bin, der viel einstecken kann, ohne mal den Mund für das eigene Wohl aufzumachen. Deshalb konnte ich es kaum erwarten zurück in die gewohnte Umgebung zu kehren, wo das Leben stattfindet, das ich sehr mag.

Nach meiner Rückkehr war ich mega stolz auf mich, ich habe auch ganz viele Dinge vermisst, wie zum Beispiel das argentinische Essen, die coolen Fiestas und die Herzlichkeit der Menschen, aber ich wurde sehr lieb von meiner Familie und meinen Freunden aufgenommen wurde. Automatisch verwarf ich dann den Gedanken nach der Schule wieder ins Ausland zu gehen, da ich unbedingt meine restliche Schulzeit genießen wollte. Das habe ich auch getan (trotzdem bin ich froh, dass ich endlich fertig mit der Schule bin :D).  Zwei Jahre später sitze ich nun in meinem Zimmer und muss darüber nachdenken, was ich noch alles vor meiner Ausreise nach Russland erledigen muss. Schon komisch, wenn ich daran zurück denke, wie entschlossen ich war, nicht nochmal für so eine lange Zeit wegzufahren. So ist es aber nun mal, wenn man einmal die Reiselust gespürt und ausgelebt hat. Schnell bin ich dann auf kulturweit gestoßen und fand die Idee toll, dass ich während meines Aufenthaltes im Ausland gemeinnützig arbeiten kann, sodass für eine Bewerbung nichts mehr gefehlt hat.

Als in der Bestätigungsemail dann stand, dass es tatsächlich nach Russland geht, war ich mehr als überglücklich. Tatsächlich wollte ich schon die ganze Zeit nach Russland, hatte aber nicht die Möglichkeit dies auch konkret in der Bewerbung anzugeben, sodass ich offen für alles geblieben bin.

Jetzt heißt es nur noch Sachen packen, letzte Unterlagen vorbereiten, mich von meiner Familie und meinen Freunden verabschieden und dann ab zum Vorbereitungsseminar! Eigentlich weiß ich grob, was mich erwartet, aber trotzdem fühle ich mich als wäre dies ein weiterer Sprung ins kalte Wasser, denn bestimmt entsprechen meine Erwartungen so gar nicht dem, was ich erleben werde. Bevor ich mich aber damit beschäftige, genieße ich noch meine letzte Woche in Deutschland.

Danke, dass du dich für meinen Blog interessierst und hoffentlich bleibst du auch dabei! Ich freue mich jedenfalls darauf über meine Erfahrungen zu schreiben, damit sie nicht vergessen werden.

Wir sehen uns!

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