Vorbereitungsseminar

Das Vorberietungsseminar.

Monate, Wochen, Tage vergingen und nun passiert nach endlosen selbst zutreffenden Vorbereitungen endlich etwas praktisches und aktives. Nach rund 4 Stunden Zugfahrt und der Deutschen Bahn typischen Komplikationen und Zwischenfällen kam ich dann, durch äußert cleveres Buchen der Zugverbindungen, noch deutlich vor Abfahrt des ersten Busses an. Busse fragt ihr euch vielleicht. Und ja ihr habt richtig gehört Busse, denn das Seminar fand nähmlich nicht in Berlin statt sondern am Werbelinnsee, der sich normalerweise 1 1/2 Stunden von Berlin entfernt befindet,statt. Nach einem ersten kurzen Treffen mit meinen Mitstreitern in Ungarn und einen gemeinsamen Warten auf den ersten Bus fuhren wir dann auch früher als geplant vollbesetzt richtung Werbelinnsee. Als erster Bus gestartet freuten sich nun 50 weitere Freiwillige mit mir auf ein baldiges Eintreffen in der Europäischen Jugendbildungsstätte,kurz EJB, am Werbelinnsee. Wie es kommem musste wurde der Busfahrer von seinem sonst so treuen Navigationsgerät in einen endlos langen Stau geführt. Dank dieser Erkenntnis konnten aber die sechs anderen Busse den Stau umfahren und kamen so deutlich vor uns am Gelände an. Nach nun bereits 2 1/2 Stunden Fahrt kam die erlösende Versprechung von Ulli dem Busfahrer das wir nun in 2 Minuten auch endlichen eintreffenden würden. Nach einem kommentarlosem Wendemanöver seitens Ulli und einer weiteren halben Stunde Fahrt kamen wir dann nach endlosen rumgetucker durch die Brandenburger Mark auch endlich am Werbelinnsee an. Das erste was ich von dem riesigen Gelände(105ha) zu sehen bekam waren 280 wartende Frewillige die scheinbar seit endlos langen Minuten auf den letzten Bus gewartet haben. Genau, die ersten werden die letzten sein. Klingt nicht nur wie eine schöne Metapher sondern traf in diesem Fall auch mal zu. Nach einer kurzen Begrüßung seitens Anna Veigel, der Chefin von kulturweit,der Teamer*innen und Trainer*innen begann die erste Homezone. Die Homezone bestehend aus 9-15 weiteren Freiwilligen, die in oder um seinen eigenen Gastland tätig werden. In meiner Homezone 22 befanden sich weiter 11 Freiwillige die es nach Ungarn verschlagen wird. Unsere bis in die Haarspitze motivierte Teamerin Anja ließ uns dann zu Beginn erstmal ein paar Warm-Up und Kennenlernspiele machen, die sich als einzige Konstante in dem sich über die 10 Tage abwechslungsreichen Seminarprogamm heraus stellte. Nach der ersten Homezone begab ich mich dann auf die Suche nach meine Zimmer. DIe 330 Freiwlligen wurden in 6 verschiedenen 2-stockigen Häusern auf dem Seminargelände verteilt. Nach kurzem studieren der Zimmerlisten dann die Überraschung. Ich sah meinen Namen unter den zweier Mitfrewilliginnen in Zimmer 212 in Haus 7. Die gleiche Überraschung ereilte Marlena, meiner Zimmergenossin, wohl auch denn als sie mich in der offenen Tür des Zimmers entdeckte kam nur ein kurzes: ,,Oh ,das muss das faslche Zimmer sein,,. Nach erneutem studieren der Liste kam dann die ernüchternde Klarheit für Marlena. Ich war tatsächlich zusammen mit Clara-Sophie ihre Zimmergenossen für die Seminarzeit. Nach der ersten vegetarischen Mahlzeit, genau vegetarisch. Dies ist kein Tippfehler meiner seits sondern das Vergessen des Anmelden, dass man NICHT vegetarischen essen möchte. Kulturweit geht nämlich als umweltbewusste und nachhaltige Organisation davon aus das sich nicht die Vegetarier und Veganer gesondert anmelden müssten sondern die Fleischesser. Die erste Erkundungstour auf dem Gelände stellte sich dann gleich als Orientierungssinnesprobe da und dem Zurückfinden zum eigenen Zimmer. Nach der erfolgreichen Rückkehr zum Zimmer aber folgte die Ernüchterung zugleich. Die Tür war nämlich verrigelt und unsere Mitbewohnerin verschollen.

Weitere Infos über das Seminar bekommt ihr in den nächsten Tagen zu lesen.

 

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