Ungarn für Anfänger

So… mittlerweile bin ich jetzt knapp 2 Wochen in Ungarn. Die Zeit vergeht unterschiedlich schnell und so hab ich manchmal das Gefühl, dass nächste Woche Weihnachten ist aber im nächsten Moment, dass letzte Woche noch Sommer war. Der Herbst hat in Eger langsam eingesetzt und so sind die Temperaturen von 30 Grad am Freitag auf deutlich kühlere 13 Grad am Samstag gefallen. In diesem Bereich sind die Temparuten die letzten Tage auch geblieben und werden voraussichtlich auch die nächsten Tage so sein. Da mein Weg zur Schule aber nur knapp 5 Minuten zu Fuß dauert und der nächste Supermarkt auch nur 200 Meter entfernt liegt, brauche ich also keine Angst haben zu erfrieren.

Gestern habe ich in der Schule meinen vorläufigen Stundenplan erhalten. Meine Tätigkeit besteht jetzt vor allem darin in Stunden mit einzelnen Schülern zu arbeiten und die Kommunikation auf Deutsch zu üben, da viele von ihnen im Dezember eine Sprachprüfung ablegen wollen zu der auch ein mündlicher Teil zählt. Da nun so langsam etwas wie ein Tagesablauf sich beginnt zu etablieren beginne ich auch zu realisieren das ich hier nicht für ein paar Wochen verlängerten Urlaub bin, sondern jetzt hier fast ein Jahr leben werde.

Meine Plattenbau wirkt jeden Tag vertrauter und ich finde es sehr angenehm das die Leute in Ungarn keine offensichtlichen Vorurteile anderen Menschen gegenüber haben und sie nicht unmittelbar abstempeln, was in Deustchland häufig der Fall ist. Generell wirken die Leute auf mich einfach freundlicher und hilfsbereiter als in Deutschland, trotz Schwierigkeiten mit der Sprache. Apropos Sprache, ich kann immer noch nicht wirklich viel sagen und so sind bestimmt die häufigsten Wörter die ich auf der Straße benutze:“Sorry no hungarian“. Das verstehen die meisten zum Glück auch ohne Englischkenntnisse hier. In der Schule können aber eigentlich alle Englisch oder Deutsch und so kommt es das ich mich in der Schule soweit gut verständigen kann.

Heute war ich tatsächlich mal motiviert und bin mal alleine in die Stadt gegangen ,da ich mir einen Pullover zulegen wollte. Diesen konnte ich auch erfolgreich im hiesigen Einkaufszentrum erwerben und habe danach noch etwas die Aussicht über die Stadt genossen, die ihr auch auf dem Bild betrachten könnt. Auf dem Weg nach Hause habe ich dann noch einen belebten Fußballplatz entdeckt, auf dem eine Herrenmannschaft trainiert hat. Der Trainer sprach sogar gut deutsch und so kann ich das nächste mal mittrainieren und so meinen Hobby auch hier in Ungarn hoffentlich treu bleiben.

Weitere Eindrücke,Erlebnisse und was auch immer kommen in den nächsten Tagen.

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