Die Schule

Heute war mein dritter Tag im Neumann János Középiskola és Kollegium, meiner neuen Schule.Ja es ist tatsächlich die Schule auf dem Bild und sie ist wirklich lila. Die Schulform ist vergleichbar mit dem deutschen Gymnasium. Anders als in NRW geht die Grundschule aber nicht von 1. bis zur 4. Klasse sondern bis zur 8.Klasse. Genau wie in Deutschland können die Schüler*innen nach der 12. Klasse ihr Abitur ablegen. Auf der Schule sind circa 1100 Schüler*innen und 100 Lehrer*innen. Die Schule besteht aus drei Gebäuden, die in der Stadt verteilt liegen und circa 10 Minuten zufuß voneinander entfernt sind. Meine Aufgabe in den nächsten Monaten wird vor allem die sein, die Deutschlehrer im Unterricht zu unterstützen und mit den Schüler*innen die eine Sprachprüfung im Fach Deutsch ablegen wollen besonders den Dialog auf Deustch zu üben. Soviel zum fachlichen Teil un den Fragen die ich häufiger gestellt bekomme.

Die Schule hier ist ,wie ich finde doch sehr unterschiedlich im Vergleich mit meiner alten Schule in Deutschland. Die Schüler*innen dürfen im Unterricht ihre Handys benutzen, was nicht wirklich zum aufpassen im Unterricht anregt. Ebenfalls müssen die Schüler*innen sich nicht melden wenn sie die vermeintlich richtige Antwort kennen sondern rufen sie einfach in den Raum oder der Lehrer ruft einfach jemanden auf ,wenn keiner etwas reinruft. Die technische Ausstattung ist nicht gerade schlecht und in jedem Raum, in dem ich bis jetzt gewesen bin, war ein Laptop und ein Beamer oder ein Flatscreen. Die Raumgrößen unterscheiden sich jedoch sehr stark von einander und so kommt es das die Kurse ,teils auch aus nur 8 Leuten bestehend, manchmal in einem Raum mit 8 Sitzplätzen Unterricht haben ,aber auch mal in einem mit 25 Plätzen. Das Lehrerzimmer ist auch im Vergleich zu meiner alten Schule sehr klein. Jeder der Hundert Lehrer hat einen vielleicht einen Meter langen Schreibtisch die alle dicht nebeneinander stehen mit gerade so viel Platz dahinter das eine Person vorbei gehen kann. Am Montagmorgen findet in der Großen Pause immer eine Lehrerversammlung in besagten Lehrerzimmer statt wo die anstehende Woche durchgeplant wird, so zummindest meine Vermutung da die Sitzung komplett auf ungarisch verlief und ich dementsprechend kein Wort vertsanden hab. Generell wird das Lernen der Sprache wie erwartet sehr schwer da viele Buchstaben anders als im Deutschen ausgesprochen werden und die meisten Wörter schier endlos lang wirken. Weitere Updates dazu wenn feststeht wo und wie ich hier einen Sprachkurs machen kann. Den einzigen Satz den ich bis jetzt sagen kann ist:“Kerek egy pogácsa“ ,was so viel bedeutet wie Ich möchter gerne eine pogácsa haben. Eine pogácsa ist ein kleines ungarisches Gebäck, das unter anderem in der Schule am Kiosk verkauft wird und da die nette Besitzerin dieses Kiosks mich erst etwas kaufen lässt wenn ich die Bestllung, die sie mir übersetzt, in korrektem ungarsich wiederhole werde ich wohl in den nächsten Tagen noch sagen können wie man einen Kaffee oder ein andere ungarsiche Spezialität bestellt. Wenn ich mich an die Mensafrauen in meiner alten Schule erinnere, die einem stets unfreundlich falsches Geld zurückgaben, ein deutlich positiver Unterschied zu Deutschland. Heute hab ich auch das erste Mal in der Mensa gegessen und auch die Frauen dort waren sehr nett und gaben mir gleich mal ohne bestellt zuhaben eine Portion für eine halbe Wasserballmannschaft. Typsich wie ihr euch villt denkt gab es Gulasch mit einer mir gänzlichen unbekannten Form von Nudeln. Das Essen wird jeden Tag in einer großen Küche in einem Schülerheim in der Nähe frisch gekocht und hat heute auch sehr gut geschmeckt. In der Stadt gibt es 2 Schülerheime in denen circa die Hälfte der Schüler*innen meiner Schule wohnen. Die Schule ist in der Region bekannt für ihr sehr umfangreiches Sprachprogramm und so kommen viele Schüler aus der Umgebung um unter anderem Englsich, Deutsch, Französisch, Italienisch oder Spansich zu lernen.

 

Weitere Infos über Land,Leute und meine Arebit hier kommen die Tage

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